DFB Pokal Achtelfinale

LOGBUCHEINTRAG 2025-12-03

.Am 30. Oktober des Jahres 2024 gab es im DFB-Pokal das undankbare Auswärtsspiel beim ostwestfälischen Drittligisten Arminia Bielefeld. Nach einer ganz schwachen Vorstellung verloren wir mit 0:2 und waren somit raus aus dem Pokal. Das sollte sich in diesem Jahr ändern.
Die erste Runde führte in das Heidewaldstadion in Güthersloh. Die Stadien Bielefeld (Schüco-Arena) und besagtes Heidewaldstadion trennen gerade mal 30km. Also wieder ein Ausflug nach NRW. Diesmal gab es aber keine Überraschung. Mit einem nie gefährdeten 5:0 gewannen unsere Matrosen sehr souverän. Und dann kam die Auslosung am 03.09.2025. Und wieder hieß unser Gegner Arminia Bielefeld. Das durfte doch nicht wahr sein. Aber immerhin bescherte uns die „Losfee“ Dr. Felix Brych ein Heimspiel. Jedenfalls taten wir uns abermals sehr schwer. Erst in der Nachspielzeit erlöste uns Danilho. Sein Schuss unter die Latte in Minute 106 sicherte uns den Einzug in das Achtelfinale. Dieses wurde am 02.11.2025 ausgelost Kein geringer als der weltberühmte Segler Felix van den Hövel zog die Kugeln und bescherte uns abermals ein Heimspiel. Aber viel härter es kaum kommen können. Denn der Gegner hieß BAYERN MÜNCHEN. Nun, um im Jahre 2026 den Pokal in den Händen halten zu können, mussten wir ja sowieso jeden Gegner schlagen. Also warum auch nicht die Bayern? Zumal wir sie nur wenige Tage zuvor am Rande einer Niederlage hatten. Hier nun eine kleine Rückschau:
Bereits am Vorabend des Spieles erreichte unsere Marines folgender Tagesbefehl:

Ja was sollte dem noch zugefügt werden? Alle waren instruiert. Leider war es an diesem Tage so, dass KaLeu Heller und Leutnant zur See Sekulla gesundheitsbedingt zu Hause bzw. im Med.-Punkt verbringen mussten. Daher kam es umso mehr auf die restlichen Marines an. Und die machten einen RIESEN-JOB!!! So viel sei vorab schon verraten.
Zum Spiel. Es begann gar nicht schlecht. Und nach 10 Minuten landete der Ball im Netz. Ilyas brachte das Spielgerät über die Linie! Wir hätten ja allen Grund zum Jubeln gehabt, aber leider lief gerade die erste Halbzeit. Das Zuckertor war leider noch nicht das begehrte Ziel. Daher brachte unser Stürmer die Bayern in Führung. Und bereits 14 Minuten das 0:2! Ecke Bayern, Freddy wurde geblockt (Die Regel wurde wohl dahingehend geändert, dass dies gestattet sei. Ob das gut ist? Nicht wenige plädierten für Foul. Das Schiedsrichtergespann sah das anders. Also war es ein reguläres Tor. Anm. d. Redaktion) und Kane köpfte ein. Verdammt. Sollte es eine deutliche Nummer werden?
NEIN!!! Nachdem Tah den Ball für alle sehr gut sichtbar an den Arm bekam, bewertete dies der Schiedsrichter als nicht strafstoßwürdig und ließ das Spiel weiterlaufen. Gefühlte 2 Minuten. Dann meldete sich der VAR und es gab Elfmeter. Leo versenkt eiskalt und das Spiel war nun nach 40 Minuten wieder offen. Zumindest bis zur Minute 45+4. Wieder Ecke, wieder Eigentor. Diesmal war Diogo der Pechvogel. Mist, so kurz vor der Halbzeit. Würden sich unsere tapferen Matrosen noch einmal erholen?
Au ja, und wie! Gespielt waren 53 Minuten, als es erneut Elfmeter für Union gab, nachdem Kane im Strafraumzentrum bei einem hohen Ball den Ellbogen ins Gesicht von Diogo ausfuhr. Diesmal brauchte es keinen VAR. Wieder trat Leo an und ließ sich von den Neuer-Mätzchen überhaupt nicht beeindrucken. Neuer ausgeguckt und wieder links unten eingeschoben. Sauber und absolut abgebrüht unser 21-jähriger Abwehrspieler. Wir also wieder dran und noch etwa 40 Minuten Zeit. Und unsere Mannen fighteten wie wir sie kennen. Die Bayern zogen sich zurück und versuchten mit sehr offensichtlichem Zeitspiel (was auch Rani im Interview nach dem Spiel bemerkte) die Führung nach Hause zu bringen. Wir wollen dieses Zeitspiel hier gar nicht überbewerten. Aber, dass die Bayern gegen unsere Matrosen zu diesem Mittel griff ist doch Anerkennung genug! Nach 90+6 Minuten war dann auch Schluss. Die Bayern hatten im 2. Durchgang nur sehr wenige Offensivaktionen und Union brachte den Ball einfach nicht über die Linie. Somit blieb der Traum vom Viertelfinale leider unerfüllt.
Fazit: Wir haben wieder einmal alles gegeben. Jeder nach seinen Einsatzorten. Ob Wohnzimmer (Stadion), Wohnzimmer (privat), Krankenbett… Wir haben uns nichts vorzuwerfen, können dies aber auch unserer Mannschaft nicht. Es hat nicht sollen sein. Ein ganz starker Auftritt unserer Matrosen.
Nun geht es nach Wolfsburg. Ohje, ob das was wird???

Anmerkung: Noch ein wenig Regelkunde. Unserem Leutnant gingen die beiden Elfmeter nicht aus dem Kopf. Bei diesen ständigen „Regelanpassungen“ sieht ja kein Mensch mehr durch. Daher rief er einen Freund an. Dieser hatte erst vor kurzem seinen Trainerschein gemacht. Wer sollte es sonst besser wissen. Also: Beides waren nach dem Regelwerk elfmeterwürdig. Ob das richtig ist, oder aber nicht, das müssen andere entscheiden. EISERN MIT BOHN UND KORN UND SO

Ein Gedanke zu „DFB Pokal Achtelfinale“

  1. Au man ! Die letzten Einsätze hat unser Leutnant nun wieder aufleben lassen und für die Ewigkeit dokumentiert. Da kommen die ganzen Erlebnisse wieder hoch und wir müssen daraus unsere Lehren ziehen. Aber ist es nicht wie wir es immer erlebt haben. Viele Höhen und noch mehr Tiefen. Da bleibt nur abzutauchen und im entscheidenden Moment aufzutauchen. Auf gehts – wir werden ewig leben!

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