Archiv der Kategorie: Das Jahr 2025

Unsere Matrosinnen erkämpfen einen Punkt gegen Eintracht Frankfurt

LOGBUCHEINTRAG 2025-12-15

Zum Abschluss des letzten Spieltags der Hinrunde trennten sich unsere Matrosinnen 2:2 von Eintracht Frankfurt.
Montagspiel in der 1. Fußballbundesliga der Frauen. Anstoß zu der Partie war um 1800. Es galt, die bislang doch gute Hinrunde mit einem Erfolg gegen die Hessinnen eventuell auszubauen. Im Vorfeld des Spieles gab es keinen Tagesbefehl von KaLeu Heller. Alle Einsatzorte waren streng geheim. Erst nach Spielende wurde bekannt, dass Maat Wieck in den Sektor 3 befohlen wurde. Wie die anderen Marines ihre Dienst verrichteten, unterliegt ganz klar strengster Geheimhaltung. Denn wer weiß, vielleicht dient diese Strategie auch für andere Spiele?
Leider fiel sehr früh das erste Gegentor. Nach nur 13 Minuten stand es 0:1. Und unsere Mannschaft kam gar nicht so richtig in das Spiel. Maat Wieck schrieb: „Zur Halbzeit hätte es auch 0:4 stehen können!“.
Dennoch gaben sich unsere Matrosinnen nie auf. In der 51. Minute gab es einen Elfmeter. Die Gefoulte Eileen trat selbst an, zielte aber etwas zu genau. Sie setzte den Ball flach an den linken Pfosten. Und dann fiel in der 71. Minute doch der Ausgleich. Nach einem Freistoß kam Samatha im Fallen noch zum Abschluss und die Kugel landete im Netz! Leider war die Freude nur von kurzer Dauer. Nur 5 Minuten später konterten die Frankfurterinnen und der Ball schlug unhaltbar neben dem rechten Pfosten ein. Verdammt.
Dann kam die 89. Spielminute. Und es gab wieder Elfmeter. Und wieder für unsere Mannschaft. Die riesen Chance zum Ausgleich. Jenny trat an, doch die Gästetorhüterin war da und parierte, aber der Abpraller sprang zurück ins Feld und Jenny setzte nach, kam vor der Torhüterin an die Kugel und versenkte sie zum erneuten Ausgleich. Was für ein tolles Gefühl! Die knapp 7000 Unionfans waren total aus dem Häuschen. Eine Wahnsinnskulisse für einen Dezember-Montagabend!
Unsere Matrosinnen warfen in den letzten Minuten alles rein, was sie noch konnten. Sie wollten diesen einen Punkt so unbedingt. Und so begab es sich, dass das Spiel mit 6 Minuten Nachspielzeit keinen Sieger mehr hervorbrachte. Ein ganz wichtiger Punkt im Abstiegskampf!
Im letzten Spiel des Jahres reisen unsere Frauen zum Club nach Nürnberg. Wer weiß, vielleicht gelingt da ja auch ein kleiner Coup? Und wir können auf die Nürnbergerinnen aufschließen? Anstoß ist Samstag, 20.12.2025 um 1400 im Max-Morlock-Stadion.

Ein besonderer Dank geht heute an Maat Wieck, der aufopferungsvoll unsere Marines im Stadion vertreten durfte.

DFB Pokal Achtelfinale

LOGBUCHEINTRAG 2025-12-03

.Am 30. Oktober des Jahres 2024 gab es im DFB-Pokal das undankbare Auswärtsspiel beim ostwestfälischen Drittligisten Arminia Bielefeld. Nach einer ganz schwachen Vorstellung verloren wir mit 0:2 und waren somit raus aus dem Pokal. Das sollte sich in diesem Jahr ändern.
Die erste Runde führte in das Heidewaldstadion in Güthersloh. Die Stadien Bielefeld (Schüco-Arena) und besagtes Heidewaldstadion trennen gerade mal 30km. Also wieder ein Ausflug nach NRW. Diesmal gab es aber keine Überraschung. Mit einem nie gefährdeten 5:0 gewannen unsere Matrosen sehr souverän. Und dann kam die Auslosung am 03.09.2025. Und wieder hieß unser Gegner Arminia Bielefeld. Das durfte doch nicht wahr sein. Aber immerhin bescherte uns die „Losfee“ Dr. Felix Brych ein Heimspiel. Jedenfalls taten wir uns abermals sehr schwer. Erst in der Nachspielzeit erlöste uns Danilho. Sein Schuss unter die Latte in Minute 106 sicherte uns den Einzug in das Achtelfinale. Dieses wurde am 02.11.2025 ausgelost Kein geringer als der weltberühmte Segler Felix van den Hövel zog die Kugeln und bescherte uns abermals ein Heimspiel. Aber viel härter es kaum kommen können. Denn der Gegner hieß BAYERN MÜNCHEN. Nun, um im Jahre 2026 den Pokal in den Händen halten zu können, mussten wir ja sowieso jeden Gegner schlagen. Also warum auch nicht die Bayern? Zumal wir sie nur wenige Tage zuvor am Rande einer Niederlage hatten. Hier nun eine kleine Rückschau:
Bereits am Vorabend des Spieles erreichte unsere Marines folgender Tagesbefehl:

Ja was sollte dem noch zugefügt werden? Alle waren instruiert. Leider war es an diesem Tage so, dass KaLeu Heller und Leutnant zur See Sekulla gesundheitsbedingt zu Hause bzw. im Med.-Punkt verbringen mussten. Daher kam es umso mehr auf die restlichen Marines an. Und die machten einen RIESEN-JOB!!! So viel sei vorab schon verraten.
Zum Spiel. Es begann gar nicht schlecht. Und nach 10 Minuten landete der Ball im Netz. Ilyas brachte das Spielgerät über die Linie! Wir hätten ja allen Grund zum Jubeln gehabt, aber leider lief gerade die erste Halbzeit. Das Zuckertor war leider noch nicht das begehrte Ziel. Daher brachte unser Stürmer die Bayern in Führung. Und bereits 14 Minuten das 0:2! Ecke Bayern, Freddy wurde geblockt (Die Regel wurde wohl dahingehend geändert, dass dies gestattet sei. Ob das gut ist? Nicht wenige plädierten für Foul. Das Schiedsrichtergespann sah das anders. Also war es ein reguläres Tor. Anm. d. Redaktion) und Kane köpfte ein. Verdammt. Sollte es eine deutliche Nummer werden?
NEIN!!! Nachdem Tah den Ball für alle sehr gut sichtbar an den Arm bekam, bewertete dies der Schiedsrichter als nicht strafstoßwürdig und ließ das Spiel weiterlaufen. Gefühlte 2 Minuten. Dann meldete sich der VAR und es gab Elfmeter. Leo versenkt eiskalt und das Spiel war nun nach 40 Minuten wieder offen. Zumindest bis zur Minute 45+4. Wieder Ecke, wieder Eigentor. Diesmal war Diogo der Pechvogel. Mist, so kurz vor der Halbzeit. Würden sich unsere tapferen Matrosen noch einmal erholen?
Au ja, und wie! Gespielt waren 53 Minuten, als es erneut Elfmeter für Union gab, nachdem Kane im Strafraumzentrum bei einem hohen Ball den Ellbogen ins Gesicht von Diogo ausfuhr. Diesmal brauchte es keinen VAR. Wieder trat Leo an und ließ sich von den Neuer-Mätzchen überhaupt nicht beeindrucken. Neuer ausgeguckt und wieder links unten eingeschoben. Sauber und absolut abgebrüht unser 21-jähriger Abwehrspieler. Wir also wieder dran und noch etwa 40 Minuten Zeit. Und unsere Mannen fighteten wie wir sie kennen. Die Bayern zogen sich zurück und versuchten mit sehr offensichtlichem Zeitspiel (was auch Rani im Interview nach dem Spiel bemerkte) die Führung nach Hause zu bringen. Wir wollen dieses Zeitspiel hier gar nicht überbewerten. Aber, dass die Bayern gegen unsere Matrosen zu diesem Mittel griff ist doch Anerkennung genug! Nach 90+6 Minuten war dann auch Schluss. Die Bayern hatten im 2. Durchgang nur sehr wenige Offensivaktionen und Union brachte den Ball einfach nicht über die Linie. Somit blieb der Traum vom Viertelfinale leider unerfüllt.
Fazit: Wir haben wieder einmal alles gegeben. Jeder nach seinen Einsatzorten. Ob Wohnzimmer (Stadion), Wohnzimmer (privat), Krankenbett… Wir haben uns nichts vorzuwerfen, können dies aber auch unserer Mannschaft nicht. Es hat nicht sollen sein. Ein ganz starker Auftritt unserer Matrosen.
Nun geht es nach Wolfsburg. Ohje, ob das was wird???

Anmerkung: Noch ein wenig Regelkunde. Unserem Leutnant gingen die beiden Elfmeter nicht aus dem Kopf. Bei diesen ständigen „Regelanpassungen“ sieht ja kein Mensch mehr durch. Daher rief er einen Freund an. Dieser hatte erst vor kurzem seinen Trainerschein gemacht. Wer sollte es sonst besser wissen. Also: Beides waren nach dem Regelwerk elfmeterwürdig. Ob das richtig ist, oder aber nicht, das müssen andere entscheiden. EISERN MIT BOHN UND KORN UND SO

Dämpfer gegen Hoffenheim

LOGBUCHEINTRAG 2025-09-13

Der letzte Spieltag hatte eigentlich ein viel besseres Ende verdient. Union hat zumindest in der ersten Halbzeit gut gespielt. Es fehlte nur ein wenig Glück vor dem Tor. Der Hoffenheimer Sieg geht voll in Ordnung. Ohne wenn und aber. Was uns Mut machen sollte ist die Kampfmoral bis zum Ende. Die Jungs haben echt alles gegeben. So kann es weitergehen und dann wird es auch erfolgreicher – bestimmt! Als Marines hatten wir unseren Spaß. Die Vorspielweizen (incl. Bananengeschmack) im Coe 2.0 waren eine gute Vorbereitung. In der Schlosserei angekommen war das Berliner Pilsner echt schwer zu ertragen. Aber wir konnten wieder die Alten treffen. Potti, Heinz Werner, Ulli Prüfke und all die anderen sind noch immer gut drauf und so standen die Zeichen auf Sieg. Ach an unserem Stehstammtisch war die Stimmung äusserst positiv. Ergebnisse von 2:1 bis 4:2 waren die Tipps. Mit dem 4:2 lag ich dann gar nicht so falsch 😉 Aber wir konnten einen spannenden Fight erleben nach dem Spiel gab es eine Menge zu diskutieren. Nach dem Spiel ging es dann rasch ins Deftig, nicht ohne neue Spielplakate. Jetzt habe ich auch erfahren, dass man Plakate von Künstlern für jeden Spieltag anfertigen lässt. Die gibt es immer erst am Spieltag, was mich dann zum Nachfragen brachte. Meine Frage konnte nicht beantwortet werden, eher führte sie zum Nachdenken, wofür die Plakate eigentlich gedruckt werden. Der Verkauf für 12,95 € mag gewinnbringend sein, verfehlt aber den Vorankündigungssinn. Egal. Wir ins Coe 2.0. Dort war Erik (Ritter Keule) bereits am hektischen diskutieren, Laut ging es auch her, da neben dem Deftig eine Demo der Linken stattfand. Die Linken waren aufgelaufen um einer Veranstaltung im Haus der NPD-Bundesgeschäftsstelle entgegen zu wirken. Das erhebliche Polizeiaufgebot und Absperrgitter sorgte für Sicherheit. Aber alles war friedlich und irgendwann zogen die Linken dann auch ab, mit dem Aufruf den Mandrellaplatz nach rechts zu verlassen. Unser Hinweis, besser nach links abzuziehen wurde ignoriert. Auch gut. Wir konnten dann weiter nicht nur über Fußball reden. Erik war dann der Meinung einige Pfeffis reinhauen zu müssen, was von anderen erwidert werden musste. Unser Seekadett Nussimann ging dann zur rechten Zeit, ich wie immer später. Jedenfalls funktionierte der ÖPNV und ich war 23:30 Uhr im Bett. Eine gute Zeit für einen Samstag Abend. Also ohne Vorkommnisse die Heimniederlage überstanden, Mund abwischen und weiter kämpfen. U,N.V.U.12g.M. Folgend ein paar Fotos von diesem Tag:

Sieg im ersten Saisonspiel

LOGBUCHEINTRAG 2025-08-24

Hier mal einige Zeilen zum gestrigen Tag: Mein Anmarschweg war dann doch unkomplizierter und ebenso überpünktlich. Hier zahlt sich die weitausgelagerte Außenpostenabsicherung aus. Eine große Leistung unseres Ltn.z.See Seku und den Obermaaten, die so die Ansturmversuche der Benzelfen unterbinden konnten. Selbst unser Mutterschiff konnte eine ungehinderte Fahrt ins Kampfgeschehen verzeichnen. So waren wir mit ca. 90 Eisernen feuchtfröhlich unterwegs. Man konnte überall die Vorfreude auf das erste Punktspiel der Saison spüren. Kapitän Guido empfing uns mit blumigen Worten und mußte dennoch eine schlechte Nachricht verkünden: die WC-Spülung konnte bis zum Start nicht in Gang gebracht werden. Die angebotene alternative Handspülung per Wassereimer wurde von allen sofort akzeptiert und so konnten wir bei schönstem Sonnenschein ablegen. Mit Maat Tilo, Smutje Biergut und weiteren Freunden ging es dann los. Die Wetterprognosen lauteten 35 % Regenwahrscheinlichkeit. Die Diskussionen zum Thema Regen konnten die U-Boot-Fahrer nicht nachvollziehen, sind doch Utenlsilien, wie Regenschirme, Regenmäntel etc. unbekanntes U-Boot-Zubehör. Mein Hinweis, dass selbst Hagel, Sturm und Schnee uns völlig egal ist, fand dann doch allgemeine Zustimmung. Als uns dann vereinzelte Regenschauer erwischten, konnten wir die Zeit mit einer Unterdeckinspektion nutzen. Bierstandkontrolle, WC-Überprüfung alles i.O. und so ging es bis zum bewährten Anleger. großartige Verabschiedung von Guido und seiner Crew, verbunden mit der Vorfreude auf die folgenden Feinfahrten. Nun aber eiligst ab in die Kampfzone. Unser Seekadett Nussi stieß erst jetzt zu uns. Er wurde bereits Freitag in ein Lesescharmützel verwickelt, die ihn zu einer verspäteten Anfahrt zwangen. Umso grösser die Freude auf die nun folgenden anspruchsvollen Stunden. In der Schlosserei dann viele altbewährte Kämpfer wie Potti, Heinz Werner, Uli Prüfke u.v.a.m. Das musste ein gutes Zeichen sein. Einziger Wermutstropfen: das Berliner Pilsner ist einfach nur schwer zu ertragen und das meinten nicht nur meckatzerverwöhnte Bierexperten. Eine schwierige Situation, die scheinbar auch auf die Prognose zum Spiel wirkte. Viele zollten dem Gegner einen übertriebenen Respekt und unterschätzten unsere Heimstärke, gepaart mit dem Überraschungsmoment des Saisoneröffnungsspiels. Den Spielverlauf kennen wir ja dann mittlerweile und auch die Konfetti-Kanonen-Aktion zu Ehren unseres Präsidenten Dirk ist ausgewertet. Eine Strafe könnte da noch folgen. Aber was soll es. Mit Nussi und Tilo an der Seite zum Sieg – ein Erlebnis! So war unsere erste Feindfahrt der neuen Saison ein voller Erfolg. Die mannschaftliche Geschlossenheit unserer Fußballgötter, gerade noch vergleichbar mit der unserer Crew, sorgt für Zuversicht für die folgenden schwierigen Aufgaben. Es wird spannend, aufregend und immer schön – dabei immer eisern mit Eisbein und Bohn … und Korn. So mein Fazit zu sehr wertvollen 3 Punkten. Auf geht’s – sagt Euer KaLeu

Gesundheitlich angeschlagen schießen wir die Wolfsburger aus dem Stadion

LOGBUCHEINTRAG 2025-04-06

So – 3 Pkt. !!! Nun bereits auf Heimweg. In der Sonne vorm Deftig war es super warm. Im Stadion dagegen richtig kalt. Also auf nach Heeme und nach dem ätzenden Berliner Pils im VIP was vernünftiges. Mit 10 Pkt. aus den letzten 4 Spielen kann man sich auch einen guten Schluck gönnen. Das Spiel war echt sehenswert, besonders die erste Hälfte! Die zweite war dann umso spannender. Sportfreund Arnold hat sich wieder von seiner besten Seite gezeigt und die meisten Pfiffe als Lohn erhalten. Aber am Ende ging ja alles nochmal gut und verdient war es ebenso. So kann die Woche kommen und der nächste Gegner wird mit uns zu tun haben. Wolfsburg hat nun wohl keine Aussicht auf Europa und Leverkusen wird am nächsten Samstag seine Meisterträume begraben können. Das sind doch tolle Aussichten- oder ?! Schönen Abend gewünscht und angenehme Träume!
P.S.: Kurzer Einblick in unser Lazarett:

  • Unserem Maat Ziegra geht es nach einer kurzen Schwächephase auch wieder besser. Er wird sich zeitnah erholen und aus weiter Ferne unseren Matrosen in Vizekusen die Daumen drücken!
  • Leutnant Sekuh befindet sich nach überstandener Vollnarkose zu einem kleinen operativen Eingriff wieder absolut auf dem Wege der Genesung. Ein erster kleiner Rum gegen 1925 schmeckte wieder.
  • Seekadett Nussbücker war sehr umsichtig, als er den Donnerstag-Stammtisch absagte. Dafür sendete er EISERNE KAMPFESGRÜßE in die Runde. Umso gestärkter konnte er vorhin wieder unsere Matrosen anfeuern! Sehr vorbildlich diese Einstellung!!

Fazit: Unsere Crew war gesundheitlich etwas dezimiert. Daher ist es nicht hoch genug einzuschätzen, was die „GESUNDEN VIER“ geleistet haben! Das riecht verdammt nach einer Belobigung vor der Truppenfahne. Danke an EUCH!!! Aber nicht nur das: Die Ergebnisse der letzten 4 Spiele sind für alle die allerbeste Medizin. Sehr wahrscheinlich wird unser Lazarett bereits am Samstag etwas überschaubarer sein. Maat Ziegra in Ägypten, Seekadett Nussbücker zu 100% wieder hergestellt. Leutnant Seku dann wieder bei 75%. So werden wir den Pillendrehern wenigstens ein kleines Pünktchen abknöpfen.
In diesem Sinne: EISBEIN und Bohn UND Korn.

KaLeu Heller am 06.04.2025

70 Jahre KaLeu

Logbucheintrag 2025-02-03

Dieser heutige Logbucheintrag ist mal ein klein wenig anders aufgebaut als üblich. Der Grund dafür ist recht einfach: Ein richtig schniekes (Der Begriff „SCHNIEKE“ entstammt der Feder unseres geschätzten Schreiberlings Nussimann-Seekadett-Nussbücker.) Wochenende liegt hinter uns! Hier im Logbuch alle Details niederzuschreiben, würde:
a) den Rahmen sprengen und
b) niemals das reflektieren, was unsere 6 Marines alles erleben durften! Daher nun ein kleiner zeitlicher Abriss mit den wahrscheinlich wichtigsten Informationen zu einem unfassbaren Meilenstein unserer noch jungen U-Boot-Geschichte:

  • Herbst 2024: Die Idee, unseren KaLeu zu seinem im Dezember unausweichbaren 70-sten Ehrentag mit einem gemeinsamen Ausflug zu bedenken, nahm erste konkrete Formen an. Hier ein erster Dank an Maat Wieck, der sich dieser Idee annahm. Ein weiterer Dank an Smutje und Obermaat Pfannschmidt, der sofort eine wundervolle Idee hatte: Im Spreewald, exakt, in der kleinen Gemeinde Schlepzig (30,65km² klein, ca. 600 Einwohner, 47 Meter über NN, 52° 2′ N, 13° 54′ O gelegen, 19 Einwohner je km²…) gibt es eine Brauerei und dazu auch noch eine Whisky-Destillerie. Sofort stand fest: Das ist unser Ziel. Da müssen wir hin. Zumal der Spreewald mit seinen ganzen verzweigten Seewegen optimal für einen Ausflug mit unserem U-Boot ist.
  • Dezember 2024: COE2.0. Wir überreichten unserem KaLeu sein Geschenk. Ja, er war sehr gerührt. So kannten wir ihn bis dato eigentlich nicht. Nun galt es, einen passenden Termin zu finden. Ganz spontan wurde das Wochenende 02.02.2025-03.02.2025 auserkoren. Leider meldete Seekadett Nussbücker, dass er an diesem Wochenende seinen treuen Schulfreund BERGE im allertiefsten Westdeutschland besuchen wird und daher nicht an Bord sein kann. Echt schade!!!
  • 01.02.2025: Unser Leutnant zur See Sekulla erreichte das Head-Quarter in Zeuthen gegen 1400. Totale Wiedersehensfreude. Ein Weizen und ein kleiner Bunnahabain zur Begrüßung. Dann aber los zum Stadion An der Alten Försterei. Treff mit den Maaten Ziegra und Wieck. Diese geballte Kraft unserer Marines ließ die doofen Brausesachsen nahezu erstarren!!! Nun gut, am Ende konnten wir einen Punkt auf der Habenseite verbuchen. Doch nicht nur das: Wie unsere Matrosen diesem seltsamen Konstrukt die Stirn geboten hatten, machte Mut für die folgenden Aufgaben.
  • 02.02.2025 1022 Königs Wusterhausen: Im RE 77 nach Senftenberg Zusammenführung unserer Marines. Riesen Wiedersehensfreude! Ein Anstoßen mit Dosenbier. Doch nicht nur das: Maat Wieck hatte eine RIESENGROSSE Überraschung parat: Für jeden gab es einen „ÜBERLEBENSBEUTEL“!!!! Inhalt: 2 belegte Schrippen, ein gekochtes Ei, einen kleinen Handkäse, Obst-Gemüse, Kekse, Hand-Made-Bouletten (was waren die lecker…) und eine Flasche Wasser. Nun gut, letztere war bis zum Ende des Ausfluges immer noch eine kleine Diskussionsgrundlage. Denn unsere Marines mussten diesen Ballast von einem halben Kilogramm schleppen. Und das über 12,5 Kilometer!!
  • 02.02.2025 1051 Ankunft Lubolz. Abmarsch Richtung Schlepzig. Unsere Marines zu diesem Zeitpunkt hochmotiviert!
  • 02.02.2025 1300 Erste Pause. Die Hälfte der Strecke war nahezu geschafft. An der Wehranlage Hartmannsdorf eine erste Rast. Jedoch: WER RASTET – DER ROSTET. Also weiter. Bis „PETKAMBSBERG“. Abermalige Pause. Dann aber Endspurt bis zum Ortseingang Schlepzig. Da unsere Marines sehr tapfer die Strecke bis dahin geschafft hatten, stimmte der KaLeu einer erneuten Pause zu. Hier wurden nun letzte Reste aus den Verpflegungsbeuteln vernichtet.
  • 02.02.2025 1605 Unsere Marines erreichten die Destillerie. Wer jetzt denkt, dass sie vom langen Fußmarsch geschafft seien, sieht sich aber so was von getäuscht! Von wegen! Zunächst gab es Kostproben vom „WORLDS BEST RY“, ausgezeichnet mit dem „WORLD WHISKY-AWARD“ 2019. Unter unseren kompetenten Marines entbrannte nun eine hitzige Debatte, welcher der kredenzten Whiskys das Rennen gewonnen hat. Eine schlussendliche einheitliche Einigung gab es nicht.
  • 02.02.2025 2000. Die Hotelzimmer waren bezogen. Anschließend Treff im „BIERSTÜBLE“ zur Verkostung der in der SPREEWALD-BRAUEREI hergestellten Biere. Was für ein Spaß! Auf einmal hatten alle Geburtstag! Selbst nicht gekannte Gäste, die uns fragten, was für ein merkwürdiger Verein wir denn seien, hatten plötzlich Geburtstag. Und sie wussten es nicht einmal… Genial. Aber egal, ober Rauchbier, Kellerbier, Pils… Ein jeder kam auf seinen Geschmack.
  • 02.02.2025 ca. 2300. Unsere Marines waren dann doch am Ende. Ein knallharter Tag lag hinter ihnen. Also befahl der KaLeu NACHTRUHE.
  • 03.02.2025 0830. Gemeinsames Frühstück. Ja Wahnsinn, was es da alles gab. Unserer Crew hat es mehr als gemundet.
  • 03.02.2025 1000 ab zum Bus. Dieser brachte unsere U-Boot-Besatzung sicher nach Lübben. Mit der Regionalbahn ging es weiter nach Berlin. In KW wurde der KaLeu verabschiedet. Ostkreuz verließ Maat Ziegra den Zug. Dann auch noch Maat Wieck, die Obermaate Pfannschmidt und Kala Friedrichstraße. Ja und unser Leutnant begab sich mutterseelenallein auf die weite Reise in das Unterallgäu.

Fazit: Ein absolut wunderbarer Ausflug in den Spreewald! Es ist unbeschreiblich, was Matt Wieck da organisiert hat! Chapeau!!! Du hast echt Maßstäbe gesetzt, die eigentlich nicht zu toppen sind. Aber wer weiß. schon in ein paar Tagen taucht unser U-Boot in Tirana auf. Der Logbucheintrag wird berichten. Nun folgend ein paar Fotos zur Dokumentation:

Januar-Stammtisch

Logbucheintrag 2025-01-02

Hier ein kleiner Bericht vom Stammtisch: U-1966 Kalender aufgehängt und Januar aufgeschlagen. Neujahrspost von Seku erhalten und gelesen. Mit Einstein ins neue Jahr, da kann alles nur besser werden. Also auf zum Stammtisch. Anzeige auf dem Bahnhof Zeuthen lässt Probleme bei der Bahn vermuten. Aber nix da, Bahn war pünktlich und ich als erster in unserer Marinebasis. U-Boot Liegeplatz kontrolliert. I.O. Glückwünsche mit dem Gastro-Team ausgetauscht und erstes Meckatzer Hefe probiert. War wieder der typische hervorragende Genuss. Dann kam unser Obermaat Marian. Herzliche Umarmung. Nachricht vom Fernbleiben des 2. Obermaats erhalten. Wegen Autoreparatur – naja! Unsere Maate hatten eh abgesagt. Lazarett bzw. ??? Na gut Opi und unser Seekadett folgten. Dann auch Sam. So wurde die Runde mit unendlichen Danksagen, Neujahrswünschen und ewigem Zuprosten in Gang gesetzt. Meine angedachten Terminabstimmungen waren schnell vergessen und dafür reichte letztendlich die Zeit nicht aus. Wir wurden von einer Gruppe Schweizer Eidgenossen in Beschlag genommen. Unsere Uniformen erweckten ihr Interesse und da sie dem Rütlischwur verpflichtet sind, war ihnen Aufklärung wichtig. Wir konnten ihre Wissenslücke schnell schließen und so gab es einen regen Gedankenaustausch von Wilhelm Tell bis Urs. Die so entstandene Allianz mit den Eidgenossen wird unsere Friedensinitiative weiter vorantreiben. Wir konnten wiederholt mit Salü und Prost den Abend abrunden. Eine Eidgenossin ließ es sich nicht nehmen mit mir einen intimen Limoncello an der Bar zur Besiegelung unserer Entente auszugeben. Da es der einzige höherprozentige Trunk an diesem Abend war, war der Heimweg ein Kinderspiel. Zumal der Berlin-Brandenburger Verkehrsverbund einfach funktionierte als wäre es das normalste der Welt. Also ein weiteres positives Zeichen, das uns zuversichtlich ins neue Jahr blicken lässt. In dem Sinne geht es weiter, immer weiter bis ganz nach vorn! Bis wir … Na das kennen wir dann doch zur genüge. Mit eisernen Grüßen vom KaLeu