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Auch die Fohlen können uns nicht aufhalten

LOGBUCHEINTRAG 2023-04-22

Was für ein wundervoller Aprilsonntag, den unsere Marines da gestern genießen durften! Doch auch heute gilt es, die Reihenfolge zu wahren und wir beginnen mit dem Morgenappell punkt 0840! KaLeu Heller ließ wieder alle strammstehen. Mit großen Augen und Ohren sogen sie die Worte von des KaLeus Lippen. Bzw. lasen sie seine Befehle schriftlich. Kurzum, hier nun alle wichtigsten Eckdaten:

Dem gab es natürlich absolut nichts hinzuzufügen! Während Maat Ziegra sich mit Bratwürsten eindeckte, schnabbulierte unser KaLeu schon mal auf seiner Terrasse. Alle weiteren Marines bezogen die Posten. Warum der KaLeu unseren Leutnant nach Hamburg delegierte wird wahrscheinlich sein kleines Geheimnis bleiben. Sei es drum, alle verfügbaren Marines waren da und es konnte dann auch endlich mal losgehen. Noch kurz zur Auswahl der Fotos: Bratwurst ist klar, KaLeu Heller ebenfalls, Maat Ziegra vorm TV und Leutnant Sekulla kümmerte sich um die 3 Woringer Hamburg-Marathon-Teilnehmer.

Jetzt aber zum Spiel: Schiedsrichter Martin Petersen pfiff die Partie pünktlich um 1730 an. Die Gladbacher Fans zündeten gleich mal ein Pyrofeuerwerk. Das Spiel kurz unterbrochen, es konnte dann aber schnell weitergehen. Nach nur 8 Minuten die erste GELBE für die Hausherren. Der Freistoß von Josip war dann leider etwas zu hoch angesetzt. Aber immerhin, ein erster Lichtblick! Bis zu Minute ging es hin und her. Beide Mannschaften schenkten sich nichts. Aber wirkliche Torchancen waren auch nicht zu verzeichnen. Dies änderte sich jedoch in Spielminute 22: Sherry machte im Mittelfeld Alarm und passte zu Beere. Der fackelte nicht lange. Sein Schuss landete jedoch am Außennetz. Und wieder GELB für die Fohlen. Gespielt gerade einmal 24 Minuten. Sie kamen einfach oft zu spät. In diesem Falle erwischte es Neuhaus, der sich gegen Jerome nicht anders als mit einem Foul zu helfen wusste. Unsere Matrosen weiter im Powermodus! Wieder Beere in Minute 28. Sein Schuss wurde gefährlich geblockt und konnte vom Gladbach-Keeper in höchster Not geklärt werden. Wir waren also voll drin in der Partie! Riesenaufreger in Minute 32: Thuram kam an unserem Strafraum zu Fall. Der Schiedsrichter bewertete die Situation als Foul und gab Freistoß. Und obendrein noch GELB für Aissa. Watt ne Fehlentscheidung!!!! Wo war da der VAR? Ich werde es einfach nicht kapieren. Zum Glück aber blieb der Schuss in unserer Mauer hängen. Doch nur 3 Minuten später erwischte es Beere: GELBER KARTON NR: 5. Damit Sperre im nächsten Spiel gegen die Pillendreher aus Vizekusen. Diese Situation versuchte ein Herr Stindl 3 Minuten später zu Gunsten seiner Mannschaft auszunutzen: Er zuppelte am Trikot unseres Stürmers und versuchte ihn so zu provozieren. Glücklicherweise blieb Beere cool und konnte somit weitermachen. Bis zur Halbzeit blieb die Partie spannend und sehr schnell. Es war nie langweilig. Aber auch ohne wirklich große Chancen. Herr Petersen pfiff zum Pausentee.
Wiederanpfiff um 1834. Beide Trainer sahen bisher keinen Grund zum Wechseln. Das Spiel nahm wieder Fahrt auf. Beide Teams mit offenem Visier. In Minute 54 flankte Jerome. Beeres Kopfball ging denkbar knapp daneben. Dennoch hatten wir Marines das gute Gefühl, heute ginge was in Gladbach. Und dieses gute Gefühl bekam weitere Nahrung in der 60. Minute: Eine butterweiche Flanke von Jerome nahm Sherry direkt volley und sein Torpedo schlug gnadenlos im Fohlentor ein. Hammer! Watt n Tor!!!! Aber noch standen 30 Minuten auf der Uhr. Und beide Teams gaben Vollgas. Es ging hin und her. Admiral Fischer wechselte dann in Minute 68: Für Beere kam Jordan und für Aissa kam Morten. Die Gladbacher wechselten dann auch gleich vier Spieler. Aber all die Wechsel änderten nichts am Spielverlauf. Unsere Matrosen waren hochmotiviert und ließen nach hinten einfach nichts zu. Nach 78 Minuten Doppelwechsel vom Admiral: Svenne für den wackeren Sherry, Milos für Janik. Die Fohlen drängten fortan etwas besser, jedoch blieben weitere Torchancen Mangelware. Weiterer Wechsel in unserem Team in Minute 87: Unser Dauerbrenner Christopher kam für Jerome. Dann wurden 4 Minuten Nachspielzeit angezeigt. Und kurz vor Ablauf zappelte der Ball im Tor der Gladbacher! 0:2 feierten unsere Auswärtsfahrer! Sieg! Aber leider wurde das Tor von Svenne abseitsbedingt aberkannt. Verdammt. Aber mehr war dann zum Glück nicht mehr passiert. Schluss, Ende, Abpfiff. AUSWÄRTSSIEG!!! Und dieser war nicht mal unverdient!!! Eine absolut gute Vorstellung unserer Mannschaft! Auch der KaLeu zeigte sich nicht ganz unzufrieden:

Dennoch gilt es nun. Am kommenden Samstag müssen wir ALLE beweisen, dass dieser Sieg nur ein kleiner Baustein auf dem Weg zu einer unglaublich sensationellen Saison war. Wir erwarten die Pillenmannschaft aus Leverkusen. Anstoß wird um 1530 sein. KaLeu Heller wird sein Team ordnungsgemäß einteilen. Warten wir ab. Der nächste LOGBUCHEINTRAG wird berichten.

Heimspiel gegen den VFL aus Bochum

LOGBUCHEINTRAG 2023-04-16

Am heutigen Sonntag fand der inzwischen 28. Spieltag der Fußball-Bundesliga-Saison 2022-2023 statt. Dabei empfingen unsere Wuhlekämpfer die Ruhrpott-Bochumer. Kein Spiel für schwache Nerven. Zunächst jedoch war Morgenappell. KaLeu Heller´s Tagesbefehl las sich dabei wie folgt:

Ritter Keule schon rein optisch im Vorteil… Bobby Bolzer mit leichtem Bauchansatz versuchte es mit einem süffisanten Lächeln zu kaschieren. Aber wird unser edler Ritter auch am Ende des Tages die Oberhand behalten? Nun folgend ein Versuch, den Sonntag aufzuarbeiten:
Befehlsmäßig trafen sich KaLeu Heller, Seekadett Nussbücker und Maat Ziegra an der Viktoria. Auch Azubi Paff war selbstredend vor Ort! Ein fotografischer Rückblick dokumentiert, wie hochkonzentriert unsere Marines die Sache angingen:

Die restlichen Marines bezogen pflichtbewusst ihre Posten. Somit war also unsererseits alles vorbereitet. Nun galt es, auf dem Rasen alles zu geben, um weitere drei Pünktchen auf unser Habenkonto einzufahren. Ab 1530 hatten unsere Fußballgötter die einmalige Chance, eine Serie von 19 ungeschlagenen Heimspielen auszubauen. Aber Vorsicht: Für den VFL aus Bochum ging es ums absolute Überleben, stecken sie doch mittendrin im Abstiegsstrudel.
Punkt 1530 eröffnete Schiedsrichter Stieler das Spiel. Unsere Gäste gewannen die Seitenwahl und so spielten wir zunächst auf die Waldseite. Sehr ungewohnt! Aber egal. Jerome zündete gleich mal den Turbo. Seine Flanke verpassten aber Kevin und Rani. Immerhin gab es gleich die erste Ecke. Danilhos Schuss ging aber über das Tor. Nach 10 Minuten war festzustellen, dass es eine ausgeglichene Partie war. Große Chancen waren leider nicht zu verzeichnen. In Minute 15 mussten die Bochumer auch schon zum ersten Mal wechseln: Fußballgott Kevin Schlotterbeck verließ mit einer klaffenden Oberschenkelwunde den Platz. Für ihn kam ein ebenfalls ehemaliger Köpenicker: Dominique Heintz – Fußballgott. Unsere Matrosen bekamen das Spiel besser in den Griff und näherten sich des Gegners Tor. Aber noch immer zu harmlos. Auch nach 35 Minuten das gleiche Bild. Union sehr bemüht. Doch mehr als ein paar harmlose Schüsschen waren nicht zu verzeichnen. Großer Aufreger in Minute 37: Jerome´s Flanke wurde immer lang und länger, bis sie schließlich auf der Latte landete. Das wäre es gewesen! Zur rechten Zeit. Mist. Dann wurden vier Minuten Nachspielzeit angezeigt. Nach 2 Minuten trat ein Bochumer Aissa auf den Knöchel. Freistoß in aussichtsreicher Position. Josip zirkelte den Ball gefühlvoll in die Ecke. Für Riemann (Bochumer Keeper) gab es nichts zu halten! Und schon war Halbzeit.
1634 ging es weiter. Die Bochumer kamen mutiger aus den Katakomben. In der 50. Minute GELB für Paule. Nur vier Minuten später dann sogar Elfmeter gegen uns mit dem Ausgleich. Was war da los? Verdammte Axt. Nach 60 Minuten kam unsere Mannschaft ab und an zu Kontern, die aber verpufften. Nächster Rückschlag in Minute 61: GELB-ROT für Paule. Ich verstehe es wieder einmal nicht. Da werden Zeitlupen gezeigt, in denen klar zu sehen war, dass der Bochumer einfädelt, als Paules Bein schon am Boden war. Also viel mehr eine Schwalbe. Es ist furchtbar derzeit. Und wie sich der Bochumer noch freute, an Unsportlichkeit nicht zu überbieten! Der Puls erreichte weitere drei Minuten später abermals unerkannte Sphären: Aissa schickte Beere. Der fackelte nicht lange und schoss aus spitzem Winkel. Der Ball klatschte gegen den Pfosten. Von da aus an Riemanns Rücken, von dort aus weiter ins Tor. Doch Herr Stieler bekam einen Tipp aus Köln. Nach minutenlanger Studie entschied er auf Abseits. Wenn überhaupt Abseits, dann maximal der kleine Finger von Beeres rechter Hand. Der Schiedsrichter war uns heute scheinbar nicht ganz so wohl gesonnen… 65. Minute Wechsel. Für Aissa kam Diogo. Unsere Mannen brauchten nun einige Zeit, diese ganzen Nackenschläge zu verarbeiten. Admiral Fischer wechselte in Minute 80: Danke an Janik. Für ihn kam Morten. Dann die Rieeeesenchance für Beere: In der 85. Minute flankte Sherry von der linken Seite. Sein gefühlvoller Ball flog Richtung zweiten Pfosten. Beere rauschte heran und köpfte mit voller Wucht. Aber der Ball landete leider nicht im Tor. Dreifachwechsel in Minute 87. Milos für Sherry, Nico für Jerome und Jordan für Beere. Dann war es überstanden. Tobias Stieler pfiff die Partie ab. Unsere wackeren Marines zog es alsdann in das COE 2.0. Es war ja ne ganze Menge aufzuarbeiten…

Fazit: Am Ende ein leistungsgerechtes Unentschieden. Wahrscheinlicher Knackpunkt die GELB-ROTE Karte für Paule. Nun heißt es regenerieren und volle Konzentration auf das Spiel am kommenden Sonntag in Gladbach! Anstoß ist um 1930! Wir sind sehr auf des KaLeu´s Tagesbefehl gespannt.

Auswärtsschlacht in Lüdenscheid-Nord

LOGBUCHEINTREAG 2023-04-08

ALS ALLERALLERALLERERSTESMAL: GLÜCKWUNSCH ADMIRAL FISCHER ZUM 200. PFLICHTSPIEL FÜR UNSEREN VEREIN!!! ABER VOR ALLEM: DANKE FÜR DAS BISHER GELEISTETE!!!!

Wir schreiben heute Tag 4 nach der Pokalschlappe Frankfurt. Dieses Spiel hat viele Fragen aufgeworfen. So wurde u.a. beim TEXTILVERGEHEN heftigst diskutiert. So z.B., ob Jordan mehr kann als nur geradeaus zu laufen und ob Lenni im Tor der richtige Mann sei. Puh, harter Tobak. Wir Marines waren jedoch sehr schnell einig, dass wir uns an solchen verbalen Auseinandersetzungen nicht beteiligen. Wir sollten uns am heutigen Tage an unsere Stärken erinnern und jeder Marine mit mindestens 110% Einsatz am Start sein. Unsere primäre Aufgabe ist es, Admiral Fischer den Rücken freizuhalten. Das heißt konkret, sämtliche Feindbewegungen aus der Luft (Erster Offizier namentlich geheim), von den Landstreitkräften (General Seckler) und vordergründig auf den Seewegen (das sind wir) sind im Keime zu ersticken. Das hat ja letztlich sehr oft gut funktioniert. Dienstbeginn heute pünktlich 0745 mit folgendem Tagesbefehl:

Noch eine kurze Anmerkung bevor das Spiel begann: Am heutigen trafen die die Top Vier der Tabelle aufeinander. Und der FC Wundervoll dabei mit am Start. Immer noch so was von unfassbar. Und das absolut Schärfste: Egal wie alle Partien enden, wir konnten max. einen Platz nach oben klettern. Was natürlich einen eigenen Sieg voraussetzen würde. Nach unten hatten wir 4 Punkte auf Freiburg Vorsprung. Da gab es also keinerlei Gefahr.
So bezog jeder Marine seinen ihm zugeteilten Posten Anpfiff um 1530 durch Schiedsrichter Daniel Schlager. Die erste Schlappe gleich bei der Platzwahl. Hummels gewann und wir hatten Anstoß. Rani am Ball. Nach 44 Sekunden gleich mal GELB für Süle nach einem Foul an unserem Sherry. Nach vier Minuten beinahe Elfmeter für uns, verbunden mit ROT für Kobel. Aber Beere war im Abseits. Mist. Das Spiel beruhigte sich nun etwas. Unsere Matrosen störten früh und stellten sich nicht „hinten rein“. Nach 16 Minute wieder GELB für Borussia: Sowas von Schwalbe im Strafraum! Aber der Schiedsrichter hatte es erkannt! Haben die das denn nötig gegen uns? Wie peinlich. Nach gespielten 25 Minuten war es nun doch optisch zu erkennen, dass der BVB am Spiel teilnahm. Wir nun doch etwas weiter zurückgezogen. Und schon fiel prompt der Führungstreffer. Das Tor von Malen war irgendwie nicht zu verteidigen. Fuck. Das passierte in der 28. Minute. Schnappatmung in Minute 43, als Freddy sensationell gegen Haller (nicht zu verwechseln mit KaLeu HELLER) klären konnte. Zugegeben, der BVB führte zur Halbzeit inzwischen nicht ganz unverdient. Unsere Mannschaft begann mutig. Jedoch bekam der Gastgeber das Spiel mehr und mehr unter Kontrolle. Abwarten, was Admiral Fischer in der Kabine seinen Mannen mit auf den Weg gab.
Keine Wechsel zunächst. Beide Fanlager skandierten zu Beginn der 2. Halbzeit: „Scheiß DFB…“ Vom KaLeu kam nun der Befehl eines VORTORRUMS. Unsere Matrosen nun noch weiter motiviert. In Minute 51 bekam Haller einen Freistoß. Nur der Schiedsrichter weiß warum. Dortmund blieb aber weiterhin am Drücker. GELB für Sherry nach 55 Minuten. Und dann kam Minute 61: Langer Ball aus unserer Verteidigung: Beere schraubt sich hoch. Sein Kopfball landete bei Sherry. Ablage auf Beere, der die Kugel überlegt in das Eck schob. Jawollo, wir waren wieder da!!! Nun noch ne knappe halbe Stunde. Doppelwechsel dann vom Admiral. Für Beere kam Kevin und Paule für Morten. Frische Kräfte. Unsere Mannen nun gut im Spiel. Und watt ne Chance in Minute 70: Sherry konnte in allerletzter Sekunde gebremst werden. Aber sie ließen sich nicht entmutigen und machten weiter. Hammerspiel unserer Matrosen zu diesem Zeitpunkt. Wechsel in der 74. Minute: Svenne für Sherry. Und immer weiter. Unsere Mannschaft war sehr gut im Spiel. Aber in der 79. Minute gingen die Dortmunder wieder in Führung. Ohje, das würde schwer werden! Nun gab es nur eines: Volle Attacke. Alle Torpedos frei! Admiral Fischer wechselte nach 84 Minuten noch Jordan ein. Danke an Janik. Ja und nach 90+4 Minuten war das Spiel beendet. Mist. Verloren. Starke zweite Halbzeit. Mund Abwischen und auf Bochum vorbereiten. Wird schwer genug.
UNVEU Eisern UNION

DFB-Pokal Viertelfinale in Frankfurt/Main

LOGBUCHEINTRAG 2023-04-04

Das Pokallos hätte schwieriger kaum sein können: Wir mussten am heutigen Abend in die Mainmetropole zur Frankfurter Eintracht. Diese sind immer ein ganz unangenehmer Gegner! Aber was solls, eine alte Fußballerweisheit lautet: „Wer den Pokal gewinnen will, muss in diesem Wettbewerb jeden schlagen!!“ Unser KaLeu begann schon in den frühesten Morgenstunden seinen Dienst. Punkt 0600 war Dienstausgabe und er verkündete folgenden Tagesbefehl:

Ein guter Plan und klare Befehle. Die jeweiligen Einsatzorte waren schlüssig. Und für Maat Ziegra war der Einsatzbefehl nicht unbekannt. Er hatte schon sehr oft bewiesen, dass er auch als „SoloMarine“ eine absolute Kampfkraft entwickeln kann. Er konnte sich ja absolut auf die befohlene Rückendeckung verlassen. Seine Anreise können wir uns etwa vorstellen:

Unterdessen trafen sich die restlichen Crewmitglieder in der Marinebase gegenüber dem Trockendock der Spree. Auch der VICTORIA-AZUBI Paff war mit von der Partie. Ein gemütlicher Abend bahnte sich an:

Besondere Wiedersehensfreude auch mit Maat Wieck, der seinen Landurlaub in Mecklenburg ohne besondere Vorkommnisse beenden konnte. Bliebe noch Leutnant Sekulla. Dieser tat nach erfolgreicher Inspektionsrunde wie ihm befohlen. Bewaffnet mit UNION-GIN und Meck-Weizen bezog er Stellung auf dem heimischen Sofa und kiekte in die Glotze. Ein Foto gibt es zum Glück nicht davon. Das würde zu viele Voll-Owers nach sich ziehen. Außerdem wollen wir (zumindest) nach außen hin ein seriöser Kreis bleiben…
Und schon ging es los: Anstoß um 1800. Schiedsrichter Bastian Dankert pfiff die Partie an. Gleich nach einer Minute erkämpfte Janik unsere erste Ecke. Ecken könnwa!!! Josip führte aus, Kolo Muani konnte leider ganz easy klären und übernahm fortan übernahmen die Gastgeber das Ruder. Unsere Verteidigungslinien hatten stramm zu tun! In Minute 11 klingelte es auch glatt in unserem Tor. 1:0 für Frankfurt. Aber noch war Zeit ohne Ende. KaLeu Heller war gerade mit seiner Ansprache (Ermahnung zur Ruhe und Mobilmachung aller verfügbaren Reserven- in diesem Falle Obstler) fertig, da stand es auch schon 2:0. Eine detaillierte Beschreibung dieser beiden Szenen erspare ich uns. Zwischen beiden Treffern lagen gerade einmal 97 Sekunden. Also immer noch viel Zeit. Als es aber nach 20 Minuten 3:0 stand, schwanden die Hoffnungen auf das Halbfinale. Doch halt, da war noch was: Herr Dankert stiefelte zum TV und sah dann, dass dem Tor eine Abseitsstellung vorausging. Also revidierte er seine Entscheidung. Dusel in der 28. Minute, als der Ball gegen unsere Latte krachte. Zu diesem Zeitpunkt war von unserer Mannschaft nicht viel zu sehen. Das änderte sich auch nicht sonderlich bis zur Halbzeit.
Admiral Fischer erkannte diesen Sachverhalt wohl auch und entschied sich zu einem Dreifachwechsel: Paul J. für Diogo, Svenne für Janik und Morten für Paul S. Unser Spiel wurde etwas besser. Was vielleicht auch daran lag, dass die Eintracht nicht mehr letzter Konsequenz agierte. So gab es bis Minute 60 keine nennenswerten Aktionen. Wechsel in selbiger Minute: Danke Kevin. Für ihn kam Jordan. Doch besser wurde unser Spiel nicht. Nun tickte langsam die Zeit gegen uns. Der Anschlusstreffer musste her. In der 77. Minute kam Jamie für Sherry. Nur kurze Zeit später ein Freistoß aus aussichtsreicher Position. Aber Josips Schuss ging über das Tor. Unklar ist, warum es beim Frankfurter Handspiel in der 90+1 Minute trotz VAR keinen Elfmeter gab. Ob es damit am Ende noch zur Verlängerung gereicht hätte, mag spekulativ sein. Das Fazit zu diesen 90 Minuten kann nur sein: Frankfurt ist völlig verdient weiter und wir können uns voll auf die auszutragenden Partien in der Bundesliga konzentrieren.

Anmerkung: Wir schreiben den 04.04.des Jahres 2023. Am heutigen Tage sind unsere geliebten Fussballmatrosen aus dem DFB-Pokal ausgeschieden. Es ist nicht lange her, da geschah selbiges im Achtelfinale der Europa-League. Bittere Abende! Wer verliert schon gerne? Aber mit etwas Abstand kehrte immer wieder eines zurück: Der absolute STOLZ!!!! Wir können auf 4 Jahre zurückschauen, in denen unser Verein sooooo viel erreicht hat! Natürlich auch dank uns…😎. Jetzt hier alles aufzuzählen wäre zu viel des Guten. Ein jeder, der diesen Logbucheintrag gelesen hat, weiß, was gemeint ist!
In diesem Sinne immer weiter
EISERN UNION

Heimspiel gegen das derzeitige Schlusslicht aus Stuttgart

LOGBUCHEINTRAG 2023-04-01

Nach dem fulminanten Sieg gegen die Frankfurter Eintracht hatten unsere rot-weißen Matrosen endlich einmal knapp 2 Wochen Zeit für eine ausgiebige Regeneration! Sehr wahrscheinlich waren unsere Europapokalhelden dankbar und nutzten diese Zeit wirklich zur Erholung! Auch unsere tapferen Marines waren durch diverse Schlachten gekennzeichnet. Zu erwähnen sei hier nur der Ausflug unseres Flottenkommandos nach Praha Hlavní Nádraží mit dem anschließenden Auswärtsspiel in der VW-Trabi-Stadt… Daran anschließend die Spiele gegen die Belgischen Unioner und besagte Frankfurter Würstchen. Zugegeben, WIR ALLE brauchten mal ne kleine Pause! Da kamen die Länderspiele (die niemanden so wirklich interessieren) zum eigentlich absolut richtigen Zeitpunkt!!! Auch gab es im Vorfeld keinen Stammtisch, kein „ULTIMATIVES TREFFEN„,… Wirklich gar überhauptnix. Lediglich in den heutigen sehr frühen Morgenstunden (wir schreiben hier von 0730) kam von KaLeu Heller folgender Tagesbefehl:

KaLeu Heller also abermals sowas von pünktlich am Periskop. Leutnant Sekulla hatte es am heutigen Tage besonders schwer. KaLeu Heller rechnete mit massivsten feindlichen Bewegungen beginnend am Neckar. Jedoch ist dies für herkömmliche Seefahrer ein eher schwieriges Unterfangen. Wöllte man von Stuttgart nach Köpenick den Seeweg nutzen wollen, bliebe folgende Möglichkeit:
– Zunächst südlichen Kurs bis zum Schwarzwald
– Schwieriger Umstieg auf die Donau
– Diese weiter bis Regensburg
– Weiter auf der Naab bis zum Fichtelgebirge
– Über zig kleinere Tümpel zur Saale
– Vorbei an Halle bis zur Elbe südlich von Magdeburg
– Weiter bis zur Havel
Und dann immer so weiter. Also an Unannehmlichkeiten nicht zu überbieten. Dass unsere heutigen Gäste diese Opfer bringen würden, nee, das war nun wirklich nicht zu erwarten. Da war der KaLeu wohl ein wenig übermotiviert… Maat Wieck indes musste die nördliche Flanke sichern. Sein Einsatzort war heute Mirow in der Mecklenburgischen Seenplatte. Zugegeben, wunderschön dort. Aber zum Fußballkieken… Nun ja. Die Obermaate Pfannschmidt und Kala waren abermals zur Sicherung der RD (RÜCKWÄRTIGE DIENSTE) eingeteilt. Den restlichen Marines war es vorbehalten, das IHRIGE in unserem Wohnzimmer zu geben! Deren erster Treffpunkt war das COE 2.0 am Mandrellaplatz. Maat Ziegra traf als erster ein, dann folgten step by step die restlichen Delegierten. Das ging ja schon mal sehr gut los! Weiter dann in die Schlosserei, wo mehrere Legenden unsere Mannschaft begrüßen durften! Damit waren unsererseits alle Vorkehrungen getroffen! Mehr ging da wirklich nicht. Folgend ein paar Fotos zur „Beweissicherung„:

Ob mit Uwe Neuhaus, André Sirocks oder Heinz Werner, ein Wiedersehen mit „ALTEN EISERNEN FUSSBALLGÖTTERN“ ist immer watt janz besonderitt!!! Wunderschöne Fotos!!! Zum Spiel:
Anpfiff 1530. Schiedsrichter der Partie war Florian Badstübner. Den Anstoß überließen wir als freundliche Gastgeber sehr gerne unseren schwäbischen Gästen. Unser Team wie gewohnt erstmal auf die Wuhle. Ein kleines Fazit nach 10 Minuten: Sehr verhaltener Beginn beider Mannschaften. Im Mittelfeld viele Zweikämpfe. Bis vor des Gegners Tor schafften es weder die Stuttgarter, noch unsere Matrosen. Ab der 15. Minute dann doch hüben wie drüben erste Strafraumaktionen. Aber alles harmloser Gestalt. Dennoch war zu verzeichnen, dass die Daimlerstädter so ein klitzekleines bisschen die Oberhand gewannen. GELB für Diogo in Minute 28. Das auch noch zu Recht nach einem Halten im Mittelfeld. Nur eine Zeigerumdrehung weiter: Großchance für den VfB! Ein Freistoß der Stuttgarter missglückte, aber der VfB blieb dran: Millot flankte von rechts scharf vors Tor, Zagadou entwischte unserem Robin – doch der schwäbische Verteidiger köpfte aus drei Metern nicht auf, sondern über das Tor. Puh, durchatmen. Ein nächster Aufreger in Minute 33: Stuttgarts Torwart mit einem weiten Abschlag, Lenni eilte heraus und schoss Perea an. Dieser hatte dann freie Bahn und versenkte die Kugel in unserem Tor. Alle im Stadion hatten aber sofort erkannt, dass der Stürmer den Ball mit den Händen gespielt hatte. Warum diese Tatsache dem Schiedsrichtergespann entging, keine Ahnung… Jedenfalls mischte sich der VAR ein und es konnte nur eine Entscheidung geben: KEIN TOR!!! Dieser Moment aber ließ bei unseren Marines Erinnerungen wach werden! Vor knapp 4 Jahren gingen die Stuttgarter ebenfalls in Führung. Damals im Relegationsrückspiel. Auch dieser wurde durch den VAR annulliert. Was danach passierte, ein jeder kann sich noch sehr gut erinnern. Im heutigen Spiel tat sich bis zum Pausenpfiff nicht mehr viel. Ein Schüsschen der Gäste, ein netter Versuch von Janik. Das war es auch schon mit Halbzeit 1.
Fazit: Dolle wars noch nicht von unserem Team. Der VFB mutiger und teilweise entschlossener. Also Zeit zum Handeln: KaLeu ermahnte Leutnant Sekulla zu mehr Initiative. Er solle zu Halbzeit 2 bitte schön mal den giftgrünen UNION-GIN auspacken und endlich mal ein Weizen trinken. Der Leutnant tat wie im befohlen:

Anstoß zu Halbzeit 2 um 1634. Nun Richtung Waldseite. Admiral Fischer schien den richtigen Ton in der Kabine gefunden zu haben. Unsere Matrosen gleich volle Pulle. Zunächst Jerome, dann Janik. Das Mercedes-Tor wurde gnadenlos beschossen. Und folgerichtig auch in Minute 51 die Führung: Kevin passte nach links zu Jerome. Eine butterweiche Flanke. Sherry flog heran und erwischte den Ball volley im Seitwärtsfliegen. Der Torhüter unserer Gäste hatte keine Chance. Ein wunderschönes Tor! Und dieses gab noch frischeren Wind. Die Mannen vom Admiral waren fortan das spielbestimmende Team. Erster Wechsel nach 60 Minuten: Morten für Aissa. In der 65. Minute stellte unser Team alle Weichen auf Sieg: Etwas undurchsichtig war es schon, dieses Tor. Aber wen interessiert das am Ende des Tages? Kevin war zur rechten Zeit am rechten Ort und schoss zum 2:0. Zu erwähnen sei hier, dass der Linienrichter auf ABSEITS entschied. Ja Herrgottsakrament, das glasklare Handspiel in Halbzeit von Perea sah er nicht, aber hier eine Abseitsstellung von Kevin. Leute, Leute… Egal, der VAR hatte auch hier keine andere Wahl als für uns zu entscheiden. Also 2:0 und noch 25 Minuten zu spielen. Doch die Vorentscheidung ließ nicht lange auf sich warten. Bereits 3 Minuten weiter erzielte Genki das 3:0. Aber stopp, irgendwas stimmte da nicht? Genki spielt ja gar nicht mehr in unserem Team. Kevin in unnachahmlicher Manie. Ließ auf der rechten Seite alles stehen und flankte scharf nach innen. Sherry stand bereit, aber der arme Hund Genki rutschte in die Flanke und der Ball zappelte im Netz. Mit diesem 3:0 war nun der Drops gelutscht. Dreifacher Wechsel nach 77 Minuten: Jamie für Sherry, Nico für Jerome und Jordan für Kevin. In den letzten Spielminuten passierte nichts weiter. Admiral Fischer wechselte Milos für Janik in Minute 90. Nach einer dreiminütigen Nachspielzeit hatte auch Schiedsrichter Badstübner genug. Ja Wahnsinn, Halbzeit 1 noch recht ausgeglichen. Dann legten unsere Jungs aber mal so richtig los. Ein verdienter Sieg. Und Leutnant Sekulla fand Gefallen an dem UNION-GIN… Die Marines, die im Stadion die Geschicke leiteten, verschlug es abermals ins COE 2.0. Hier noch ein paar Eindrücke:

Nun gilt es wieder einmal alle Kräfte zu bündeln. Bereits am Dienstag geht es weiter. Dann ab in Frankfurter Metropole zum FDGB-Viertelfinale. Anstoß ist um 1800. Maat Ziegra hat schon verkündet, dass er vor Ort unseren Flottenverband würdig vertreten wird. Wir sind gespannt!
EISERN UNION

Die Frankfurter Eintracht zu Gast An der Alten Försterei

LOGBUCHEINTRAG 2023-03-19

Als unsere Marines am frühen Freitagmorgen ihren Dienst aufnahmen, stellte sich ihnen folgende Frage: Wie umgehen, was da vor nur wenigen Minuten passierte? Die Ernüchterung war groß! Die Enttäuschung war noch viel größer. Aber: Der Stolz, auf das, was wir alle bis zu diesem Tage erreicht hatten, stellte alles in den Schatten. Ja, wir haben eine Schlacht verloren. Sogar recht deutlich und vor allem auch verdient! Aber, im Achtelfinale der Europa-League auszuscheiden, ist nun wahrlich kein Grund, alles zu hinterfragen. Geschweige denn, die Flinte ins Korn zu werfen. Der KaLeu bedankte sich bei seiner Crew für ihre hervorragende Bereitschaft und Kampfesstärke. Und genau das ist seine absolute Stärke: Selbst in den bittersten Moment einen kühlen Kopf bewahren und die Mannschaft motivieren! Würde das denn am heutigen Spieltag unserem Admiral ebenfalls gelingen? Warten wir es ab. Bereits um 0744 feuerte KaLeu Heller folgenden Tagesbefehl ab:

Unerwähnt im Tagesbefehl blieben unser Leutnant Sekulla und Obermaat Kala. Unerwähnt deshalb, da ihre Einsatzorte geheim bleiben sollten. Außerdem wissen sie stets und ständig um ihre Aufgabe. Da bedarf es keinerlei Worte. Die restlichen Marines meldeten EISERNSTEN GEHORSAM und alsbald traf man sich auf besagtem Flaggschiff VIKTORIA. Das sah dann in etwa so aus:

Ja, selbst Smutje Maat Pfannschmidt erhielt für diesen besonderen Tag VKU (Verlängerter Kurzurlaub, Info für alle ungedienten Grundwehrsäcke). Auch Azubi Paff war an Bord. Mit dieser schlagkräftigen Elitetruppe schipperte die VIKTORIA Richtung Berlin-Köpenick. Im weiten Rund der Alten Försterei bezogen dann die Marines die ihnen auf der Schifffahrt mitgeteilten Posten. Es war also angerichtet. U-1966 war bestens vorbereitet. Nun galt es also. Hier in Kurzform die Eckdaten zum Spiel:
1530 Anpfiff durch Schiedsrichter Christian Dingert. Wir wieder zunächst Richtung Wuhle.
1536 Etwas glücklich landete der Ball vor den Füßen von Rani, der nicht lange fackelte und sofort aus 15 Metern abdrückte. Der Ball sauste knapp über den Kasten. Verdammt. Gute Gelegenheit. Aber bitte weiter so.
1543 Ein Konter unserer Matrosen, bei dem Sherry steil geschickt wurde. Unser Stürmer ließ Smolcic stehen und kam dann aus relativ spitzem Winkel zum Abschluss. Sein Schrägschuss rauschte letztlich aber klar links vorbei. Dennoch. Sehr gute Aktion von Sherry!
1610 Buta räumte Josip ab. Der Freistoß wurde hoch nach vorne geschlagen, der zweite Ball landete bei Paule. Der fasste sich ein Herz und zimmerte aus der zweiten Reihe einfach mal drauf. Trapp aber auf dem Posten.
1614 Kolo Muani behauptete sich im Mittelfeld am Ball und hatte das Auge für den kreuzenden Borré. Der Kolumbianer stiefelte nach vorne und suchte im Strafraum unter Bedrängnis den Abschluss. Am Ende aber war unser MISTER ZUVERLÄSSIG im Tor zur Stelle. Über solche Bälle kann er doch nur schmunzeln…
1615 Noch einmal durchatmen so kurz vor der Pause. Josip sei gedankt, dass er sehr beherzt einstieg und fair zur Ecke klären konnte. Diese brachte dann lediglich den Halbzeitpfiff ein. Das war aber doch noch mal so n bissel knirsch vor dem Pausen-Rum…
1634 Anpfiff zu Halbzeit 2.
1641 Josips Flanke von rechts senkte sich tückisch in Richtung Tor, Trapp ging auf Nummer sicher und klärte auf Kosten einer Ecke. Und diese Ecke hatte es in sich: Nico flankte. Im Strafraum wurde es dann vogelwild: Robin legte für Rani auf, der den Ball stoppte, dann aber gekonnt im Netz versenkte – Robin sprang noch artistisch hoch, um nicht im Wege zu stehen. Wir führten also 1:0!!! Anzumerken sei hier unbedingt, dass es für unseren Spieler Tor Nummer EINS war. Herzlichen Glückwunsch Rani!!
1649 GELB für Robin. Mist… Und die Gäste machten weiter Alarm. Hoffentlich hielten unsere Matrosen weiter durch.
1655 Kurzes Zwischenfazit: Frankfurt sehr bemüht, unser Spiel zu zerstören. Gelang bis dahin nicht. Dennoch kamen sie zu einigen gefährlichen Aktionen. Also UNION-MATROSEN, weiter mit vollster Konzentration!!!
1656 Wechsel vom Admiral: Beere kam für Jordan.
1657 Sherry war durch, hatte nur noch Trapp vor sich und überwand diesen, indem er ihn tunnelte. Die Freude über das vermeintliche 2:0 währte jedoch nicht lange, denn es war verdammt nochmal Abseits.
1659 Auf einmal tauchten die Hessen gefährlich auf, Alario kam im Strafraum zum Abschluss, doch Robin ging dazwischen und entschärfte die Situation.
1704 2:0 für unsere UNIONER!!!! Bei Freddys langem Abschlag setzte sich Beere zunächst im Luftduell mit Tuta durch und war dann schneller als Smolcic am Ball. Nun hatte er einzig und allein Trapp vor sich. Sein Schuss aus spitzem Winkel ging dem Gästekeeper durch die Hosenträger“. Jawollo!!!
1705 Doppelwechsel bei unseren Matrosen: Jerome für Nico und Jamie für Sherry.
1715 Erneuter Doppelwechsel: Diogo für Timo und Milos für Janik.
Die GELBE KARTE für Freddy war dann nur noch für die Statistik. Am Ende stand ein 2:0-Sieg gegen die Hessen. Nun haben wir alle etwas Zeit zum Erholen. Dank der Länderspielpause können WIR ALLE etwas durchatmen. Am 01.04.2023 erwarten wir den VFB Stuttgart in unserem Wohnzimmer.
Dieser rundum gelungene Tag fand dann noch ein ganz spezielles Ende: KaLeu Heller, Obermaat Pfannschmidt und Maat Ziegra trafen nach Ende der Partie unseren Admiral. Was schlussendlich besprochen und beschlossen wurde, gehört hier nicht hin. Nur ein kleines Foto dient lediglich als „BEWEIS“ des Zusammentreffens.

In diesem Sinne: Und niemals vergessen, um 12 Eisbein mit Bohn…

Europa-League Rückspiel in Belgien bei Union St. Gilloises

LOGBUCHEINTRAG 2023-03-16

Nachdem wir im Hinspiel in unserem Wohnzimmer ein hart umkämpftes 3:3 erzielen konnten, waren die Hoffnungen sehr groß, in Belgien zu bestehen und einmal mehr dort zu gewinnen. Dass wir das können, bewiesen wir am 03.11.2022, als wir auswärts mit 1:0 gewonnen hatten. Mit nur einem Tor mehr als der Gastgeber würden wir in das Viertelfinale der EUROPA-LEAGUE einziehen! Nach dem Pragausflug waren unsere Marines abermals gefordert. Ihnen blieb nicht viel Zeit zur Regeneration! Aber warum sollte es ihnen besser ergehen als den Protagonisten auf dem GRÜNEN GELÄUF? Bereits um 0535 ließ KaLeu Heller seine Mannen „STRAMMSTEHEN“ und unsere Marines erhielten folgenden Tagesbefehl:

Abermals klare Aufgabenverteilung. Jedes Crew-Mitglied war eingeteilt. Lediglich Maat Ziegra war es vorbehalten, als einziger Marine in das weite Belgien reisen zu dürfen. Hier ein paar wenige Eindrücke seiner Reise:

Nun aber zum Spiel. So ziemlich von Anfang an war zu erkennen, dass unser heutiger Gegner keinen Spaß verstehen würde. Sie pressten verdammt hoch und ließen unseren Matrosen kaum Zeit zum Luftholen. Und so gingen sie auch in Minute 18 in Führung. Eine Unachtsamkeit in unserem Spielaufbau nutzten die BELGISCHEN UNIONER eiskalt zur Führung. Aber noch war ja Zeit, das Ergebnis zu korrigieren. Bis zur Halbzeit aber taten sich unsere Matrosen mehr als schwer!
Die zweite Halbzeit begann dann etwas positiver. Dennoch bis zu Minute 60 keine nennenswerte Aktion unserer Mannen. Und da fiel auch schon das 2:0. Ohje, das würde nun sehr schwer werden. Es ist nun müßig, das weitere Spiel zu dramatisieren. Union St. Gilloises machte noch das 3:0 und dann war das Spiel auch beendet.
FAZIT: Unsere Marines waren gezeichnet von der harten Schlacht in Prag. Bis auf den Tagesbefehl gab es keine weitern Anweisungen bezüglich irgendwelcher TOR-RUMS. Bleibt nun die Zeit zu nutzen, um sich akribisch auf das Punktspiel gegen die Frankfurter Eintracht vorzubereiten.
EISERN UNION

Auswärts in der VEB Golf-Arena

LOGBUCHEINTRAG 2023-03-12

Was für harte Zeiten! In erster Linie natürlich für unsere so geliebten Fußballgötter! Jedoch unsere Marines stehen keinen Millimeter dahinter! Harte Burschen! Die Pragreise hinterließ hier und da einige kleinere Blessuren, zugegeben. Aber Admiral Fischer kennt unsere Crew und weiß sehr genau, dass kleinere (nennen wir es an dieser Stelle einmal so) Niederlagen unsere Mannschaft keineswegs umwerfen, geschweige denn, dass U-1966 sich davon schwer beeindrucken ließe! Ganz im Gegenteil! In der Summe war das Auftauchen unserer kleinen Flotte in der Moldau zunächst einmal ein absoluter Höhepunkt. Viel mehr noch: Unsere Marines hatten endlich einmal ein paar Stunden Zeit, um von einander mehr zu erfahren. Also in den wenigen Trinkpausen, bzw. zwischen Tartar und Gulasch… Mehr Details bedarf es an dieser Stelle nicht! Wie lautet ein altes deutsches Sprichwort: Was in Prag war, bleibt in Prag!!! Jedenfalls kehrten alle Marines halbwegs wohlbehalten in ihren jeweiligen Heimathäfen zurück. Und beim heutigen Morgenappell im Hotel „HENRIETTA“ konnte KaLeu Heller seit langer Zeit einmal wieder vor versammelter Mannschaft den Tagesbefehl ausgeben:

So sollte es dann sein. Mehr gab es nicht zu erklären. Daher nun rasch zu den Geschehnissen des heutigen Abends. Unsere Marines hatten noch dienstfrei. Also bedingt. Klar war natürlich, dass alle vor dem Fernseher saßen und auf die Rum-Befehle des KaLeu warteten. Aber zunächst einmal war Anstoß.
Bereits nach 6 Minute gab es GELB für Rani. Ok, durchaus vertretbar. Aber unsere Jungs versteckten sich nicht! Svenne haute sich bis dato richtig rein und holte nach 10 Minuten den ersten Eckball. GELB auch noch für Morten nach 15 Minuten. Na das ging ja mal gut los… Aber bei näherer Betrachtung hätte es ja nicht mal Freistoß geben dürfen. Und somit wäre auch die Verwarnung nicht entstanden. Egal. Der Freistoß war aber dann sehr gut getreten. Freddy schaute fassungslos hinterher, als das Leder an das Quergebälk donnerte. Massel, durchatmen, weitermachen. In der 19. Minute der nächste Aufschrei: Abermals fiel der Golffahrer Svanberg wie ein sterbender Schwan in unserem Strafraum zu Boden und forderte vehement einen Strafstoß. Schiedsrichter Schröder fiel GOTTSEIDANK nicht darauf rein. Aber ganz ehrlich, da wäre auch schon mal GELB für ´ne Schwalbe möglich gewesen. Nach einer halben Stunde können wir sagen, ein gerechtes Unentschieden. Die Wölfe mit mehr Ballbesitz. Aber ohne zwingende Chancen. Auch wir hatten nicht wirklich gefährliche Aktionen, waren aber gut im Spiel. Doch dann, praktisch mit dem Pausenpfiff: Das musste das 1:0 für Sachsenring Golfsburg sein! Diogo verzettelte sich im Umschaltspiel, blieb an der Mittellinie hängen, Wolfsburg schaltete schnell um. Marmoush kam auf der linken Seite durch, schob den Ball an Robin vorbei und lief allein auf Freddy zu. Vor unserem bärenstarken Keeper versagten ihm jedoch die Nerven, sein gezirkelter Schuss ging weit am Tor vorbei. Da hatten wir aber echt DUSEL!!! Halbzeit.
Anstoß Union Berlin. Gleich mit einem Handfreistoß. In den dann folgenden Minuten ging es hin und her. Die Matrosen unseres Admirals waren noch besser im Spiel als in Halbzeit eins! Dreifachwechsel in Minute 63: Timo für Danhilo, Paule für Rani und Gerome für Nico. Das Spiel blieb weiter spannend. Auch wenn es keine riesen Torchancen gab. Das wiederum änderte sich in der 70. Minute: Elfmeter für unsere Matrosen: Ein Konter unserer Mannschaft über die rechte Seite, im Strafraum gingen Aissa und Guilavogui zum Ball, verpassten diesen aber. Weil Guilavogui dabei unserem Spieler auf den Fuß trat, zeigte Schiedsrichter Schröder auf den Punkt. Josip nahm sich die Kugel. Sein Gesichtsausdruck war knallhart und entschlossen! Schieri Schröder gab den Ball frei und Josip zimmerte selbigen halbwegs mittig in die Maschen!!! 1:0 für uns!!! Der Jubel war grenzenlos! Aber noch waren lange 20 Minuten zu absolvieren. Dennoch, die Führung kam zum absolut perfekten Zeitpunkt. Admiral Fischer wechselte in der 77. Minute Janik für Aissa ein. Der ehemalige Hertha-Coach der Gastgeber nahm dann ebenfalls Wechsel vor. Und einer trug leider Früchte: Der Kullerball vom gerade eingewechselten Wimmer trudelte so vor sich hin in unser Tor. Der KICKER schrieb im Liveticker: „Der Youngster dribbelt in den Strafraum und legt dort zurück auf Wimmer, der aus dem Rückraum abzieht. Kaminski fälscht den Schuss noch ab, Rönnow ist ohne Chance.“ Naja, „ABZIEHEN“ war dann wohl doch etwas übertrieben. Bis zur 90. Minute dann ein offener Schlagabtausch! Die Nachspielzeit wurde mit 4 Minuten angezeigt. Diese überstanden wir schadlos. Immerhin, mal wieder auswärts ein Tor erzielt und einen Punkt aus Golfsburg mitzunehmen ist ja auch nicht ganz so schlecht…
Aber weiterhin gibt es absolut kein Verschnaufen. Am kommenden Donnerstag gilt es eine der bedeutendsten Schlachten unserer jüngsten Vereinsgeschichte zu bestehen: Rückspiel in Belgien bei Royale Union Saint-Gilloise. Zur Erinnerung: Das Hinspiel gewannen wir glasklar mit 3:3. Also alles ist möglich! Unsere Marines fiebern auf den Tagesbefehl und werden natürlich alles versuchen, diesen umzusetzen. In diesem Sinne
EISERN UNION

Ausflug nach Prag

LOGBUCHEINTRAG 2023-03-12

Es grenzt schon beinahe an ein kleines Wunder, was unsere tapferen Marines zu leisten imstande sind: Nur wenige Stunden nach der Schlacht in der Alten Försterei gegen die belgischen Unioner machten sie sich auf den weiten Weg nach Prag. Von langer Hand vorbereit, sickerte diese streng vertrauliche Feindfahrt nur einen Tag zuvor durch das große Internetz. Einzig der Geheimdienst witterte den Braten und schickte 2 seiner besten „SPITZEL“ als Überwachungsorgane mit. Für die beiden kampferprobten und erfahrenen wasserscheuen Zivilisten war diese Reise keine Jungfernfahrt. Sie waren sich schon ihrer besonderen Rolle bewusst. Und sie schlugen sich erwartet bravourös. Da es schier unmöglich ist, hier alle Details minutiös darzulegen, nun folgend stichpunkthaltig die elementarsten Erinnerungen. Beginnend mit den glasklaren Befehlen und Planungen von KaLeu Heller:

TAG 1

  • 0450 Abfahrt Leutnant Sekuh Memmingen HAUPTBAHNHOF
  • 0716 Abfahrt Marines mit Geheimdienst Berlin HAUPTBAHNHOF
  • 1135 Ankunft der nördlichen Truppenteile Praha „HLAVNÍ NÁDRAŽÍ
  • 1142 Einmarsch selbiger im „RESTAURACE RYCHLIK“ (leider kein Link, da keine Webseite)
  • 1217 Ankunft des süd-westlichen Alliierten Einzelkämpfers
  • 1222 Ein Moment, der hier nur sehr schwierig zu erklären ist. Der Moment, als unsere Marines nach monatelanger Trennung endlich wiedervereint waren. Diese Emotionen hier in schnöde Worde zu kleiden, nee, das schafft keiner. War das schön!!!
  • 1252 Gulasch mit Knedliky
  • 1333 Abmarsch zum Hotel „HENRIETTA
  • 1427 Ankunft „SAMARKAND
  • 1542 Ausflug zum einzigartigen Aussichtspunkt VYHLIDKA SKÀLA“ mit herrlichem Blick auf die „GOLDENE STADT“. An dieser Stelle muss erwähnt werde, dass bei dieser Exkursion erste Opfer zu beklagen waren. Jedoch bezogen sich diese lediglich auf BA-Gegenstände. In einer kurzfristig anberaumten Putz- und Flickstunde konnten so die gröbsten „Baustellen“ beseitigt werden.
  • 1725 Beendigung der Putz- und Flickstunde, Abmarsch in das „RESTAURACE KOBYLA
  • 1758 Vorspeise TARTAR
  • 1809 Hauptgang Rippchen
  • 2027 Aufbruch in die Bar „AMARULA“ (keine Verlinkung möglich, es gibt keine eigen Webseite)
  • 2228 Nachtruhe

Hier nun ein paar Fotos, die diesen ersten, sehr schönen gemeinsamen Tag ein wenig untermalen sollen:

TAG 2:

  • 0730 Wecken
  • 0740 Morgenappell
  • 0800 Frühstück
  • 0907 Im Gleichschritt Richtung „STAROPRAMEN-BRAUEREI
  • 1044 Betreten der METRO-Station „KARLOVO NÁMĚSTÍ
  • 1048 Ankunft METRO-STATION „ANDĚL
  • 1100 Aufstellung vor der Brauerei
  • Endloses Warten, erste Unmutsbekundigungen bezüglich Unterhopfung etc.
  • 1200 Gemeinsamer (sehr enttäuschter) Rückzug, da der tschechische Führungsoffizier uns einfach ignorierte. Soll heißen, es kam einfach niemand, der uns an den Geheimnisse der Brauerei teilhaben lassen wollte.
  • 1205 Die ersten Biere des Tages, serviert in der Bar „THE HOUSE“ im Prager Ortsteil Smíchov. Dazu eine Geflügelsuppe. Und der erste richtig kulinarische Höhepunkt des Tages: Bierbrand. Dazu wurden die Gläser explizit mittels Dampf gereinigt. Das hatte sich wirklich gelohnt! Unsere Marines zeigten sich etwas versöhnt nach der schmerzlichen Niederlage vor den Toren der Brauerei… Und selbst unser Seekadett war so begeistert, dass er ohne jeglichen Befehl zu sportlichen Höchstleistungen auflief!!
  • 1428 Bekanntgabe neuer Zielkoordinaten: 50,083546° N, 14,39505° E
  • Kurz vor dem Ziel leider ein paar kleine Differenzen bezüglich der Erklimmung des Aussichtspunkts. Die eine Einheit bevorzugte die körperlich bequemere Variante per Seilbahn. Einheit 2 entschied sich für die Eroberung des Gipfels auf dem Fußweg. Warum nun schlussendlich das gemeinsame Wiedervereinigung zunächst nicht stattfand, das konnte abschließend nicht beantwortet werden.
  • 1716 waren alle versöhnt. Gemeinsam ging es über die „KARLŮV MOST“ (KARLSBRÜCKE)
  • 1806 Erinnerungen kamen auf… Es ist ziemlich genau drei Jahre her, dass unsere Marines im „RESTAURACE ŠVEJK“ einen Bilderbuchauftritt hinlegten. Unvergessene Stunden! Dies zu wiederholen ist natürlich unmöglich. Und so begab es sich, dass unsere tapferen Marines weiterzogen. Dank TARTAR oder wahlweise Gulasch mit Knedliky waren alle gut gelaunt.
  • 2037 Unsere Marines erwartete eine völlig neue Herausforderung: Bier selber zapfen! Sie betraten „THE PUB„. Aber ja, was hier sehr dramatisch klingt, war am Ende keine allzu große Nummer. Bier zapfen war an diesem Tage eine der kleinsten Herausforderungen. Im PUB selbst dann Wiedersehensfreude mit Stuttgarter Fußballfans, die dort einen Junggesellenabschied feierten. Unser Leutnant hatte sie tags zuvor im Zug kennengelernt. Eine weitere Feier zelebrierten Münchener Zeitgenossen. Was dann in den nächsten zwei Stunden geschah, es ist unbeschreiblich! Was für ein Spaß, was für gemeinsames Liedgut… Ich denke, dieser Teil des Tages wird sich bei ALLEN eingebrannt haben! Aber irgendwann ist auch mal Schluss. Schließlich mussten unsere Helden ja noch bis zum Hotel.
  • Daher Verlassen des PUBS um 2227.
  • Mit der TRAM bis KOBILYSI. 2302 ein erster Scheidebecher im „AMARULA
  • 2358 tatsächlich der ultimative Scheidebecher. Zumindest für die Führungsoffiziere.
  • 0014 hatte der KaLeu für beide Bettruhe befohlen.
  • Der Rest sollte sich ruhig noch austoben! Die letzten Gefechte waren hart und hinterließen ihre Spuren. Aber auch um
  • 0130 ging bei ihnen die Lichter aus.

Und so sah Tag 2 in Bildern aus:

TAG 3:

  • 0730 Wecken
  • 0740 Morgenappell
  • 0800 Frühstück
  • 0904 Start zur METRO
  • 0949 Verabschiedung Leutnant Seku
  • 1600 Kommando NORD wieder im Heimathafen
  • 1715 Ankunft Brigade Süd.

Kleines Fazit: Eine absolut gelungene Feindfahrt! Ein GAAAAANZ Großes DANKESCHÖN geht an unseren Maat Christian! Alles organisiert, finanziell ruiniert…
Und für die nächste Alktourstour können ja alle schon mal üben:
„Ukončete prosím výstup a nástup, dveře se zavírají.“

Viel Zeit zum Erholen bleibt nun aber nicht. In nur wenigen Minuten heißt es vor der Glotze unsere Fußballer beim Auswärtsspiel in der Golfstadt zu unterstützen. LOGBUCHEINTRAG dazu folgt!
EISERN UNION

Europa-League Achtelfinale Hinspiel

LOGBUCHEINTRAG 2023-03-09

Und täglich grüßt das Murmeltier… Im Achtelfinalhinspiel der Europa-League trafen wir abermals auf unsere belgischen Namensvetter UNION SAINT-GILLOISE. Bereits in der Gruppenphase trafen wir auf selbige Mannschaft. Wir schrieben den 08.09.2022, als unsere Fußballgötter erstmalig unseren heiligen Rasen betraten, um die ERSTE SCHLACHT IN DER EUROPA-LEAGUE zu kämpfen. Nun gut, wir verloren bekanntermaßen schmerzhaft mit 0:1. So ziemlich alle „Experten“ waren sich sicher, dass wir die Gruppenphase niemals überstehen werden. Weiter vier Schlachten standen an, bevor wir die Chance auf eine Revanche in Belgien hatten. Die Matrosen um Admiral Fischer mussten zunächst eine Niederlage in Braga verdauen. Dann ging es am 06.10.2022 nach Malmö. Auswärtssieg! Nur eine Woche später abermals ein 1:0 Sieg gegen die Schweden. War da etwa doch eine klitzekleine Chance? Als wir Braga am 27.10.2022 2:1 besiegten, bestand die Chance auf ein Weiterkommen. Voraussetzung jedoch ein Sieg in Belgien. Und siehe da, am 03.11.2022 gewannen unsere Helden mit 1:0 in Brüssel. Damit sicherten sie sich und uns ein Überwintern in diesem Wettbewerb. SENSATIONELL!! Die Auslosung des Achtelfinales ergab nun ein Wiedersehen beider Union-Teams. Und auch heute hatten wir zunächst ein Heimspiel. War das ein gutes Omen? Soviel zum Thema Murmeltier.
Selbstredend gab es auch für den heutigen Tag einen Tagesbefehl. KaLeu Heller ließ die seinigen Truppen pünktlich um 0730 zum Morgenappell antreten und verkündete folgenden Tagesbefehl:

Und dieser Tagesbefehl beinhaltete eine Information, die an und sich und für der äußersten Geheimhaltung unterlag. Dazu später mehr. Alle Marines meldeten sich dienstbereit. Der Tagesbefehl war klar strukturiert und unmissverständlich! Es konnte also losgehen. Eine Frage stellte sich dennoch: Würde es der KaLeu überhaupt schaffen, aus dem tiefverschneiten Zeuthen pünktlich im Stadion zu sein? Oder wollte er seinem tapferen Leutnant einfach nur beweisen, dass es im Nord-Osten mehr Schnee gibt als im Vorderland des Allgäus? Es bleibt wahrscheinlich sein Geheimnis.

Genug der Einleitung. Kommen wir zum eigentlichen Thema: Hinspiel im Achtelfinale der Europa-League gegen Union Saint-Gilloise. Ja, wir schreiben den 09. März des Jahres 2023. Das, was wie ein Traum erscheint, ist einfach Tatsache. Wir spielen im zweithöchsten Wettbewerb, den Europa zu bieten hat. Achtelfinale daheim. Abendspiel. Flutlicht. Pieselwetter. Alles ideale Voraussetzungen für unsere Matrosen. Anstoß 1845. Alle Marines waren auf den ihnen zugeteilten Posten. Dann urplötzlich zog „NEBEL“ durch die Försterei.

Schiedsrichter Orel Grinfeld aus Israel führte die Teams aufs Feld. Unsere Mannen begannen sehr mutig. Mit viel Ballbesitz drängten sie unsere Gäste in die eigene Hälfte. Ein erster Aufreger in Minute 9: Einwurf Josip. Der Ball kam zurück und er konnte flanken. Das Spielgerät fand Sherry, der mit einem Aufsetzer aus gut zehn Metern Keeper Moris prüfte. Der setzte zur Flugeinlage an und klärte zur Ecke. Sehr guter Auftakt! Nächste Chance in Minute 16: Die Ecke war nahezu sensationell! Josips Flanke fand Kevin am Fünfmeterraum, dessen Kopfball sich in Richtung zweitem Pfosten drehte. Moris konnte zunächst parieren, hatte jedoch Probleme den Ball zu sichern. Im Nachfassen war der Keeper von den Gast-Unionern zur Stelle. Ein sehr munterer Auftritt unserer Jungens! Schockstarre in Minute 28: Ein abgefälschter Schuss landete unhaltbar für Freddy in unserem Tor. Verdammte Axt. Das tat nun wirklich nicht Not!!! Unsere Mannschaft brauchte einige Minuten, um sich wieder zu fangen. Sie übernahm wieder die Kontrolle. Die Belgier zogen sich in ihre eigene Hälfte zurück. Die Halbzeit bahnte sich an. Aber unsere Matrosen hatten da noch ein Schmankerl in petto: Minute 42: Gut 18 Meter vor dem Tor lag der Ball zum Freistoß bereit. Josip zirkelte die Murmel haarscharf über die Mauer und setzte ihn perfekt in den linken oberen Torwinkel. Dann war Halbzeit.
Anpfiff zur zweiten Halbzeit um 1949. Das Wetter blieb weiterhin ungemütlich. Zunächst beidseitiges Abtasten. Dann jedoch Jubel bei den Gästen. In der 58. Minute Konter der Belgier. Der Ball abermals in unseren Maschen. Fuck!!! Admiral Fischer wechselte dann in Minute 63: Jordan für Kevin und Aissa für Janik. Und die beiden legten mal so richtig los. Motiviert bis unter die Haarspitzen. Und so kam es in der 67. Minute zu folgender Situation: Ecke Union Berlin. Der Ball sprang einem Belgier an den Arm. Der VAR schickte den Schiedsrichter zum Fernseher. Es brauchte nicht auch nicht lange, bis dieser auf Elfmeter entschied. Logo, Robin trat an. Wie schon so oft! Seinen Schuss konnte der belgische Keeper zwar abwehren, aber unser Verteidiger war sofort zur Stelle und zimmerte den Ball in das Tor! Ausgleich! Aber noch waren ja 23 Minuten zu spielen. Plus Nachspielzeit. Unsere Gäste schienen nicht sonderlich beeindruckt. Nur 3 Minuten später gingen sie schon wieder in Führung. Watt waren die stur… Zum Mäusemelken!!! Dreierwechsel in Minute 77: Nico für Trimmi, Svenne für Sherry und Jamie für Morten. Wir alle überlegten, ob ein 2:3 eventuell doch ein ganz gutes Ausgangsergebnis für das Rückspiel am nächsten Donnerstag in Belgien sei. Und dann kam ER. Dann kam Svenne!! Unser Stürmer nahm den Pass des (Gast-) Unioners dankend an, legte sich den Ball auf den rechten Schlappen und zog ab. TOR, AUSGLEICH, WAHNSINN!!!! Was für eine Partie? Die Gäste gingen dreimal in Führung! Und unsere Jungs kamen immer wieder zurück. Am Ende steht ein 3:3. Danke an Svenne für den späten Ausgleich! Damit stehen die Chancen nicht so schlecht. Wir haben ja schon einmal in Belgien gewonnen. Aber auch ein RIEEEEESEN DANK an alle anderen. Zuerst Admiral Fischer, KaLeu Heller und unserer wahnsinns-CREW!!!
Nachtrag: In der Einleitung dieses Logbucheintrages wurde angerissen, dass der Tagesbefehl Informationen enthielt, die eigentlich strengster Geheimhaltung unterlagen. Ganz konkret: Der KaLeu erwähnte in selbigem ein Treffen in Tschechiens Hauptstadt. Bis gestern streng geheim! Selbst Admiral Fischer hatte keinen Schimmer von unserem Alleingang. Aber was war der Grund dieser radikalen Maßnahme? KaLeu Heller erkannte, dass wir nach drei sieglosen Partien etwas tun müssen. Vor allem, dass unsere Matrosen in besagten Spielen kein einziges Tor erzielt haben. Ok, das mit den NULLTOREN war vor dem heutigen Spiel. Unsere Marines werden sich morgen Marines auf den Weg machen. Ziel ist Prag! Gemeinsam wird das weitere Vorgehen unserer Flotte abgestimmt werden. Im nächsten LOGBUCHEINTRAG wird von diesem konspirativen Treffen zu berichten sein.
EISERN UNION