Archiv der Kategorie: Das Jahr 2023

Verdammt, Siegesserie in Amsterdam gerissen…

LOGBUCHEINTRAG 2023-02-16

🎤“…Tulpen aus Amsterdam…“🎼Als dieses Lied im Jahre 1953 entstand, ahnten wohl der Texter Klaus Günter Neumann und der Textschreiber Ernst Bader nie im Leben, dass 70 Jahre später unsere Fußballgötter in besagte Stadt nach Holland reisen werden, um dort in einer weiteren unglaublichen Schlacht Europa-Punkte zu erobern. Es ist immer noch unwahrscheinlich, was die Schlosserjungs abliefern. Der Reihe nach:
Unser KaLeu erließ folgenden Tagesbefehl. Dieser wurde diesmal zeichnerisch zementiert von Azubi Sam:

Wie immer klare Befehle. Da gab es nichts zu rütteln oder etwa miss zu verstehen. Auch war klar, dass uns der Gastgeber keine Tulpen schenken wird. Zum Spiel:
Kurz nach 1845 konnte Schiedsrichter Halil Umut Meler die Partie anpfeifen. Und nur kurze Zeit später gleich der erste Eckball für die Mannen von Admiral Fischer. Dieser konnte jedoch vom Keeper geklärt werden. Eine Zeigerumdrehung weiter fand Sherry Beere, der mit der Brust auf Morten. Sein Schuss dann doch leider recht deutlich vorbei am Tor. Na hallo, unsere Jungs zeigten sich also sofort angriffslustig und versteckten sich keineswegs. Das ließ Hoffnung keimen. In den folgenden Minuten sah das Spiel in etwa so aus: Ajax mehr Ballbesitz, unsere Matrosen pressten sehr hoch. Somit blieben Torchancen Mangelware. Dennoch blieb nach 35 Minuten folgende Statistik: Torschüsse Ajax: 0, Torschüsse FCU: 6! Also von „Angsthasenfußball“, „Schießbude Europas“,… keine Spur! Für ein Auswärtsspiel ein mehr als ordentlicher Auftritt. Und schwupps, war auch schon Halbzeit. Fazit: Eine ganz starke Leistung im Hexenkessel. Natürlich hatte Ajax mehr Ballbesitz, dafür schossen wir deutlich mehr auf das gegnerische Tor.
Weiter dann um 1949. Ob unsere Matrosen noch einmal solch eine Leistung darbieten könnten? Ajax begann sehr druckvoll. Kam in den ersten 10 Minuten Freddy deutlich näher. Aber nach 54 Minuten war keine glasklare Chance erkennbar. In Minute 57 „Gelb“ für Rani. Nun legten die Amsterdamer eine große Schippe drauf! Schwerstarbeit in allen Mannschaftsteilen. Auch auf der Brücke, im Marinehaus, an der Iller, in Zeuthen, im Erzgebirge… Und unser kollektiver Zusammenhalt sorgte sogar für den Führungstreffer für unsere Mannschaft: Gespielt waren 65 Minuten. Morten nutzte seine zweite Chance zur Führung: Diogo fand Sherry mit einem langen Ball auf der linken Seite. Der Angreifer machte diesen ganz stark fest und passte anschließend zu Jerome, der sofort zum zweiten Pfosten flankte. Dort nahm Morten das Leder gegen zwei Gegenspieler mit der Brust runter und setzte die Kugel mit seinem zweiten Kontakt zentral ins Netz. Unser KaLeu befahl sofort den Nachtor-Rum. Positive Fassungslosigkeiten bei allen Marines! Doch dann folgte dies: Der Schiedsrichter bekam einen Tipp aus dem Kölner Keller. Oder wo auch immer an diesem Abend der Keller stand. Der VAR witterte ein Handspiel unseres Torschützen. Und siehe da, Schiedsrichter Meler nahm den Treffer zurück. Verdammter Bockmist. Das galt es erstmal zu verarbeiten. Minute 70, Wechsel bei unseren Jungs: Jordan für Beere. Mach´s nochmal Jordan! Du kannst das!!! Wir stehen hinter dir!!! Nach 80 Minuten blieb zu vernehmen, dass Ajax zwar bemüht war, Union aber zielstrebiger Richtung gegnerisches Tor war. So, also noch 10 Minuten. Nächster Wechsel in der 82. Minute: Svenne für Sherry. Danke Sherry. Wieder ein enormes Pensum, ein wahnsinniges Tempo in den Aktionen. In der 85. Minute „GELB“ für Danilho. Nach 90 Minuten kam Nico für Jerome. Die Nachspielzeit wurde mit 4 Minuten angezeigt. Da passierte nicht mehr viel. Abpfiff. Zufriedene Marines dank des vom KaLeu befohlenen UNENTSCHIEDEN_RUM´s.
Festzuhalten sei abschließend noch eine kleine Anekdote. Kein Geringerer als Max Kruse war am letzten Sonntag beim „Stahlwerk-Doppelpass„. Gefragt nach seinem Abgang aus der „Alten Försterei“ gab er ganz offen zu, dass es eine Entscheidung lediglich pro der Kohle war. Aus fußballerischer Sicht natürlich ein absoluter Fehler. Gefragt, was Union derzeit so stark macht, war seine Message: „Die gehen zu sechst, zu siebent, zu acht gemeinsam Abendbrot essen! So etwas gibt es in keiner anderen Bundesligamannschaft!“ Und genau das trifft den Nagel auf den Kopf. Zusammenhalt in all unseren Reihen. Beginnend bei unserer kleinen Marineeinheit. Klare Ansagen, Tagesbefehle, „Delegierungen“ (oder besser gesagt Abkommandierungen) in die entlegensten Ecken (Erzgebirge, Brandenburg, Iller,…) der Republik. Nicht zu vergessen der „Rückwärtige Dienst“ im Hauptquartier. Die Besatzung nahm alle Befehle natürlich kommentarlos an und gab stets alles, diese 1:1 umzusetzen.
Und nun gilt es, im folgenden Heimspiel unsere „WEISSE WESTE“ in der Bundesliga fortzuführen. Natürlich wird es am kommenden Sonntag abermals unwahrscheinlich schwer. Die Knappen aus Gelsenkirchen kommen in unser Wohnzimmer. Für sie geht es nun so langsam wirklich um ALLES!! Auch wenn die Tabelle derzeit eine deutliche Sprache spricht, wir werden wieder auf der Hut sein! Admiral Fischer wird sich mit KaLeu Christian abstimmen und wir werden hellwach sein. EISERN UNION

Klassenerhalt ist geschafft!!!

LOGBUCHEINTRAG 2023-02-11

Spieltag 20 und wir haben 42 Punkte auf dem Konto. Ja Wahnsinn. Dabei wird hier in den nun nun folgenden Zeilen niemals vom „BAYERN-JÄGER NR. 1“ gesprochen werden. Einzig was zählt: Unsere Matrosen um Admiral Fischer haben sich für wahnsinnig viele aufopferungsvolle Schlachten nun mit dem vorzeitigen Klassenerhalt selbst belohnt! Es sind ja noch 14 Spieltage und wahrscheinlich stünden ganz andere Mannschaften lieber an unserer Stelle!! Wie es nun schlussendlich heute gelaufen ist, hier ein kleiner „Nachschlag“:
Punkt 0737 Morgenappell. Allen Marines wurde der Tagesbefehl zugestellt. Der Inhalt:

Mit diesem Tagesbefehl waren die Aufgaben klar verteilt. Zu den genauen Einsatzorten Stillschweigen. Außer beim Leutnant und Maat Tilo. Maat Tilo musste in die Mark Brandenburg. Genauer gesagt in das „Brauhaus Ueckermünde„. Und unser Leutnant sollte neben dem Ursprung der Iller zusätzlich auch noch die Hinanger Wasserfälle kontrollieren. Der schlaue Fuchs versuchte mit dem KaLeu einen Tag SU (Sonderurlaub) auszuhandeln. Dieser war aber „…EISERN WIE GRANIT, SO WIE EINST REAL MADRID…“. Nix zu machen. Da es dem Leutnant hinten raus doch etwas an Zeit mangelte, dachte er sich einfach etwas aus: Alte Schule der Olsenbande. ´Sperre ich einfach den Wasserfall.´ Und siehe da, keiner hat´s gemerkt… Und unser eifriger Seekadett hatte heute eine sehr große tatkräftige Unterstützung.

Also, Maat Tilo auf Zack, Illerursprung save, Wasserfall gesperrt, Seekadett Nussi in trauter Zweisamkeit. Aber nicht nur das! Um 1109 schrieb er ein paar Zeilen, die nur er so im Stande ist zu verfassen. Da sie für die Stärke unseres Verbandes am heutigen Tage von enormer Wichtigkeit sein sollten, dürfen sie auch in diesem Logbucheintrag nicht fehlen:
Ich sehe Dich vor mir, im Schneetreiben der „Ostfront“ aus dem U-Boot-Turm, den Kragen hochgeschlagen, der Wind pfeift, und Leutnant Seku sagt mit ruhiger Stimme: „Machen Sie doch mal Pause, KaLeu, die Mannschaft braucht Sie bei voller Kraft!“
„Gleich!“, bellst Du, ohne den Blick vom Fernglas und selbiges aus Richtung Front zu nehmen.
Der Leutnant überlegt einen Moment, dann legt er seine Rechte auf Deine Schulter und sagt mit betont ruhiger Stimme: „Ich übernehme, Herr KaLeu, geben Sie mir ne Chance.“
Das leuchtet Dir ein, Du reichst ihm wortlos das Glas, massierst Deinen von stundenlanger Wahrschau steifen Nacken und begibst Dich nach unten ins Boot. Dein brummiges „Danke, Leutnant“, hörte nur ein Mensch auf dieser Welt. Eben jener, für den es bestimmt war. … Der Sieg kann nur unser sein, Eisern.

Also mehr kann eine 7-köpfige U-Boot-Crew nun wirklich nicht für solch ein enorm wichtiges Spiel tun. Aber warum denn so enorm wichtig? Wie schon im Tagesbefehl angedeutet, ging es für unsere Mannschaft nach Leipzig. Wir erinnern uns an das Jahr 1813. Nach einer Schlacht, der so genannten Völkerschlacht, musste Napoleon damals seinen Rückzug antreten. Verantwortlich dafür war eine Allianz u.a. aus Schweden, Preußen und Österreich. Die Russen nicht zu vergessen. Aber besonders Österreich sollte nun 210 Jahre später abermals eine tragende Rolle spielen. Denn wieder ging es in einer Schlacht darum, wer am Ende des Tages gehobenen Hauptes das Zentralstadion zu Leipzig verlassen durfte und wer wie ein geprügelter Hund nach Hause fahren musste. In der heutigen Schlacht standen sich also 2 Fußballmannschaften gegenüber: RB Salzburg-Nord aus Österreich und unsere geliebten Ostdeutschen-Berliner-Helden. In anderen Regionen würde man glatt von einem Derby sprechen… Hier aber nicht. Zu viel Verachtung gilt diesem Konstrukt. Nach so viel Geschichte kommen wir nun zum eigentlichen Geschehen:
Um 1830 pfiff Schiedsrichter Daniel Schlager die Partie an. 15 Minuten passierte gar nichts. Vereinzelte sächsische Gesänge. Irgendwas mit Rasensport oder so. Hier wäre der Autor fast geneigt, von „Fans“ der Brausekicker zu schreiben. Aber ganz ehrlich, wer seinen eigenen Stürmer in einem Auswärtsspiel auspfeift, der verdient a) niemals das Prädikat „Fan“ und b) schon gleich gar keine Erwähnungsberechtigung!!! Mag man von Herrn Werner halten was man will, von uns aus ist er auch der Sohn einer Prostituierten. Entzieht sich unserer Kenntnis, ist uns auch so was von vollkommen egal. Aber seinen eigenen Spieler auszupfeifen, wie doof seid ihr eigentlich?
Und wenn wir schon einmal dabei sind uns in Rage zu schreiben: Nach ein paar Minute philosophierte der sky-Kommentator, dass es ein überholtes Vorurteil sei, dass hier… reich gegen arm spielt. Das stimmt ja so nicht mehr…. Nur zum Verständnis: Die Ratten-Bullen haben einen Marktwert von ~490 Mio Euro. Das Team um Admiral Fischer ~120 Mio Euro. (Quelle Transfermarkt.de) Da handelt es sich ja irgendwie um das ca. 4 Fache!!! Und das noch mit Wohlwollen für den Brausekonzern gerechnet. Jetzt nehmen wir mal einen Arbeitnehmer mit einem monatlichen Einkommen von 1200€. Sein Arbeitskollege verdient dann ca. 5000€. Das macht im Jahr 14400€ zu 60000€. Jetzt, wo die Zahlen so dastehen, wird es auch uns klar, da ist ja nahezu gar kein Unterschied mehr… Zu blöd!
Genug geärgert. Jetzt aber zum wirklichen Spiel. Dieses begann um 1845: „Schalalalalala – Eisern Union“ dröhnte es fortan durch das Sachsenland. Unsere 4000 mitgereisten Fans beendeten in Minute 15 ihre stummen Unmutsbekundungen zum Brauseteam. Das Gefecht auf absoluter Augenhöhe. Sehr fair. Torchancen absolute Mangelware. Bis zur 24. Minute. Einer der Ösis zog aus 25 Metern ab. Freddy noch dran, aber die Kugel schlug im Tor ein. Verdammt. Zwar hatte Dose Salzburg bis dahin mehr Ballbesitz, aber das war auch alles. Ok, Mund abputzen und weiter. So wie immer. Lächerlich dieses 0:1. Wir machen weiter! Immer weiter. Wie vom KaLeu befohlen!!! Potz Blitz und ei der Daus, Minute 38: Sherry kam links im Leipziger Strafraum aus spitzem Winkel zum Abschluss und zog brandgefährlich ab. Blaswich im Kasten der Sachsen konnte das Geschoss jedoch noch stark ablenken. Es hätte Ecke geben müssen, gab es aber nicht. Und schon war Halbzeit.
Wiederanpfiff um 1934. Ähnliches Szenario wie in der ersten Halbzeit. An sich ein gutes Spiel, aber vor das Tor kam keine Mannschaft so wirklich. Robin kassierte in der 57. Minute „GELB“. In der 61. Minute Ecke für unsere Kicker. Den abgefälschten Ball nahm Janik volley und hämmerte die Kugel unhaltbar links ins Netz. Blaswich hatte nicht den auch einer Chance. Hammer. Was für ein Sonntagsschuss. Wahrscheinlich dachte sich Janik, was der Henrichs kann, kann ich schon lange. Unsere Mannen lagen sich in den Armen, unsere Auswärtsfahrer feierten, der KaLeu befahl einen Nachtor-Rum. Wir waren wieder da, obwohl wir eigentlich gar nicht wirklich so richtig weg waren… Doppelwechsel in der 62. Minute: Für Kevin kam Jordan und für Sherry kam Svenne. Admiral Fischer signalisierte mit diesen positionsgetreuen Wechseln, dass er hier absolut mehr will, als nur das Unentschieden zu verwalten! Wenig später kassierte auch Aissa „GELB“. Das nur am Rande. Dann kam die 71. Minute: Simakan ging im eigenen Strafraum aktiv mit dem rechten Arm zum Ball und spielte die Kugel eindeutig mit dem Arm. GLASKLARER ELFMETER!!! Robin schnappte sich die Murmel und zimmerte das Ding mittig in die Maschen. Ja wie jetzt, hatten unsere Götter abermals ein 0:1 gedreht? Grenzenloser Jubel. Etwas Glück, als Schiedsrichter Schlager in der 80. Minute den VAR bemühte. Nach kurzem Fernsehen erkannte er, dass ein schon oben erwähnter Werner im Abseits stand. Das daraus resultierende Tor fand also RICHTIGERWEISE (!!!!) keine Anerkennung. Wir blieben weiterhin in Führung. Durchatmen, Doppelwechsel: Paule für Nico, Jerome für Janik. Nach weiteren 4 Minuten bekam auch Morten seine Chance. Danke an Aissa, der sich nun etwas Erholung gönnen durfte. Zu spielen noch 4 Minuten plus x. Auch Jordan noch mit „GELB“ bedacht. 90+1. Angezeigt waren 6 Minuten Nachspielzeit. Dann 90+4: Um ein Haar das 2:2! Nach einer gefährlichen Flanke von Werner nickte Forsberg den Ball in Richtung rechtes Eck. Hier verpasste noch Poulsen ganz knapp. Am Ende ging die Kugel ins Toraus. Glück für uns! Aber immer noch war nicht Schluss. Herrgott Sakrament… Allseits wurden die Rumvorräte bedrohlich knapp. 90+6. Jetzt müsste doch endlich genug sein. Aber es dauerte noch weitere 2 Minuten, ehe der wirklich gute Schiedsrichter Schlager die Partie beendete. SIEG im Zentralstadion gegen die blöden Österreichbrausen. Doch nicht nur das: Wir schlugen die Sachsen durch den heutigen Dreier zum fünften Male in Folge (!) mit 2:1 in der Bundesliga. Mehr Genugtuung geht nun wirklich nicht! Doch nicht nur das: Wir haben alle Pflichtspiele im Jahr 2023 gewonnen! Und was das Dosenpack anbelangt… In den Interviews zeigten sie, was sie für Arschgeigen sind: Erst der Herr X. Schlager, der sich vom Schiedsrichter betrogen fühlte, dann auch noch der in Leipzig geborene Trainer Marco Rose. Die sind selbst zu doof gegen uns zu gewinnen und geben dem Schiedsrichter die Schuld. Auch „COLLINAS ERBEN“ attestierten dem Schiedsrichtergespann eine fehlerfreie Leistung. Schlechte Verlierer!
Nun heißt es durchatmen. Frische Kräfte tanken! Am kommenden Donnerstag geht es weiter. Dann in Amsterdam. Anstoß ist um 1845 in der Johan Cruyff Arena zum Hinspiel in der Europa-League. Wir sind wieder dabei. EISERN

Auch Mainz konnte uns nicht stoppen

LOGBUCHEINTRAG 2023-02-04

Nun, dieser heutige LOGBUCHEINTRAG bedarf keiner allzu großen Spannung. Er dient vielmehr zur Archivierung unserer Erinnerungen. Bei so vielen positiven Eindrücken der letzten Monate kann es schnell passieren, dass wir irgendwann einmal den Überblick verlieren. Unsere Feindfahrten des Jahres 2022 und des noch sehr jungen Jahres 2023 verdienen aller höchste Anerkennung, aller größten Dank! Sie sollten Mut geben, diesen märchenhaften Weg weiterzugehen. Immer weiter, ganz nach vorn!
Unserem äußerst umsichtigen Kaleu war es nicht entgangen, dass Seekadett dringend eine kleine Pause benötigte. Daher war die Abkommandierung in das entlegene Erzgebirge eher als urlaubstechnische Maßnahme zu sehen. Aber auch stellte fristgerecht beim „Schreiber“ einen Urlaubsantrag. Hier wäre nur noch zu klären, wer das eigentlich ist. Vielleicht mal ein Thema eines der folgenden Stammtische? Der Kaleu sah keine Probleme. Immerhin ist der Urlaubsort lediglich 60km entfernt und ich habe von hier oben sogar noch bessere Sicht auf die Iller:

Zugegeben, die Iller ist hier nicht zwangsläufig erkennbar. Was ja aber auch Ziel des gewählten Beobachtungsortes war. Denn jedes größere Feindschiff wäre sofort erkennbar, ich hier oben aber nicht. Verdammt schlau… Nahezu pünktlich um 0802 gab es dann den aktuellen Tagesbefehl. Dieser beinhaltete folgende Maßnahmen:

Herrliche Karikatur zum Untergang der Mainzer! Danke Sam für deine Zuarbeit!!! Was er für unsere Crew betreibt ist unfassbar. Ein RIESEN-DANK an dieser Stelle. Jetzt zum Spiel:
Punkt 1530 pfiff Florian Badstübner die Partie an. Unsere Mannen zunächst Richtung Waldseite. In den Anfangsminuten eher eine fahriges Spiel. Auf beiden Seiten kam noch kein wirklicher Spielfluss zustande. Zu oft wechselte der Ball seinen Besitzer. Etwas Hoffnung keimte in Minute 10: Ein abgefälschter Ball trudelte zu Jerome, der sich aus 16 Metern sofort für einen Abschluss entschloss. Dahmen lenkte jedoch den platzierten Schuss zur Ecke. Mist. Nächster kleiner Aufreger nach 25 Minuten: Da Costa legte sich den Ball rechts vorbei an Jerome und umlief selbigen im Vollsprint von der anderen Seite. Seine flache Hereingabe sollte dann zu Ajorque, aber Freddy war natürlich rechtzeitig unten und hatte die Murmel sicher. Aber sieben Minuten später zappelte das Spielgerät im Tor der Meenzer: Paule hatte auf rechts Platz und setzte zur Flanke an. Der Ball kam haarscharf vors Tor. Trimmi verpasste in der Mitte, aber Kevin stand goldrichtig und beförderte das Ding im Fallen über die Linie. Na also, wir können nicht nur Rückstand!!! Nach 32 Minuten waren wir mal in Führung. Bis zur Halbzeit passierte dann nicht mehr viel.
Florian Badstübner eröffnete um 1633 die Partie zu Halbzeit zwei. Wechsel bei beiden Teams zunächst Fehlanzeige. Ohne große Aufreger ging es zunächst weiter. Wechsel von Admiral Fischer in der 69. Minute: Für den erschöpften Janik (tolle Partie!!!) kam Aissa. Nur zwei Minuten später Dreifachwechsel bei den Gästen. Ein gewisser Ingvartsen kam auch in die Partie. Diese Einwechslung war nicht ganz unbedeutend. Denn ihm war es vorbehalten, in der 78. Minute per Strafstoß zum 1:1 auszugleichen. Grrrrr. Warum gerade er? Er hat so viel für unseren Verein getan. Manno… Admiral Fischer reagierte postwendend. Nico kam für Jerome, Jordan für Kevin und Morten für Paule. So ein bissel Zeit war ja noch. Unser Admiral hatte ja noch einige Asse im Ärmel. Ja und siehe da, in Minute 82 traf Jordan mit einem knallharten Flachschuss nach Flanke von Morten in das Tor der Mainzer. Wahnsinn. Verrückt, egal was da für für Begriffe gefunden wurden. Gegen 1645 stand fest, dass wir für mindestens einen Tag ganz OBEN in der Tabelle stehen würde. Und das ist schon verdammt sehr sehr creasy…. FAZIT: WIR ÜBERNACHTEN GANZ OBEN. Mal kieken, was die Bayern morgen jemacht haben tun werden am sein tun. Ist aber auch egal. Wir sind bis morgen Abend Spitzenreiter!!! EISERN UNION

Februar-Stammtisch

LOGBUCHEINTRAG 2023-02-02

Unser Februar-Stammtisch im Marinehaus fand wie geplant statt. Nachdem die Obermaate Pfannschmidt und Kala sich vorzeitig mit Lesenachthausherr Henry getroffen hatten, konnte ich 1630 pünktlichst hinzustoßen, kurz bevor auch noch der Smutje von Maat Tilo eintraf – ohne Stimmrecht, mit Maßgabe der der Geheimhaltung. So konnten wesentliche Details zur anstehenden Lesenacht in aller Eile besprochen werden. Für die Crew wurde der Beginn auf 1500 festgelegt. Dann bliebe eine Stunde bis zum Beginn für vorbereitenden Arbeiten, wie Sitzkissen ordnen, Bockwurst erwärmen, Meckatzer-Ausschank-Qualitätsprüfung und die vielen Kleinigkeiten drumherum eben. Auf Wunsch von Henry werden Eintrittskarten auch in gedruckter Form von mir zur Verfügung gestellt. Wir orientieren wieder auf 25 Teilnehmer. Vorleser sind die Eheleute Nussbücker und Maja, die Mutter von Lopez. Für das Programm zeichnet Nussi verantwortlich. Thema Lesenacht hinreichend vorbereitet. Für die lesenachterfahrene Crew kein Problem. Zwei Halbe später erschien Maat Christian. Trotz des Trauerfalls in seiner Familie, seine Mutter war vor kurzem verstorben, nahm er sich die Zeit mit uns die anstehende Pragfahrt zu diskutieren. Dank der hervorragenden Vorarbeit unseres Leutnants zur See Seku und Maat Christian konnte das Thema schnell erledigt werden. Nur kurz soviel für die Mitfahrer. Die von Seku verauslagten Unterkunftskosten wurden vollständig beglichen. Die restlichen finanziellen Mittel werden von Maat Christian vorgeschossen und nach Abschluß der Fahrt ausgeglichen. Für diese vereinfachte Verfahrensweise gebührt unserem Maat Christian schonmal der besondere Dank der gesamten Crew incl. Gäste. Zwischenzeitlich erschien auch endlich Maat Tilo. All diese Dinge wurden von Meckatzer Bieren begleitet und in der Folge mit hervorragendem Essen abgerundet. So konnten auch die letzten Schlachten gebührend ausgewertet werden.

Trotz des engen Zeitrahmens fanden sich auch Worte und Ausblicke zu den uns bevorstehenden Kampfhandlungen. Wir konnten letzte Infos und absolut geheimzuhaltende Planungen der Admiralität per Clubtelefon 4 empfangen. Die beigefügten stummen Bilder sind von der Admiralität zur Crewverwendung freigegeben worden. Nur soviel vorab. Wir gehen hervorragend vorbereitet in den Samstagkampf. Die Details folgen dann im Tagesbefehl zur Dienstausgabe per WhatsApp Sa 0800. Erwähnen möchte ich noch die erweiterte Möglichkeit der Schuhpflege per vollelektrischem Bürstenlaufwerk im Keller unserer Marinebasis. Obermaat Marian konnte sich von Funktionsfähigkeit persönlich überzeugen und sprach seine Empfehlung aus. Auch hier der Dank an unsere rückwärtigen Dienste unter Leitung unseres Obermaaten Stefan. Dieser überaus erfolgreiche U-1966-Stammtisch konnte mit seinem offiziellen Teil dank umfänglicher Vorbereitung pünktlich beendet werden. Wie weit die letzten Crewmitglieder noch ihre letzte Bahn erwischt haben entzieht sich meiner Kenntnis und bedarf auch keiner weiteren Nachfragen, sofern der Dienstbeginn am nächsten Tag nicht gefährdet war. Was bleibt ist die Vorfreude und anhaltende Spannung im Vorfeld unserer samstäglichen Schlacht… EISERN ! u.n.v.u.12g.M. Eisbein mit Bohn

DFB-Pokal Achtelfinale gegen Elektromoter Golfsburg

LOGBUCHEINTRAG 2023-01-31

Ja was waren das denn für aufregende Tage: Erst der Sieg im Stadtderby am letzten Samstag, dann die Nachricht, dass ein gewisser Isco nicht abgeneigt sei, das erste Tripple unserer Schlosserjungs mitzugestalten. Dazu kam es dann (warum auch immer) irgendwie doch nicht. Ein mögliches Szenario: Der feine Herr aus Spanien musste in der Charité 2 Stunden warten, ehe er zum Medizincheck rankam. Danach Fahrt in unser geliebtes Wohnzimmer. Als er das Stadion sah, wurde ihm klar, dass ihn ein Umfeld nicht ganz Real-like erwarten würde. Ja, bitte dieses möglich Szenario nicht allzu ernst nehmen. Wir schaffen das Tripple auch ohne ihn!!! Hier nun der aktuelle Tagesbefehl:

Fotodokumentarisch unsere heutige Strategie:

Diese Aufstellung bedeutete eigentlich nur: Maat Tilo wieder Einzelkämpfer an vorderster Front. Herr Kaleu erste rückwärtige Sicherung im nahegelegenen heimatlichen Hafen. Maat Stefan war es diesmal vorbehalten, kleinste Reparaturen an unserem U-Boot in der Werft „Marinehaus“ zu überwachen. Mögliche Sabotageakte durch die Gäste aus der Autostadt waren sehr wahrscheinlich. Die Aufenthalte der anderen Marines unterlagen allerstrengster Geheimhaltung! GEKADOS!!!
Nun wurde es aber aller höchste Zeit für das Spiel. Sascha Stegemann pfiff pünktlich um 2045 an. Typisches Union-Pokal-Wetter! 5 Grad über Null. Dazu Pieselregen, gepaart mit Hagelkörnern. Wolfsburg gleich mit Powerplay. Nach 4:36 Minute dann auch schon der der erste Nackenschlag. Ein Tor von Waldschmidt brachte uns auch in diesem Spiel in Rückstand. Aber mit Rückständen kennen wir uns ja bestens aus (Hoffenheim und Bremen als naheliegendste Beispiele). Noch blieben stattliche 85 Minuten. Tatsächlich nur 7 Minuten später stellte unser Robin alles wieder auf Anfang: Ecke Union, Josip kam links nach kurz ausgeführter Ecke zur Flanke und fand mit seiner gefühlvollen Effetflanke den einlaufenden Robin, der den Ball aus vier Metern volley mühelos an Pervan vorbei im Tor unterbringen konnte. Jawollo, da waren wir wieder! Unser Kaleu bemerkte nur einen Nach-Tor-Whisky später: „…so wird das gemacht!!“. Na logo, wie denn auch sonst. Also weiter. Nach 18 gespielten Minuten nahmen unsere Mannen nun am Geschehen sichtlich besser teil. Der anfängliche Druck der Wölfe ließ spürbar nach. Nächster Aufreger nach 27 Minuten: Nach Kopfballhereingabe von Robin kam Jordan am rechten Pfosten aus sieben Metern ebenfalls zum Kopfball – und traf genau des rechte Kreuzeck, von wo der Ball zurückprallte. Gute Chance zur Führung. Fortan war es ein gutes Pokalspiel. Aber beide Mannschaften neutralisierten sich weites gehend. So war es keinem Geringeren als Fußballgott Tusche vorbehalten, um 2138 in der sky-Halbzeitanalyse ein gerechtes Unentschieden zu attestieren. Interessant in dieser Halbzeitanalyse: Der sky-Mann und Tusche amüsierten sich köstlich über folgenden Twitterdialog zu der Unionaufstellung:
– Frage RB Leipzig: „Isco?“
– Antwort der social-media-Abteilung von Union: „Tradition?“
Tusche war sichtlich erfreut… Wie geil!!!
Weiter ging es um 2148. Union gleich volle Pulle Alarm auf das Wölfe-Tor. Nico´s Abschluss dann doch leider etwas harmlos. In der 52. Minute reichte es unserem Kaleu. Er befahl einen Vor-Tor-Black Bottle. Half aber zunächst nicht wirklich weiter. Fazit nach gespielten 60 Minuten: Beide Mannschaften auf absoluter Augenhöhe. Torchancen bisher keine. Erste Wechsel deuteten sich an. Und in der Tat. Doppelwechsel in der 63. Minute. Kevin kam für Jordan. Dazu betrat Aissa den Rasen. Für ihn verließ Janik den Platz. Danke den beiden Ausgewechselten! In der 68. Minute rettete Freddy einen strammen Abschluss aus wenigen Metern mit einer sehenswerten Hechtparade. Die Ecke brachte dann keine Gefahr. Aber der VFL nun optisch etwas mehr am Drücker. Unablässig schallte es durch das weite Rund: „F-C-U-Fußballclub Union Berlin-F-C-U-Fußballclub Union Berlin…“ Dazu das unnachahmliche Headbanging unserer Fans. So, nun noch 15 Minuten. Keine großen Chancen. Weder hüben, noch drüben. Sherry dann in der 78. Minute mal mit einer tollen Einzelaktion. Ende am Wolfsburger Verteidiger. Aber nur eine Minute später: Rani flankte auf den langen Pfosten, Sherry Kopfballablage auf Kevin, Schuss, Tor!!!! Wieder das Spiel gedreht. Wieder aus einem 0:1 ein 2:1 gemacht! Einfach nur irre. Und was ne Stimmung da inne Alten Försterei! Das musste selbst Isco in Madrid gehört haben… So, durchatmen. Befehl vom Kaleu: Nachtor-Whisky-Groß. Dieser wurde natürlich von allen Marines befolgt. Nach 83 Minuten hatte sich Sherry unter „STANDING-OVATIONS“ seinen Feierabend mehr als verdient. Für unsere Crew war er abermals Man of the Match! Für ihn kam Jamie. Noch 4 Minuten. Würde der Gast noch einmal zurückkommen? Und schon schoss Kevin gnadenlos einen Torpedo auf das Wölfe-Tor. Glanzparade vom Keeper. Nur kurze Zeit später GELB-ROT für Nico. Scheinbar wollte Herr Stegemann noch etwas Spannung in das Spiel bringen. Das gelang ihm tatsächlich! Zu spielen noch regulär 3 Minuten plus Nachspielzeit. Diese wurde dann mit 4 Minuten angezeigt. In der Minute 90+2 Schwalbe eines Wolfsburgers in unserem Strafraum. Also nun mal ganz ehrlich: GELB-ROT für Nico und dann diese Situation des Wolfsburgers. Kein Pfiff, kein gelber Karton, nothing. Warum wurde diese deutlichere Schwalbe einfach ignoriert? Sorry, aber was soll das? Es ist derzeit keine klare Linie bei den Schiedsrichterentscheidungen erkennbar. Erinnert sei nur an das Handspiel des Hertha-Verteidigers. Aber die Wölfe schafften es nicht mehr, Freddy in ernsthafte Bedrängnis zu bringen. Ganz im Gegenteil. Der eingewechselte Jerome stiefelte mutterseelenallein auf das Wölfetor und hatte die Entscheidung auf dem Fuß. Jedoch zögerte einen kleinen Tick zu lang, so dass die Gäste klären konnten. Dann war auch Feierabend.
Fazit: Im anschließenden Interview gefragt, ob seine Matrosen immer erst einen Rückstand benötigten, um in das jeweilige Spiel zu finden, antwortete Admiral Fischer mit einem süffisanten Lächeln „… ich hoffe nicht!!!“. Zu unserer Crew: Kaleu Christian hatte abermals ein sehr gutes Timing. Vom Tagesbefehl, über die Geheimhaltung der Aufenthaltsorte unserer Mannschaft, bis hin zum Nach-Tor-Whisky-Groß. Danke an alle Beteiligten.
Abschließend noch eine Richtigstellung: In der Einleitung sprach ich vom Tripple. Das war natürlich mit einem gewaltigen Augenzwinkern!! Wir leben weiter in einem unwahrscheinlichen Traum. Es macht derzeit Woche für Woche einen Heidenspaß, unseren Kickern zuzuschauen. Wohin uns das am Ende führen wird, warten wir es einfach ab und genießen einfach weiter!! Nun heißt für alle (auch für unsere Crew) Regeneration und strategische Vorbereitung auf Samstag. Da kommen die Mainzer in die Alte Försterei. Anstoß ist um 1530. Es wird abermals einen LOGBUCHEINTRAG dazu geben. EISERN

Derbytime im Olympiastadion

LOGBUCHEINTRAG 2023-01-28

Puh, was war das für ein Auftakt in das Jahr 2023? Hoffenheim 3:1 besiegt, in Bremen mit einem 2:1 Auswärtssieg weitere 3 Punkte eingefahren. Beide Spiele nach einem 0:1- Rückstand mit einer sensationellen Leistung gedreht. Und da das Bremenspiel die Hinrunde zum Abschluss brachte, können wir uns nicht ganz zu unrecht auf die Schultern klopfen und den derzeitigen Tabellenplatz 2 als Momentaufnahme genießen. Auch wenn die blöden brausesaufenden Sachsenköppe gestern temporär an uns vorbeizogen. Genug in den kurzen Erinnerungen geschwelgt. Heute nun war Derbytime! Im Olympiastadion in Charlottenburg galt es für unsere Mannschaft, die Siegesserie (4 Siege in Folge) gegen die „ALTE DAME“ fortzusetzen. Ich bin ganz ehrlich, bereits nach Veröffentlichung des Berichtes von der Weser begannen erste Anzeichen von Nervosität! Diese übertrug sich scheinbar auch auf unseren Kaleu, der völlig ungewohnt bereits gestern am späten Abend folgenden Tagesbefehl bekanntgab:

Wie immer deutlich, kämpferisch und sportlich fair! Was aber auffiel, bis auf die Illerschleife wurden keine Einsatzorte unserer Marines verraten! Absolute Geheimhaltung. Das jedoch änderte sich im Laufe des Vormittags: Zunächst Videokonferenz zwischen Kaleu (zusammen mit Obermaat Marian) und mir. Feinjustierung des Tagesbefehls, kurze Kritik an der Anzugsordnung eines Marines (kein Name-Datenschutz), Frage, ob Kaffee und Marmeladenbrötchen wirklich als Grundlage für eine solide Spielvorbereitung dienen (Oder doch eher „KÄFERS“ Pinot Grigio?). Und so weiter und so fort. In weiteren Telefonkonferenzen stellte sich alsbald heraus, dass Seekadett Nussmann ins tiefste Erzgebirge „delegiert“ wurde. Ach du meine Nase, was hatte er denn angestellt? Oder witterte der Kaleu extreme Feindbewegungen aus der südlichen Richtung? Denn auch Maat Christian wurde ca. 400km südlich eingeteilt. Als familiärer Skiausflug im Fichtelgebirge sollte er mögliche Feindbewegungen eruieren. Leutnant Seku an der Iller, Seekadett Nussi im Erzgebirge. Kaleu Christian mit Obermaat Marian in Zeuthen. Maat Christian in der Oberpfalz… Irgendwie auffallend sehr „südlastig“ unsere heutige Ausrichtung. Aber halt, so ganz stimmte das auch nicht. Denn Smutje Maat Stephan war im Marinehaus eingeteilt. Etwaige blau-weiße „Feinde“ zunächst in Sicherheit wiegen, um dann gnadenlos zuzuschlagen. Bliebe noch Maat Tilo. Ihm allein war es heute vorbehalten, in der potthässlichen Charlottenburg-Schüssel unsere Mannschaft nach Leibeskräften anzufeuern und die gebündelten Meldungen von Iller, Erzgebirge, Fichtelgebirge, Zeuthen, Berlin-Mitte, zu verarbeiten und unserem Flottenadmiral mitzuteilen. Eine immens wichtige Aufgabe, die ihm da zuteil wurde. Und er schien seine besondere Aufgabe auch besonders ernst zu nehmen. Denn bereits um 0800 war er uniformiert. Hier nun ein paar Fotos zur Beweissicherung des bisher Geschriebenen:

Nun, soweit, so gut! Unsere Crew schien gut gerüstet für dieses wichtige Derby. Um 1530 pfiff Schiedsrichter Dr. Felix Brych die Partie an. Der Charlottenburger Gastgeber begann auch schon recht forsch. Bereits nach 2 Minuten ein kleiner Abstimmungsfehler in unserer Defensivabteilung. Die Herthaner rannten an und kamen an den Sechzehner. Serdars Heber für Boetius kam dann aber zum Glück nicht durch. Puh. Erster kleiner Aufreger. Die nächsten Spielminuten entwickelten sich zu einem typischen Derby: Viel Kampf, kaum Torchanchen. Aber wenn auch körperlich robust, war es dennoch in keinster Weise unfair! In den Minuten 18 und 19 war es jeweils Jerome, der Sherry suchte, aber beide Aktionen verpufften. Zu diesem Zeitpunkt immer wieder Union Gesänge von den Rängen. Und das, obwohl die Union-Ultras am Ostkreuz abgefangen worden sein sollen und keinen Zutritt in das Stadion hatten. Diese Info steht auf sehr wackligen Füßen. Insiderinfo von anwesenden Gesandten. Genaues weiß man nicht genau… Bis zur 30. Minuten schien Hertha etwas überlegener, aber so richtig zwingende Chancen gab es bis dato nicht.
In der 34. Minute dann doch etwas Gefahr: Die Hertha kombinierte sich über rechts fein nach vorne, nach Lukebakios Hacken-Ablage durfte Serdar aus 17 Metern schießen – knapp drüber. Unsere Jungs aber ehrlicherweise noch ohne echten Torabschluss. Bis zur Minute 39. Da geschah dies: Trimmi flankte einen weiteren Freistoß von rechts auf Danilho, der dann aber am Fünfmeterraum gegen Christensen das Nachsehen hatte. Weil der Schlussmann die Kugel jedoch nicht sicher halten konnte, musste Kempf zur Ecke klären. Es sah alles nach einem Unentschieden zur Halbzeit aus. Aber Pustekuchen: 45 Minuten waren absolviert, als Jerome an der Seitenlinie von Boetius gefoult wurde. Freistoß Trimmi. Butterweich weich wie eh und je. Danilho rauschte heran. Mit einer enormen Geschwindigkeit. Nur den Ball im Visier. Dieser suchte anscheinend auch einzig und allein die Stirn unseres Abwehrrecken. Als sich beide trafen war klar, der Ball kannte nur noch eine einzige Richtung: Die Maschen von Herthas Keeper Christensen. Dieses Tor war so was von wichtig. Zum absolut perfekten Zeitpunkt. Denn bis zum Pausen-RUM passierte nun nichts mehr. Halbzeit.
Weiter ging es um 1634. Admiral Fischer erachtete einen ersten Wechsel für notwendig. Natürlich in Absprache mit Maat Tilo! Paule durfte nun ran. Danke an Andras, der etwas unauffällig agierte, dennoch viele Bemühungen der Hertha vereiteln konnte. Wahrscheinlich war auch das seine vordergründige Aufgabe? Admiral Fischer wird schon gewusst haben warum. Mit zunehmendem Spielverlauf übernahmen unsere Matrosen zusehends die Kontrolle über das Spiel. GELBE KARTE für Rani in Minute 50. Die nächsten Minuten rannen nun dahin, ohne nennenswerte aufregende Szenen. Unsere Abwehr (beginnend im Mittelfeld, aber auch Kevin und Sherry wirbelten ohne Ende) machte ihre Sache sehr gut. Die Marines gaben in allen Teilen der Republik weiterhin natürlich alles. Hertha wechselte in Minute 61. Dies jedoch ohne wirkliche gravierende Wirkung. Das Spiel war zwar weiterhin intensiv, aber jederzeit fair! Und dann kam die 67. Spielminute. Rani leitete einen Konter ein. Seine Abwehraktion im eigenen Strafraum erreichte zunächst Janik. Mit vollem Einsatz bediente dieser Sherry, der aber mal so richtig Fahrt aufnahm. Und diese coole Socke behielt sowas von Übersicht. Legte quer auf Paule, der dann ganz easypeasy zum 0:2 einschieben konnte. Jubel-Trubel-Heiterkeit. Dachten wir. Denn Herr Dr. Brych bekam einen Hinweis aus dem Kölner Keller. War die Aktion von Rani vorher im Strafraum etwa ein Foul? Die Konsequenz wäre dann GELB-ROT für Rani und anschließend Elfmeter für Hertha. Obendrein das eventuelle 1:1. Verdammt knifflige Sekunden. Herr Brych bemühte den Fernseher. Zum Glück erkannte er sehr schnell, dass Rani erst den Ball gespielt hatte, bevor er Kempf am Fuß erwischte. Puh, bange Sekunden zwischen Hoffnung oder Ernüchterung. Also stand es nun 0:2. Eine Vorentscheidung? Zu spielen waren ja immerhin noch ca. 25 Minuten.
Doppelwechsel in Minute 69: Jordan für Kevin und Nico für Jerome. Die beiden waren platt. Kein Wunder bei dem Pensum. Danke an Kevin und Jerome. Auch der Gastgeber wechselte. In die Partie kam ein gewisser Herr Niederlechner. Dieser bewies schon in einigen Spielen, dass er sehr gerne gegen unsere Mannschaft trifft. Für die Hertha war diese Neuverpflichtung perspektivisch wahrscheinlich nicht die Schlechteste. Zurück zum Spiel. Nach 74 Minuten dicke Chance für die Charlottenburger. Plattenhardt bringt die Ecke scharf an den kurzen Pfosten, wo sich der Franzose in die Luft legte und per Kopf Freddy prüfte. Unser Keeper reagierte Klasse und fischte den Ball von der Linie. Zwei Minuten später der nächste Aufreger. Diesmal im Strafraum von Hertha. Nico´s Schuss wehrte Pekarik ganz klar mit der Hand ab. Für mich eine ganz klare Elfmetersituation. Der sky-Kommentator im Zwiespalt. Er war der Meinung, dass „… beide Kriterien“ erfüllt waren. Sehr seltsam. Entweder Hand, oder nicht Hand. Da gibt es für mich keine 2 Meinungen! Der Regel unkundig mussten wir uns schlussendlich auf das Urteil des Schiedsrichtergespannes verlassen. Und dieses entschied auf KEIN strafbares Handspiel. Gut, mit einem 2:0 im Rücken durchaus verschmerzbar.
In den Folgeminuten wurde Hertha immer offensiver. Unsere Mannen beschränkten sich auf die Verteidigung. Und so kam die ALTE DAME in der 83. Minute zu folgender Situation: Richter schoss aus der Distanz aufs Tor, sein Schuss wurde von Nico abgefälscht und so richtig gefährlich. Aber Freddy war zur Stelle und hechtete den Ball zur Ecke. Eine Minute später wechselte unser Admiral abermals: Svenne kam für Sherry. Also ein weiterer positionsgetreuer Wechsel. Hertha versuchte in der Folgezeit zwar einiges, aber so wirklich gefährlich wurde es nicht. Dann kam Genki für Janik. Wahnsinn, was er wieder gelaufen ist, gekämpft hat, … Paule kassierte dann in der 90. Minute noch den gelben Karton. Angezeigt wurden 4 Minuten Nachspielzeit. Ich brauche es hier gar nicht groß zu dramatisieren, unsere Götter überstanden diese Zeit sehr souverän und konnten erhobenen Hauptes vor und vor allem mit den eigenen Fans die Siegesfeier zelebrieren.
Fazit für das Logbuch: Das Jahr 2023 begann mit 3 Siegen in 3 Spielen. Besser geht es wohl nicht. Wir haben nun 36 Punkte. Von Bayernjägern Nummer 1 spricht in unserer Crew niemand. Da wird eher der Begriff des „STADTMEISTERS“ favorisiert… Auch Admiral Fischer bleibt sich treu. Noch 4 Punkte bis zum Klassenerhalt. Wir sind auf einem sehr-sehr-sehr guten Weg! EISERN

Auswärtsspiel und Sieg in Bremen

LOGBUCHEINTRAG 2021-01-25

Noch immer schwer beeindruckt und in Trance von den Geschehnissen des letzten Samstages galt es nun heute, den Fokus auf das Spiel in Bremen zu legen. Nach dem Sieg gegen die Hoffenheimer erkannte Admiral Fischer sehr wohl, dass erst „… nach der Halbzeit der Aha-Effekt“ einsetzte. Aber ein Fußballspiel beginnt ja normalerweise mit Minute 1, nicht erst in der 46. Minute. Welch Binsenweisheit… Aber ja, genauso ist es. Und ganz ehrlich, nach Halbzeit eins gegen die BSG Dietmar war unserer Crew klar, es muss sich was ändern! Das taten unsere Mannen dann auch und spielten eine unglaubliche zweite Halbzeit. Dank dieser enormen Leistungssteigerung stehen „WIR“ nun auf Platz 3 in der Tabelle. Mit 30 Punkten. Damit 15 Punkte für den Augsburgern. Also der Klassenerhalt ist nicht mehr unerreichbar. So viel zum Vorgeplänkel. Nun zum Tagesgeschäft:
Auch unter der Woche galt es für alle Marines „STRAMMSTEHEN„. Heute schon um 0800. Mit dem Tagesbefehl 02/2023 wurden unsere Marines abermals auf ein unheimlich wichtiges Auswärtsspiel instruiert. Dieser sah folgendermaßen aus:

Alles klar! Alles gesagt, alles geschrieben, alles befohlen! Wieder einmal ganz klare Befehle, die unsere Crew ereilten. Befehle, die ein jeder verstand und guten Willens war, diese zu befolgen! Doch das war noch lange nicht das Ende der Fahnenstange! Maat Tilo wurde eine ganz besondere Ehre zuteil: Im Tagesbefehl mit äußerster Bedacht ignoriert, war er höchstpersönlich vor Ort. Doch damit nicht genug. Unserem Leutnant (also mir) war es vorbehalten, zu 6 Berliner Freunden im Weserstadion Kontakt zu halten. Somit war ich stets und ständig informiert und konnte gewisse Korrekturen (natürlich nur in Absprache mit dem Kaleu) vornehmen.

Und nun konnte es endlich losgehen: Anpfiff pünktlich 2030. Unser Team in Schwarz. Das Spiel begann alles andere als optimal. Bereits in der 13. Spielminute zappelte das Leder in unseren Maschen: Freistoß Werder, Flanke, Kopfball Pieper, Tor. Mist. 0:1 Rückstand. Puh, durchatmen und UNION-RUM rausholen. Noch waren ja 77 Minuten Zeit das Ding zu drehen. Und befehlsmäßig gab es den Vortorrum! Nur 5 Minute später glichen unsere Götter aus. Janik nutzte die Gunst der Stunde und schob eiskalt den Ball in das Tor der Stadtmusikanten. Riesendusel dann in der 21. Minute: Blankes Durcheinander in unserem Strafraum. Am Ende trudelte der Ball gegen den Pfosten. Die Gastgeber machten zu diesem Zeitpunkt aber mal so richtig Alarm. Schwerstarbeit für unsere Abwehr! Zum Glück beruhigte sich das Spiel und nach 30 Minuten plätscherte die Partie nur so vor sich hin. Zu hören waren bis dato nur die UNION-FANS im Stadion: „Schallallallalla-Schallallallalla-EISERN UNION“ hallte es durch das kühle Weserland. 36 Minuten waren absolviert, als im TV unsere Auswärtsfahrer abermals das heimische Publikum übertönte: „Wir singen rot, wir singen weiß, wir singen rot-weiß-FCU, wir singen rot-weiß FC Union, wir singen rot-weiß FCU-FCU“!!!! Kurz vor dem Halbzeitpfiff mutmaßte der Kommentator, wem dieses Unentschieden mehr nutzen würde. Nun ja, dann kam Minute 41. Abstoß Pavlenka. Kevin stellte ihn zu. Der Ball kam zu Sherry. HAMMERSCHUSS!!! in den Winkel. Aber Herr Dankert bekam einen Tipp aus dem Kölner Keller. Da war offensichtlich ein Handspiel. Herr Dankert sah sich die Situation auf Video an und entschied auf „HAND“ Hört auf, wenn das Hand war, dann weiß ich auch nicht weiter. So ein Scheiß. Ich bin echt ziemlich angefressen. Halbzeitpfiff um 2121. Bier holen, pinkeln,…
So, um 2138 ging es dann endlich weiter. Und dann gleich der erste Aufreger: Ecke Josip, Kopfball Kevin. Ball im Tor!!! 1:2. Ja Wahnsinn. Das begann ja schon mal ganz gut. Zu diesem Zeitpunkt waren wir auf Platz 2, lediglich 3 Punkte hinter den Bayern. Aber noch waren 40 Minuten zu spielen. Und Werder machte weiter Dampf. In Minute 55 Gesang aus unserem Block: „…. die erste Bundesliga ist für uns nun endlich da…“ Hammer. „Ohle-ohle-ohle-ohle-ohle-ohle-ohle-ohle-ohle-ohle-ohle-ohle-Wir sind Unioner, wir sind die Kranken, wir durbrechen alle Schranken…“ schallte es dann minutenlang im Weserstadion. In der 64. Minute Riesenchance für die Fischer-Matrosen. Flanke Scherry, Kevin kam leider nicht entscheidend zum Abschluss. Immerhin Ecke. Aber diese verpuffte. Weiter hoffen und zittern. Bremen investierte nun etwas mehr. So richtig gefährlich aber kamen sie nicht in die Nähe von Freddys Tor. Gespielt waren nun 72 Minuten. Wechsel in unserem Team: Kevin macht Platz für Jordan und Paule kam für Genki. Inzwischen Wechselgesang auf unseren Tribünen: „Schalala-schalala-hey-hey-Union“. Jetzt noch 15 Minuten. Manno, war das wieder anstrengend… 82 Minuten waren absolviert. Das Urs-Team nahm das Heft des Handelns in die Hand. Doppelwechsel in der 84. Spielminute: Andras für Janik und Jamie für Sherry. Kurze Aufregung in der 87. Minute als Nico einen Kopfstoß abbekam. Dieser blieb zum Glück ohne große Folgen. Dennoch tauschte Admiral Fischer vorsichtshalber Jerome gegen Nico. Nachspielzeit nun satte 5 Minuten. „FC Union-unsre Liebe. Unsre Mannschaft, unser Stolz. Unser Verein, Union Berlin Union Berlin“… Unsere Auswärtsfahrer gaben einfach alles. Und um 2229 konnte selbst Herr Dankert unserem Auswärtsdreier nicht mehr im Wege stehen. Leute, was für ein Mittwochabend! Nun gilt es am Samstag gegen die Alte Dame diesen unwahrscheinlichen Jahresauftakt zu VERGOLDEN. EISERN

Jahresauftakt gegen die BSG Hoppenheim

LOGBUCHEINTRAG 2023-01-23

Nach einer scheinbar nie enden wollenden Winterpause war es nun heute endlich soweit: Auftakt in das Jahr 2023. Was wurde da nicht alles im Vorfeld diskutiert, geschrieben, gemutmaßt, … Und obendrein der diskussionswürdige Abgang von Jule. Unsere Crew ist in diesem Punkt einer ganz klaren eindeutigen Meinung: Winterwechsel gehören sich nicht! Mannschaften wie der BVB verstärken sich mit Neuzugängen und schwächen somit potentielle Mitkonkurenten. Und ja, auch wenn wir uns stets und ständig den Nichtabstieg als Ziel ausgeben, so müssen wir nach der heutigen zweiten Halbzeit schon zugeben, dass unsere Fußballgötter nicht ganz zu Unrecht da oben stehen. Gleich mehr dazu. Denn wie wichtig dieser heutige Spieltag war, sieht man unter anderem daran, unser Kaleu bereits am Montag mit Admiral Fischer die Eckdaten abgestimmt hatte.

Die geballte Kompetenz…

Der Tag begann pünktlich um 0830 mit der Dienstausgabe. Strammstehen in allen Teilen der Republik. Unser Kaleu erließ folgenden Tagesbefehl:

Ganz klare Ansagen, völlig verständliche Befehle, deutliche Angaben zu den Einsatzorten. Gewohnt wurden die Befehle ausgegeben und jeder Marine war sich seiner Aufgabe bewusst! Denn nach nunmehr vier Jahren Dienstzugehörigkeit kennen die Marines einander und es bedarf eigentlich nicht vieler Worte. Dennoch verleiht solch Tagesbefehl immer eine Art Sicherheit! Genug der Vorrede. Kommen wir nun zum Tagesgeschäft: Beginnen wir im Süden. Leutnant Seku hatte die Illerschleife natürlich kontrolliert. Keine Gefahr. Obermaat Marian im Süden der Hauptstadt war wie gewohnt auf dem Posten und meldete ebenfalls keine feindlichen Bewegungen. Obermaat Stefan war abermals für die rückwärtigen Dienste verantwortlich. Auch dort herrschte absolute Friedlichkeit. Nun galt es für die restlichen Marines! Sie waren gefordert. Auf sie kam es nun an. Sie sollten es richten. Und so sahen die Spielvorbereitungen schlussendlich aus:

Ja, selbst in den tiefsten unter-allgäu-rischsten Garagen wurde dem heutigen Spiel gehuldigt. Und dann ging es los. Pünktlich um 1530 pfiff Referee Robert Hartmann die Partie an. Zunächst verhielten sich beide Mannschaften recht zurückhaltend. In der 8. Minute der erste Aufreger: Angelino legt nach einem Steckpass quer auf den völlig freien Bischof, der am Elfmeterpunkt den Ball nicht richtig trifft und links vorbeischießt. Puh, durchatmen! Optisch hatten die Gäste mehr vom Spiel, jedoch wirklich gefährlich kamen sie noch nicht vor das Tor von Freddy. Dann gab es einen Handelfmeter für unsere Matrosen: Freistoß Nico von lins und ein glasklares Handspiel von Bebou. Wir haben echt keine Ahnung, warum vier Spieler der Gastmannschaft den Schiedsrichter „belagerten“. Klarer geht es nicht! Jedenfalls trat Jordan an und zielte zu genau. Der Ball klatschte gegen den Pfosten und trudelte anschließend ins Aus. Verdammt, eine Riesenchance vertan! Als wir uns alle auf die Halbzeit vorbereiteten, spielten die BSG-Gäste einen wirklich sensationellen Konter. Am Ende zirkelte Bebou das Spielgerät in die Maschen von Freddy. Fuck. Rückstand. Halbzeit. Durchatmen, pinkeln und Bier holen.,
Und schon ging es weiter. Unsere Jungs kamen wie ausgewechselt aus der Kabine. 2mal Genki, dann Jannik, es folgten 5 Ecken nacheinander… Das Spiel war noch lange nicht verloren. Und es ging immer so weiter. In der 55. Minute flankte Sherry von der linken Seite. Trimmi nahm all seinen Mut zusammen und hämmerte den Ball mit vollem Risiko auf das Tor. Also nicht ganz auf das Tor. Der Ball flog ziemlich deutlich über das Gebälk. Nach gut einer Stunde Doppelwechsel auf beiden Seiten. Admiral Fischer schickte mit Kevin und Paule positionstreu 2 frische Kräfte auf den inzwischen aufgematschten Rasen. Jordan und Genki waren ausgepowert. Wenn hier alles geschrieben werden soll was sich unsere Götter in den nun folgenden Spielminuten für Chancen erarbeiteten, das Internet wäre wahrscheinlich voll… Daher nun direkt zum Ausgleich in der 73. Spielminute: Wieder eine Ecke, wieder Trimmi. Danilho steigt hoch und nickt halb per Kopf, halb mit der Schulter ins rechte Eck ein. Und es ging immer so weiter. Angriff auf Angriff. Die Gäste befreiten sich nur noch mit langen Bällen. Nochmaliger Doppelwechsel in der 88. Minute: Jamie und Levin sollten es noch einmal versuchen. Danke an Jannik und Sherry. Ja und in der Tat, nur eine Zeigerumdrehung weiter belohnte sich das Team von Admiral Fischer mit dem 2:1. Abermals durch Danilho. Abermals per Kopf. Abermals nach einer Trimmi-Ecke. Es war kaum zu glauben. Spiel gedreht. Wahnsinn. Aber noch war ja nicht Schluss. Zu der regulären einen Spielminute kämen ganz sicher mindestens noch 3-4 obendrauf. Also Konzentration hochhalten und die völlig verdiente Führung sichern. Das taten unsere Mannen mit absoluter Bravour! Und nicht nur das: In der 6. (!!!) Minute der Nachspielzeit machte Jamie den Deckel drauf. Ein eiskalter Konter, eiskalt vollendet. Nun war klar, die digital-gestützten-SAP-Balltreter (siehe Tagesbefehl) würden nun nicht mehr zurückkommen. Und dann war auch endlich Feierabend. Grenzenloser Jubel im Schneegestöber in der Alten Försterei. Der Kaleu bedankte sich mit einer kurzen Whats-App bei den Marines. Natürlich mit erhobenem Zeigefinger. Denn bereits am Mittwoch geht es weiter. Unsere Mannschaft fährt an die Weser zum Spiel bei Werder. Wir werden auch von diesem Spiel berichten! EISERN