Nur drei Tage nach dem erfolgreichen Spiel gegen Malmö stand nun heute Spieltag 10 der Saison 2022-2023 auf dem Programm. Gegner im Stadion An der Alten Försterei immerhin Borussia Dortmund. Würde denn unser unglaublicher Traum weitergehen? Während unser Kaleu von Böhmen nach Berlin unterwegs war, lag der Leutnant im Bett. Eine Grippe hatte ihn an diesem Tag dienstunfähig gemacht. Unsere Maate flehten um 1230 um einen Tagesbefehl. Und keine Ahnung wie er das angestellt hatte, aber am 1500 kam dann vom Kaleu der Einsatzplan:
Das ergab folgende Situation kurz vor dem Anpfiff: Kaleu Christian zurückgekehrt aus Böhmen an den Fernseher gebunden, Leutnant Seku im Bett mit Liveticker gefesselt, Obermaat Marian im Marinehaus zusammen mit Obermaat Stefan beim Biertrinken, Seekadett Nussi, fit wie eh und je, beim Bücher verkaufen am Barkas, die Maate Christian und Tilo wieder in den Sektoren 2 und 3. Schiedsrichter Tobias Stieler gab um 1730 die Partie frei. In den ersten Minuten zeigten sich unsere Europahelden sehr engagiert und angriffslustig. Sherry bereits nach 60 Sekunden mit einem Pass auf Jordan, Andras mit einem Flachschuss. Dazu störten unsere Jungs sehr früh den Spielaufbau der Dortmunder. Nach einer großen Kopfballchance unserer Gäste passierte ihrem Keeper Kobel aber ein Missgeschick. Er wollte das Spielgerät nach rechts spielen. Rutschte dabei weg und die Murmel trudelte genau vor Janick´s Füße. Dieser hatte nun leichtes Spiel und brachte das Team von Admiral Fischer in Führung. Die erste Viertelstunde war nun gespielt. Fazit: Unsere Elf begann sehr forsch. Nach der Kopfballchance vom BVB gingen sie in Führung. In der 16. Minute Gelb für Timo. Ging denn das schon wieder los? Die Bilanz nach 20 Minuten sah dann so aus, dass Union 7 Torschüsse zu verzeichnen hatte, unsere Gäste kamen auf lediglich 2. An und für sich aussagekräftig. Und in Minute 21 klingelte es abermals im Tor des BVB!!! 2:0! Nach einem Becker-Querpass von der rechten Seite ließ Jordan den Ball mit dem Rücken zum Tor abtropfen, aus dem Hinterhalt kam Janik angerauscht und traf mit einem satten Flachschuss aus 20 Metern. Grenzenloser Jubel auf den Rängen. Bierduschen und alles was dazugehört. Fazit nach einer halben Stunde: Union führte nicht unverdient. Sie waren einfach giftig und ließen den Dortmundern keinen Zentimeter des Rasens. Und so ging es auch ohne größere Chancen in die Kabinen. Um 1834 pfiff Schiedsrichter Stieler die zweite Halbzeit an. Der BVB wechselte gleich drei frische Spieler. Mit Reus, Brandt und Malen wollten sie mehr Kreativität in ihr Spiel bringen. In der 56. Minute bot sich Timo die Gelegenheit zum 3:0. Aber seinen Kopfball konnte Kobel in höchster Not von der Linie kratzen. Nach 60 Minuten war zwar erkennbar, dass die Dortmunder einiges mehr versuchten, aber so wirklich gefährlich wurde es nicht. In der 62. Minute erster Wechsel in unserer Mannschaft: Morten kam für Doppelpack-Janik. Schock dann in der 66. Minute: Jordan schien sich verletzt zu haben und humpelte vom Platz. Das sah alles andere als gut aus! Gute Besserung von hier aus. Für ihn kam Bere in die Partie. In der 75. Minute dann der erste Torabschluss der Gäste. Aber den Schuss von Bellingham konnte Freddy mühelos fangen. Die Angriffe der Dortmunder mehrten sich nun zusehends. Aber immer wieder war Freddy da und hielt seinen Kasten sauber. Warum es noch 4 Minuten obendrauf gab, das wissen nur die Schiedsrichter selbst. Dann war Schluss. Unser Kaleu schickte eine Nachricht an alle Marines, dass er mit der Arbeit der Crew sehr zufrieden sei. Fazit: Nach 10 Spieltagen stehen wir mit 23 Punkten noch immer auf dem ersten Tabellenplatz. Das heißt, „nur“ noch 17 Pünktchen bis zum Minimalziel. Das klingt bei 23 Spielen durchaus machbar. EISERN
Oft genug wurden diese Worte als Allheilmittel missbraucht. Aber für das heutige Spiel waren sie wichtiger denn je: „Besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen“. Denn unser Kaleu hatte einen VKU (Verlängerter Kurzurlaub für alle ungedienten Säcke) beim Flottenkommando beantragt. Dieser wurde auch genehmigt. Das bedeutete für ihn, Donnerstag alle strategischen Planungen für die zivile Reise nach Tschechien voranzutreiben und dann auch abzuschließen. Es galt an alles zu denken! Da hätte er den Kopf für die Organisation der Marines für das enorm wichtige Heimspiel gegen Malmö niemals frei gehabt. Also befahl er nach Bekanntwerden aller Ansetzungen unseren Leutnant nach Berlin. Unsere Marines sind zwar schon soweit recht selbstständig, aber so ganz ohne Führungsoffizier war dem Kaleu dann doch zu unsicher. Außerdem sind für die Spiele gegen Malmö und Dortmund feindliche Angriffe aus dem Süden sehr unwahrscheinlich. Dass die Schweden den Seeweg über die Iller wählen würden, ist ziemlich abwegig. Von da geht es nicht weiter bis Berlin. So machte sich der Leutnant am Donnerstag in aller Frühe (0450 ist schon wirklich früh…) auf die Socken. Abfahrt Memmingen, weiter mit dem ICE 602 nach Berlin Hauptbahnhof. Weiter in´s Hotel Albertin in Weißensee. Kurzes Nickerchen in der Koje. Dann aber los in das Daheim. Dorthin hatte er die Reservisten vom inoffiziellen Fanclub „Alte-Schwalben-Unioner“ bereits im Vorfeld hinzitiert. Jede Kraft musste rekrutiert werden! Inzwischen traf auch der Tagesbefehl vom Kaleu ein:
Also alles so weit vorbereitet. Der Reservistentrupp um unseren Leutnant machte sich auf den Weg. Zu erwähnen sei dabei, dass die Anreise unter enormster Konzentration stattfand! Selbst ein querender Quietschhund entging nur knapp dem sicheren Tod, als Reservist Fiedel noch rechtzeitig seinen Fuß heben konnte. Wäre dem nicht der Fall gewesen… Wir hatten ziemliches Kopfkino! Ankunft S-Bahnhof Köpenick. Hier nun teilte der Leutnant die Gruppe in 2 Teams. Nummer 1 gnadenlos ab in´s Stadion. Team 2 Rückendeckung an der Tanke mit Beobachtung möglicher Feindbewegungen. Als keine Gefahr zu drohen schien, folgte der Trupp in den Sektor 3. Hier nun das inzwischen übliche Chaos, auf das hier nicht näher eingegangen werden soll. Denn unsere Marines waren weiterhin hochkonzentriert und ließen sich von solchen Banalitäten nicht beeindrucken. Seekadett Nussi hatte sich schon seit längerer Zeit am BARKAS postiert, verkaufte eine Vielzahl seines neuen Buches. Aber mit wachsamen Auge, ob der Feind eventuell einen Durchbruch plant. Aber es blieb ruhig und Nussi begab sich auf seine befohlenen Station. Inzwischen hatten auch die beiden Maate Christian (Sektor 3 – nur wenige Meter vom Leutnant entfernt) und Tilo (Sektor 2 – mittendrin bei den Ultras) Stellung bezogen. Das sah dann wie folgt aus:
Also alles war soweit organisiert und es konnte auch schon losgehen. Bereits in der 8. Spielminute zeigte der Schiedsrichter die erste Gelbe Karte gegen Janik. Das war der Auftakt eines Festivals an Gelben Karten. Nur 6 Minuten später wieder Gelb für einen Schweden. Na das konnte ja noch lustig werden. Das Spiel fand in den ersten 20 ausschließlich im Mittelfeld statt. Torchancen gleich Null. 9 Minuten weiter wieder mal Gelb. Diesmal für Trimbo. 36. Minute wieder Gelb. Diesmal für Malmö. In der 37. Minute wechselten unsere Gäste verletzungsbedingt. Und dann war Halbzeit. Wiederbeginn um 2203. Beide Mannschaften kamen unverändert aus den Kabinen. Unsere Mannschaft gab nun die Marschrichtung vor. In der Minute 58 erster Jubel im Stadion: Der Ball zappelte erstmals im Netz und es wurde kurz laut im Stadion An der Alten Försterei. Rani setzte Sheraldo mit einem Steckpass von der Mittellinie in der Spitze in Szene. Sherry zog halbrechts in den Strafraum und schloss anschließend trocken ins lange Eck ab. Da er aber scheinbar deutlich im Abseits stand, nahm Schiedsrichter Stavrev den Treffer sofort zurück. Verdammt. Nun folgten 2 Gelbe Karten gegen Robin und Rani. Nur 2 Minuten später die beste Chance des Spieles: Trimbo tankte sich auf der rechten Seite durch und fand dann Janik mit seiner Hereingabe halblinks im Strafraum. Der Mittelfeldspieler legte sofort volley ins Zentrum quer. Dort klärte Lewicki die Kugel genau in die Füße von Rani, der aus gut 18 Metern draufhielt. Leicht abgefälscht von Hadzikadunic prallte der Ball vom linken Pfosten ins Toraus. In Minute 68 dann Doppelwechsel bei den EISERNEN: Sven für Jordan und Morten für Genki. Admiral Fischer merkte, dass frische Kräfte unserem Spiel guttun würden. Aufregung in der 70. Minute. Der Schiedsrichter zeigte auf den Punkt. Elfmeter für unsere Jungens! Aber nein, der VAR hatte etwas dagegen und bewertete die Situation als Foul von Morten, gefolgt mit einer weiteren Gelben Karte gegen selbigen. Ohje, weiter bangen. Ab der 75. Minute war das Spiel sowas von unerträglich. Keine Ahnung, was die Schweden für einen Matchplan hatte. Sie lagen von nun an ständig auf unserem heiligen Rasen und hatten NULL Interesse, irgendwie das Spiel zu gewinnen. Der Schiedsrichter fiel darauf herein und es hagelte im Minutentakt Gelbe Karten. Katastrophe!!! Dann kam die 88. Minute. Der Schiedsrichter entschied auf Elfmeter und als der VAR ein mögliche Abseitssituation von Kevin überprüft hatte, trat Robin an. Eiskalt und völlig trocken versenkte er die Kugel in der unteren linken Ecke! Was da nun auf den Rängen abging, lässt sich hier in wenigen Worten nicht beschreiben. Aber noch war ja nicht Schluss. Da sich aufgrund der ganzen Schauspielereien unserer Gäste das Schiedsrichtergespann auf sage und schreibe 8 Minuten Nachspielzeit einigte, begann das große Zittern. Aber es sollte nicht mehr viel passieren. Unsere Götter retteten die 3 Punkte und überwintern nun auf alle Fälle EUROPÄISCH!!!! Der Traum geht weiter! Unser Kaleu bedankte sich anschließend bei allen Protagonisten und fuhr völlig entspannt am Freitag nach Tschechien.
Der Wahnsinn geht weiter! Nach dem Spieltag Nummer 9 bleiben wir Tabellenführer. Und das bereits zum 4. Mal in dieser Saison. Selbst die Bayern liegen in dieser Wertung mit uns lediglich auf Augenhöhe. Aber immer schön der Reihe nach: Der heutige Tag begann um punkt 900, als Kaleu Heller den Tagesbefehl bekanntgab.
Klare Ansage an die Crew! Jeder kannte seine Aufgabe! Und so begab es sich, dass heute verstärkt die Seewege Richtung Schwaben genauestens unter die jeweiligen Lupen genommen wurden. So z.B. unser Leutnant, der sich auf den Weg zur Iller machte. Bei herrlichstem Herbstwetter war schnell zu erkennen, dass von diesem friedlichen Fluss am heutigen Tage keinerlei feindliche Bedrohungen ausgehen würden.
Auch unser Kaleu war einmal mehr äußerst umsichtig. Wachen Auges beobachtete er höchstpersönlich von der „Villa am See“ in Wildau eventuelle feindliche Aktivitäten.
Maat Tilo meldete nach überstandener Corona-Infektion absolute Gefechtsbereitschaft mit folgender Nachricht: „Der Tee ist abgesetzt, der Kaffee schmeckt langsam wieder. Da Schnaps eine Art Medizin ist und die Seemänner mit Rum wieder aufgepäppelt wurden, bin ich dann heute zum späte Nachmittag kampfesbereit. EISERN.“ Die restlichen Marines hielten sich sehr konsequent an die Funkstille und waren sich ihrer Aufgaben bewusst. Also die Seewege nach Stuttgart waren gesichert! Ja und dann ging es auch schon los: Schiedsrichter Bastian Dankert eröffnete die Partie um 1933. Zuvor wurde noch Jürgen Sundermann gedacht, der in früheren Jahren Trainer beim VFB war und letzte Woche verstarb. Zunächst war klar, dass unsere Jungens mindestens ein Pünktchen aus Stuttgart mitnehmen müssten, um die Tabellenführung dem FC Freiburg wieder abzunehmen. Um es hier noch einmal in aller Deutlichkeit zu schreiben: Wir reden vom 9. Spieltag der 1. Fußballbundesliga! Und wir als kleiner Köpenicker Verein reden (schreiben) von der Rückeroberung der Tabellenspitze! Absolut verrückt! Also das Spiel begann. Alle Marines auf ihren Posten. Aber unsere Kicker wirkten etwas müde. Der VFB hatte die ersten 45 Minuten eindeutig für sich entschieden. Wir hatten da echt das Glück des Tüchtigen. Zu erwähnen wären da ein Kopfball, ein Freistoß (Riesenparade von Frederik) und ein Pfostentreffer der Stuttgarter. Dann war Halbzeit. Weiter ging es um 2034. Unsere Mannen kamen wie ausgewechselt aus der Kabine. Sie nahmen das Heft des Handelns in ihre eigenen Hände. Auch unsere Crew gelobte Besserung. Unser Kaleu ging einmal mehr mit sehr lobenswertem Beispiel voran und verkündete weitere Maßnahmen seinerseits: „Wieviel Vortor-Union-Rum bedarf es für ein Tor? Einfach anstrengend aber muss wohl …“ Auch der Leutnant zeigte sich solidarisch, als Seekadett Nussmann um Hilfe bat… Bei so viel flüssigem Einsatz war es nur eine Frage der Zeit, bis unsere Kicker ein Tor schießen würden. Auch Admiral Fischer erkannte, dass punktuelle Veränderungen das Team etwas beflügeln könne. Doppelwechsel in Minute 65. Kevin und Morten rein, Jordan und Andras Feierabend. Dann kam Jamie in Minute 73 für Sherry. Alles Positionswechsel. Admiral Fischer blieb seiner Linie treu. Und das zahlte sich aus! Eckball in der 77. Minute. Eine Lehrbuchecke von Nico köpfte der heranstürmende Paul unhaltbar in das lange Eck! Geiles Tor, welches gleich wieder allgemeines Anstoßen unserer Crew zur Folge hatte… Riesenschreck in der 79. Minute, als der Ball im Stile einer Billardkugel durch unseren Strafraum hin und her torkelte, um dann am Pfosten abzuprallen. Puh, durchatmen und noch einen kleinen Rum eingießen. In der 4- minütigen Nachspielzeit hatten Jamie und Milos die Entscheidung auf dem Fuß. Aber es sollte nicht sein. So wurde es noch einmal spannend, als den Hausherren ein Freistoß zugesprochen wurde. Der Stuttgarter Keeper eilte mit in Nähe unseres Strafraumes. Aber der Ball konnte abgewehrt werden und kurze Zeit später pfiff der Schiedsrichter die Partie ab. Fazit: Nun gut, der VFB hätte sich sicherlich einen Punkt verdient. Aber danach fragt keiner mehr. Mit weiteren 3 Punkten im Gepäck fährt es sich natürlich sehr angenehm zurück in die Heimat. Nach nur 9 Spieltagen haben unsere Jungs bereits 20 Punkte! Es fühlt sich so was von unbeschreiblich an… Und unsere Marines werden heute trotz erheblicher Kopfschmerzen ihren Mann stehen und sich akribisch auf den Donnerstag vorbereiten. Da geht es im Heimspiel gegen Malmö um weitere Europapokalpunkte. Da für dieses Spiel eher mit nördlichen Attacken zu rechnen sein wird, befahl der Kaleu unseren Leutnant nach Berlin, um vor Ort die noch geheimen Befehle auszuführen.
Da war es nun also endlich: Unser erstes Europapokalspiel im eigenen Wohnzimmer. Wir alle haben diesem großen Moment seit Wochen entgegengefiebert! Seit Bekanntwerden, dass die ALTE FÖRSTEREI als Spielstätte genutzt werden darf, gab es kaum noch ein anderes Thema. In der Whats-App-Gruppe unserer Marines fanden ungewohnt rege Aktivitäten statt. Sonst eher auf Funkstille bedacht, herrschte heute ein reger Austausch. Bereits um 0830 schickte der Kaleu den Tagesbefehl in die Runde:
Ab 1630 entstanden auch die ersten Fotos von der Spielvorbereitung:
Ab 1800 meldeten dann die einzelnen Marines die absolute Gefechtsbereitschaft:
Und dann kam die Protagonisten: Unsere Mannen in den schnieken rot-weiß gestreiften Heimtrikots. Dann kam unsere Hymne. Was für eine Gänsehaut. Diese verschwand danach kurzzeitig bei der EL-Hymne. Naja, watt mutt, datt mutt. Wohl. Oder so. Dann ertönte endlich der sooo lang ersehnte Anpfiff. Die erste historische Europapokalminute in der Alten Försterei läuft! Nach einem schnellen Angriff der Belgier zogen sich selbige dann etwas zurück. Unsere bis in die Haarspitzen motivierten Götter suchten nun nach Möglichkeiten, das Bollwerk zu durchbrechen. In der 10. Minute der erste Torschuss von Sheraldo. Jedoch zu unplatziert landet das runde Leder in den Armen des Keepers. Nach dieser Aktion war es nun an unserem Team, die Offensive den Gästen zu überlassen. Kurze Verschnaufpause. Doch schon bald ging es weiter Richtung belgisches Tor. Eine Riesenchance in der 18. Minute. Trimmi spielt in den Strafraum, Sheraldo lässt durch und Behre kommt zum Abschluss. Leider konnte ein Belgier noch blocken. Bis zur 33. Minute hatten wir die eine oder andere Chance. Unseren Gästen blieb in diesen Minuten nicht viel Zeit zum Durchatmen. Leider konnten wir die Kugel nicht im Netz versenken. Dann gab es Freistoß für Saint-Gilloise. Der lange Ball landete auf dem Kopf eines Belgiers. Für Freddy überhaupt kein Problem! Nun kam das, was nicht kommen sollte: In Spielminute 39 gingen die belgischen Unioner in Führung. Ein blitzschneller Konter, abgeschlossen mit einem trockenen Schuss aus ca. 10 Metern. Verdammt, das war so nicht geplant! Ein blödes Tor zu einem noch blöderen Zeitpunkt. Denn den Hausherren fiel nun bis zur Pause nichts mehr ein. Beide Teams kamen unverändert aus den Kabinen. Das Team um Admiral Fischer hatte das Gegentor noch nicht richtig verdaut. Es brauchte bis zur 55. Minute, ehe etwas Gefahr vor dem belgischen Tor entstand. Eine Flanke von Nico köpfte Behre auf das Tor. Aber der Torwart war zur Stelle. Unser Admiral tauschte sich dann in der 58. Minute schnell mit dem Kaleu aus. Dieser war ja einmal mehr der lange Arm, stand in ständigem Austausch mit seiner Crew. Ob in Kanada, im Unterallgäu, Sektor 3, Ehrentribüne, … An allen strategisch entscheidenden Punkten hatte der Kaleu seine Mannschaft eingeteilt! Jedenfalls stand fest, dass Admiral Fischer etwas für die Offensive tun muss. So brachte er in der 60. Minute Andras und Svenne. Gute Wechsel, die Wirkung zeigten. Union nun offensiv einen Tacken aggressiver und zielstrebiger. Leider verpufften zu oft die Angriffsbemühungen entweder beim Gegner, oder aber auch am eigenen Mann (68. Minute – Ecke – Schuss von Svenne – Rani „klärt“…). Unser Kaleu stimmte sich abermals mit Admiral Fischer ab und so kam es in der 69. Minute zum nächsten Doppelwechsel: Julian für Trimmi und Timi für Janik. Noch blieben 20 Minuten, das Ding hier zu drehen. In den folgenden 10 Minuten versuchten es unserer Köpenicker aus verschiedensten Positionen. Aber alles vergebene Liebesmüh. Die Abschlüsse waren katastrophal. In der 82. Minute wechselte unser Trainer erneut. Jamie kam Danilho. Also Abwehrspieler raus, Angreifer rein. Volle Attacke!!! Aber irgendwie war heute der Wurm drin. Es gab einfach keine zwingende Torchance. Es gab dann auch noch „GELB“ für Andras und obendrein nach einem VAR-Eingriff den „ROTEN“ Karton für Sven. Fazit: Eine ereignisarme Partie, die unsere Gäste durch einen schnellen Konter für sich entscheiden konnten. Das erinnert mich irgendwie an die Partie unserer Mannschaft gegen die Brausesachsen. Nur leider diesmal andersrum… Aber egal, wir haben ja noch ein paar Spiele. Es war heute eine verlorene Schlacht, das müssen wir uns eingestehen. Wir müssen knallhart die Fehler unserer gesamten Crew analysieren! Bereits am nächsten Donnerstag geht es in Portugal weiter. Viel Zeit bleibt da nicht! Unser Kaleu wird bis dahin ganz sicher einen neuen Tagesbefehl ausarbeiten und unsere Crew einweisen. Vorher geht es in der Domstadt gegen den „EFFZEH„. Anstoß ist am Sonntag (11.09.2022) um 1530.
Nun folgend die Eindrücke unseres geschätzten Kaleus:
Meine Gefechtsvorbereitung ergab ja bereits, dass unser belgische Kontrahent schwierig zu packen sein wird. Allein sich mit königlich und Union zu bezeichnen zeigt von einer gewissen Arglist gepaart mit einer gehörigen Clevernis. Zum Ablauf selbst: Ich verfolgte den ganzen Tag aufmerksam den Wetterbericht. Wie sich herausstellte war er sehr präzise. Den ganzen Tag dieser Regen, der zum Anstoß wirklich wie vorhergesagt aufhörte. Dadurch war aber der Anmarschweg äußerst feucht. Der ÖPNV hatte damit ebenso zu kämpfen. Aber das hält einen KaLeu nicht von seinem Kampfauftrag ab. Also Auftanken der Reserven im Coe 2.0 mit Seekadett Nussi, unterstützt vom Praktikanten Sam und ab in die Kampfarena. Unioner zahlenmäßig mit 20-facher Überlegenheit auf den Rängen. Auf dem Kampfplatz dann die Pleite. Losunglück ! Ganz schlechtes Omen. Erst dieses aufreibende Wetter, dann die erste Halbzeit mit der Waldseite im Rücken. Die Zeichen standen schlecht. Wahrscheinlich hat jeder Kämpfer diesen Nachteil im Kopf und hindert ihn seine optimale Kampfkraft zu entfalten. Erste Halbzeit vertrödelt und folgerichtig Gegentor kassiert. Gegner spielt mit unserer erprobten Taktik und wir können uns so nicht selbst besiegen. Nach dem Seitenwechsel dann eine bessere zweite Hälfte mit Chancen, die nicht genutzt wurden. Michel noch nach grobem Faul mit Rot bedacht (96. Minute, hat er Probleme mit dem Ablesen eines Zeitmessers?). So ging dieser Kampf zwar verloren, aber die anhaltenden Lobgesänge sollten unseren Kämpfern Motivation und Kraft für die kommenden Aufgaben geben. Diese Reaktion beeindruckte dann auch unseren Gegner nachhaltig. Also verlies ich die Arena um mich mit den verloren gegangenen Kämpfern wieder zu vereinen – im Coe 2.0 selbstverständlich. Mit unserem geschätzten Seekadetten und dem ewig lernenden Praktikanten konnten wir das Erlebte unserem Erfahrungsschatz hinzufügen. So hat ein Beinahsieg auch sein Gutes, wenn man gewillt ist daraus zu lernen. Jedenfalls tranken wir einige absolute Scheidebecher mit Bananengeschmack, die von haltlosen Mitkämpfern mit allzuvielen grünen Ungehörlichkeiten begleitet wurden. Nur das Bewusstsein sich rechtzeitig auf die folgenden Schlachten vorbereiten zu müssen führte zu einem Ende ohne Schrecken. Ich war 0030 im Bett und mein Wecker konnte 5 min vor 0500 an seinem todbringenden Werk gehindert werden. Äußerst pünktliche Ankunft im Stützpunkt konnte gewährleistet werden. Die nächsten kölschgierigen Geißböcke warten auf ihre Zähmung. Wir werden bereit sein…
Pünktlich zum Morgenappell verkündete unser Kaleu den heutigen Tagesbefehl. Da auch heute nicht viele Marines am lokalen Morgenappell persönlich anwesend sein konnten, wurde der Tagesbefehl auch in schriftlicher Form in die Runde geschickt. Da hat sich der Kaleu aber ganz schön fülle Mühe gegeben! Knallharte Formulierungen und Ansagen! Unsere Crew war also bestens instruiert und vorbereitet!
Na dann war alles soweit vorbereitet und es konnte losgehen: Mit S-Bahn typischer Verspätung doch noch vor Nussi im Coe . angekommen. Das neue Coe, nun mit Zusatz 2.0, empfing mich im besten Sonnenschein. Mone fiel mir um den Hals und zeigte mir ihr neues Reich. Das neue Coe am Mandrellaplatz 1 ist klein und urig mit viel Platz vor der Kneipe. Da trifft man sich einfach gerne. Derzeit gibt´s Lübzer Pils und Duckstein Hefeweizen vom Fass. Das Duckstein schmeckt richtig gut, aber ist nicht so bananig wie das von uns geliebte Meckatzer (meint Nussi). Zu essen gibt es auch… Bisher ist lediglich an Heimspieltagen geöffnet, was aber ausbaufähig scheint, wenn sich das erstmal richtig rumspricht. Wir werden sehen… Wir also nach einem Begrüßungs-Duckstein ins Stadion. Die Schlosserei begann sich zu füllen. Diesmal typisch bayrische Speisen, die wirklich gut waren. Ein kurzer Besuch bei den Oldies, Pokalsieger von 1968, Plausch mit Potti und viel Händeschütteln. Sam und Geburtstagskind Guido kamen schon gut in Schwung an. Gratulationskur… Dann zum Spiel. Nussi wollte unbedingt frühzeitig ins Stadionrund. Also haben wir die Stimmung vor dem Spiel genossen, was bei mir bisher immer zu kurz kam. Das mache ich bestimmt demnächst anders. Prozedere vor dem Spiel kennen wir, Stimmung im Gästeblock riesig aber mit Problemen, weil Unioner einfach lauter sind. Unterbrechung durch Gedenkminute an die Opfer von Olympiade München 1972 und dann ging es los. Spielverlauf kennt ja dann jeder. Technisch überlegene Bayern gegen kampfstarke Unioner mit einem glücklich verdienten Ende für beide. Die Spielkritik mündete in der Feststellung, wenn man die Bayern nicht schlägt, kann man auch nicht deutscher Meister werden. An dieser Stelle steht es uns nicht zu die taktischen Entscheidungen unserer Admiralität in Frage zu stellen. Wir sind weiterhin von der Genialität unserer Führung überzeugt und werden die mittelfristig bis langfristigen Ziele verfolgen und zu erreichen wissen! Also weiter kämpfen und siegen. Nach den vielen Begegnungen mit den vielen Fussballexperten nach dem Spiel ging es wieder ins Coe 2.0 und wir trafen altbekannte Gesichter. Wir tranken mehrere absolute Scheidebecher und fanden ein rechtzeitiges Ende. Auf der Rückfahrt waren immer noch feiernde Unioner unterwegs. So fuhr ich Richtung Heeme und wurde von Diskussionen in altbekannter Weise begleitet. Bei allen überwog der Stolz auf diese Mannschaft und die Ehre, sich dieser wachsenden Gemeinschaft zugehörig zu fühlen. Diese Woche geht´s weiter, weiter ganz nach vorn, nun in Europa. Die Spannung bleibt und die Vorfreude ist unbändig… U.N.V.E.U.
Betreff: Bericht vom KaLeu: Eigenartiger Befehl der Admiralität führte mich nach Siehdichum. Der Name war Programm. All mein Umsehen brachte außer eigenartigen Begebenheiten keine erkennbare Gefahr für unsere Mission. Ich konnte also meinen Erkundungsauftrag in Siehdichum rechtzeitig abschließen. Die weitere Beobachtung auf A12 und A10 brachte keine Erkenntnisse zu Schalker Truppenbewegungen Richtung Ruhrgebiet. Mein weiterer Auftrag hinsichtlich der Verfolgung des Kampfgeschehens per TV-Sehröhre bei gleichzeitigem maßlosen Getränkekonsum konnte erfüllt werden. Der Sieg war dann auch unser Lohn. Dieses unbändige Erfolgserlebnis kann ich dann durch mangelhafte Erlebnislücken nicht genauer verifizieren. Erst der Blick auf die Tabelle stieß mich brutal in die Wirklichkeit zurück. Mir bleibt der Dank an die Besatzung, die so erfolgreich ihren Kampfauftrag erfüllt hat. Wir können voller Optimismus unsere nächste Aufgabe angehen. KaLeu U-1966
„Kneif mir ma, ick gloob, ick träume…“ So erwachte der Autor dieser nun folgenden Zeilen heute in aller Herrgottsfrühe um 0400. Aber der Reihe nach. Unser Kaleu Christian gab gestern folgenden Tagesbefehl aus:
Damit war eigentlich alles gesagt, bzw. befohlen. Jeder Seemann unseres U-Bootes bezog befehlsmäßig seinen Posten. Nun, das stimmt leider nur bedingt. Denn unser Leutnant Seku hatte etwas Verspätung. Wie das? Es begab sich, dass unserem dienstbeflissenen Offizier zu Ohren kam, dass aus Oberfranken mit feindlichen Seeaktivitäten zu rechnen sei. Also machte er sich nebst seiner Frau Gemahlin auf die weite Reise nach Fichtelberg. Eine kleine Gemeinde im oberfränkischen Landkreis Bayreuth. Unter dem Vorwand eines runden Geburtstages lud Marco (einer der „Schwalben-Unioner“) in das „Hotel Am Fichtelsee“ alles ein, was die Landstreitkräfte derzeit so zu bieten haben. Geschätzt 20 Unioner mit Anhang, dazu zahlreiche Familienangehörige. Allesamt als Zivilisten getarnt. Ziemlich genau um 1728 begann der DJ mit Sporti´s „Eisernet Lied„. Schnell war auch der Feind ausgemacht! Aber dieser ahnte nicht, dass unser wachsames Heer alles unter Kontrolle hatte. Jede Aktivität des Gegners auf dem Fichtelsee wurde mit äußerster Wachsamkeit beobachtet. Unser Leutnant hatte die Situation jeder Zeit im Griff! Und das Wetter spielte unserer Einheit auch noch in die Karten. Nach ca. 3 Stunden Dauerregen gab der Klassenfeind entnervt auf und zog sich zurück. Das war für unseren Leutnant dann die Gelegenheit, sich weiteren alkoholischen Getränken zu widmen und in der kleinen Holzhütte das Tanzbein zu schwingen. Gegen 0130 war dann klar, dass vom Fichtelsee keine feindlichen Angriffe Richtung Gelsenkirchen zu erwarten waren. Pünktlich um 0900 war Morgenappell. Unser Leutnant verabschiedete sich von allen Muckern und fuhr wie befohlen zu seinem Standpunkt zurück. Da er leider auf das KFZ angewiesen war (das U-Boot wird derzeit generalüberholt) schaffte er es nicht mehr ganz pünktlich zum Anpfiff. Aber immerhin war er natürlich auch auf diese Situation vorbereitet und hatte vorausschauend das Spiel programmiert. Somit kam er dann nachts dazu, den sensationellen Auftritt unserer Fußballgötter zu bestaunen. Aber wie haben denn die anderen Marines dieses Schauspiel erlebt? Da wäre zunächst Seekadett Nussi. Eingeteilt als Funker. Er machte es sich vor dem Radio bequem. Kopfhörer auf und allerhöchste Wachsamkeit!! Er lauschte nach jedem Geräusch. Jeder Ping war ein Treffer! Unglaublich! Er wollte ursprünglich an einer Kolumne arbeiten. Das war jedoch nur bedingt möglich. Ganze 6 Pings musste er unverzüglich an das Flottenkommando senden. Ja und selbst der Schönheitsfehler zum zwischenzeitlichen Ausgleich wurde durch einen Ex-Unioner erzielt. Unser wackerer Maat Nussi war nach dem Abpfiff völlig fertig. Aber ein absolutes Vorbild an Einsatz. Und seine Kolumne stellte er auch noch fertig: Frank Nussbücker: Eiserner Sturm auf Schalke – Union siegt 6:1 (eiserne-unioner.de) Maat Tilo schipperte wie gewöhnt mit seinem Boot durch die Gewässer der Hauptstadt. Absolute Wachsamkeit 90 Minuten lang. Nach Spielende schrieb er dem Kaleu, er sei platt und müsse in die Koje. Denn am Sonntag wartete die nächste Herausforderung auf ihn: Das Drachenbootrennen. Er wurde vom Kaleu persönlich dazu delegiert, unsere Marines dort zu vertreten.
Bliebe dann noch unser geschätzter Kaleu. Es ist ja fast schon müßig zu erwähnen, dass er auch für dieses Spiel tagelang an den Vorbereitungen feilte. Er wusste genau, wo er jeden unserer Seeleute zu positionieren hatte! Auch zählt zu seinen großen Stärken, dass er die Einsatzbereiche von Maat Christian, Obermaat Stefan und Obermaat Marian unter strengster Geheimhaltung hielt. Bis jetzt hat niemand auch nur den Hauch einer Ahnung, wo sich die drei Seemänner aufhalten. Jedenfalls hatte unser Kaleu bis gestern alles organisiert. Selbst solch Banalitäten wie Einschulungen in der Familie brachten ihn nicht vom Kurs ab! Er wusste genau, wie unsere Mannschaft operieren sollte! Und er wusste auch ganz genau, dass er sich a) auf SEINE MATROSEN verlassen kann und b) Admiral Fischer somit für ein absolut geniales Coaching den Kopf frei hatte. Kaleu Christian konnte sich so ganz entspannt zu Kumpel Meisi zurückziehen und hatte dennoch stramm zu tun, die „VORTORWHISKYS“ punktuell zu platzieren. Respekt und danke Herr Kaleu! Es ist uns immer wieder eine absolute Ehre, unter ihrem Kommando zu dienen!!!
Abschließend drücken wir Matze Koch natürlich alle Daumen, dass sein gestriger Sturz ohne nennenswerte Folgen bleiben wird!!! EISERN MATZE!!!
Ein aufregender Tag, dieser 06.August 2022. Hier meine Kurzfassung aus Zeitgründen:
2 Stunden Anfahrt bis ins Stadion, Schienenersatzverkehr, Straßensperrungen wegen blau-weißer Chaoten, dann erstes Highlight: Uwe Neuhaus, nettes Gespräch, wohnt in Berlin (Köpenick), was er aktuell macht wollte er mir nicht verraten, Treff mit Stephan Metzdorf, Spielbeginn, unglaublicher Druck von Union, Spielverlauf ist hinlänglich bekannt, in der Halbzeitpause Gregor Gysi getroffen (kein Foto), war ja auch im TV zu sehen, nach dem Spiel Absacker bis zum Rauswurf, Zwischenstopp an der Bar mit Treffen eines gewissen Kay B. (absolut illegales Foto gemacht), er machte einen äußerst realistischen Eindruck, könnte positiv für die Truppe werden, nach dem Spiel nicht ins Coe 2.0, Harry Berg war im Bootshaus Sportdenkmal, wir also hin, statt super Fahrverbindung Tram 68 Totalausfall, Umweg über Adlershof, dort Schienenersatzverkehr, wir in Eile und mit 7 Mann bzw. Frau Taxi gesucht, Dirk Weisheit kommt mit Cabrio vorbei, „Christian wo willst Du hin – Zeuthen ?! Fahr ick Dich!“, Ich: „Nee – Grünau zu Harry !“
O. K. Er fährt mich und nimmt noch 2 weitere mit, Rest mit Taxi hinterher, im Sportdenkmal äußerst herzliche Begrüßung mit Harry, Petra und Ingo sowie diversen Unionern, Tilo (Bootsmann und Retter der Viktoria) und Sam mit dabei, ich habe dann noch Peik Effler (ex Expo-Haus) getroffen, alte Geschichten ohne Ende…, Rückfahrt dann später mit Taxi-Fahrgemeinschaft (Krolli mit Bruder +?), super zu Hause angekommen … ca. 23 Uhr oder später (?), Sonntag dann Gartenarbeit, heute Rücken, Sch…egal!
Dieser Sieg hatte es wirklich in sich. Mehr als die Hälfte der Herthaner blieben im Block und haben still die Feier der Unioner verfolgt, ohne Ausschreitungen. Und sie haben zum ersten mal ihrer Mannschaft applaudiert nach dem Spiel – haben sie von uns etwa gelernt?
Tilo und Sam können von ihren Erlebnissen auf der Viktoria noch mehr berichten. Jedenfalls hat die U-1966 mit Tilo die Viktoria gerettet. Das konnte er am Abend nicht oft genug Kund tun.
Ein super Start in die neue Saison und wir konnten überall punkten… Ist fast unheimlich.
Soweit in Kürze mit den paar Zeilen zum Feierabend Kaleu C. Heller im August 2022
Und hier nun noch ein paar Impressionen unseres Maates Tilo:
Gefechtsbericht von Seekadett Nussbücker „Unter Wasser, ohne nass zu werden!“, lautete das Motto unserer Feindfahrt anlässlich des unter dem Decknamen „Vatertag“ bekannten Feldzugs, dessen siegreiche Beendigung wir als fester Bestandteil des FCU Marinecorps zu gewährleisten hatten.
Zunächst einmal traf sich die Besatzung in unserer Basis Zühlsdorf, wo Obermaat Stefan nicht nur gemäß Kommandanten-Befehl die durchzuführende Feindfahrt minutiös geplant, sondern zudem zusammen mit seiner Gefährtin Petra aus unserer Basis Haus der Marines ein kräftigendes Frühstück vorbereitet hatte. Unsere Henkersmahlzeit sozusagen. Niemand wusste, in welcher Truppenstärke wir die heute zu bewältigende Gefechtsaufgabe am Ende meistern würden. Gab es doch gerade im Vorjahr heftige Verluste … Zumal wir die meiste Zeit, für uns Seebären völlig ungewohnt, über Wasser kämpfen würden.
Nun denn, bestens gestärkt mit feinstem Meck und erlesenen Schmakazien bestiegen wir unsere Kampffahrzeuge und gingen es an. Unsere erste Etappe – ich gebe zu, dieser Kampfeinsatz ließ mich an eine Radfernfahrt aus längst vergangenen Friedenszeiten denken – führte uns über teils unwegsames Gelände und unter dem Applaus zahlreicher Schaulustiger, zu einer Liegewiese am See, die nur mit entsprechendem Ticket betreten werden durfte. So zumindest vermeldete es das uns empfangene Schild. Da wir uns jedoch im Kampfeinsatz befanden, konnten wir auf derlei Anweisungen keine Rücksicht nehmen. Die Truppe um Kapitänleutnant Heller sicherte das Gelände und machte Quartier, während Maat Christian und ich uns Proviant organisierten.
Das uns hier angebotene Bier war zwar sehr teuer, dauerte jedoch, was seine Zapfung betraf, erstaunlich lange. Somit glich sich alles wieder aus. Misstrauisch beäugt von der um den gesamten See herum bekannten Wirtin, biwakierten wir ordnungsgemäß im Freisitz, um hernach in voller Truppenstärke jene eingangs erwähnte Wiese zu betreten. Das war notwendig, da wir unserem auf ihr gestrandeten Schwesternschiff zur Durchführung eines Fototermins einen Besuch abzustatten hatten.
Alsdann bestiegen wir erneut unsere Muskelkraft-Fahrzeuge, um die zweite Etappe der Feindfahrt in Angriff zu nehmen. Zahlreiche Glückwünsche unserer Arbeit wie dem hervorragenden Aussehen unserer Uniformen entgegennehmend, brachen wir durch Wald und Flur. Inmitten zahlreicher Baumriesen lag unser zweiter Kampfplatz, herrlich am Ufer des Stolzenhagener Sees gelegen. Hier übermannte mich die Erinnerung an meinen ersten Besuch dieses Ortes vor nunmehr 38 Jahren, dass ich gar nicht anders konnte, als unserem Tagesbefehl zuwider zu handeln. Nachdem ich mich unserer vielgelobten Uniform entledigt hatte, stürzte ich mich in die erfrischenden Fluten – und war nun, ich gebe es zu: Unter Wasser & völlig nass!
Nach dem Empfang meiner Rüge durch unseren Kommandanten konnte ich bereits wenige Augenblicke später aus seinem Munde und mit vor Stolz geschwellter Brust die Belobigung für meine perfekt vorbildliche Anzugsordnung entgegennehmen.
Nach dem gemeinsamen Leeren der von Obermaat Stefan mitgeführten Gefechtsnahrung schwangen wir uns mit frischem Mut auf unsere Kampfgefährte, um uns erneut durch Wald und Flur auf vielbefahrene Wandlitzer Verkehrswege durchzuschlagen. Ohne jedwede Verluste erreichten wir den Wandlitzsee und bald darauf unseren nächsten Einsatzort: das Wandlitzer Brauhaus! Eine Legende erzählt, dass das hier hergestellte Grundnahrungsmittel seine Kühle wie Reife am Grunde besagten Sees erlange.
Der Feind hatte das Schlachtfeld zunächst noch völlig unter Kontrolle. Überaus lautstark empfing er uns mit markerschütternder Kampfmusik seiner elektronisch verstärkten Bodentruppen. Wir aber ließen uns durch nichts und niemanden aufhalten. Kapitänleutnant Heller beschlagnahmte umgehend größere Mengen Flüssigverpflegung, während wir, Maat Christian voran, im Tanzschritt das Schlachtfeld erstürmten. Die Gegenwehr des Feindes war nur von kurzer Dauer, wobei wir unerwartete Verstärkung erhielten.
Das Mädchen-Bataillon des mit uns offenbar befreundeten Eintracht Wandlitz-Regiments hatte gerade den Landespokal im Fußball gegen den scheinbar übermächtigen Gegnerinnen von Turbine Potsdam errungen – und eroberte nun im Sturm auch hier das Terrain. Gemeinsam in der allseits gefürchteten Polonaise-Formation vorrückend, konnte der Sieg nur unser sein.
Nachdem auch das gegnerische Musikcorps unter unsere Gewalt gebracht ward, sangen wir gemeinsam unser aller gemeinsame Hymne: „Eisern Union!“ Angemessener und würdiger konnte kein Sieg besungen sein!
Doch weiter ging unser Kampfauftrag – und nun zeigten die schier übermenschlichen Strapazen dieser Feinfahrt auch in unserer kampferprobten Besatzung erste Wirkung. Ein im krassen Gegensatz zu uns mit bodenloser Gemeinheit agierender Gegner beschoss uns aus der Deckung des Waldes heraus und brachte damit Obermaat Stefan und mich zu Fall. Schwerstens verwundert, gaben wir noch einmal alles und erreichten tatsächlich den nächsten Einsatzort mit noch immer voller Truppenstärke.
Das am Zühlsdorfer Bahnhof unser harrende Gefecht erwies sich als eines der schwersten unserer jüngeren Geschichte. Zwar konnte auch hier am Ende der Sieg nur der unsere sein, doch verloren wir dabei mit Maat Christian einen unserer tapfersten Krieger. „Kämpft weiter!“, lauteten seine vorletzten Worte, „tut’s für mich!“, seine allerletzten, bevor wir ihn schweren Herzens dem Lazarettzug übergaben.
„Nun zurück zur Basis!“, lautete nun der Befehl unseres Kommandanten – und wohlan, wir gingen umgehend daran, ihn in die Tat umzusetzen. Mit letzter Kraft erreichten wir selbige, doch hier musste nun auch der unerschrockene Maat Marian, einer unserer schlagkräftigsten Kämpfer, den Strapazen dieses grandiosen Siegeszugs von U-1966 Tribut zollen. Ungebrochen, doch unwiderruflich am Ende seiner Kräfte angelangt, sank er aufs Lager, übergab er sich in des Schlafes göttliche Hände.
Nunmehr nur noch zu dritt, werteten wir die Ereignisse dieses Tages aus, bevor nach einem letzten gemeinsamen Whisky auch ich an jenen Punkt gelangt war, an welchem ich die Segel streichen musste. Schwerstens verwundet, doch innerlich ungebrochen, übergab ich mich selbst dem letzten Lazarettzug. Ich schied mit der unumstößlichen Gewissheit: Unser Kapitänleutnant und Obermaat Stefan würden die Friedenswacht für uns alle bis zum Morgen aufrechterhalten. Einem Morgen, an dem den Bürgerinnen und Bürgern unseres Landes die Sonne scheinen würde. Geradewegs so, als wäre nichts geschehen. Nur wir allein wissen um die Härten der von uns so überaus siegreich geführten Gefechte dieses für die Menschheit so wichtigen Tages. Getreu unserem Motto: „Besoffen, doch als Friedensheld!“
Logbucheintrag 2022-05-26 Seekadett Nussmann
Ergänzung zum Logbucheintrag 2022-05-26: Zunächst einmal ein ganz riesen Dank und Kompliment unserem wackeren Literaten Nussmann, der selbst ohne Beinkleider Herr seiner Sinne eifrigst Notizen niederschrieb, um diese dann (wieder beinbekleidet) nach einer fulminanten Schlacht um Wandlitz wie ein Dauerfeuer an Pointen in ein Meisterwerk der hohen deutschen Seefahrts-Literatur zu verwandeln! Doch auch unsere beiden abkommandierten Marines Tilo und Seku machten einen super Job! Maat Tilo wurde vom Kaleu in das Kleinwalsertal geschickt. Manch einer mag dabei an leckeres Bier, herrliche Berge, traumhafte Landschaften, Urlaub, ja sogar an Erholung denken. Was ganz sicher auch hin und wieder so manch Zivilist sich zu eigen macht. Anders unser Maat! Voller Diensteifer ließ er die Crew an seinem Dienst teilhaben. Immer wieder gab er durch verschlüsselte Nachrichten der Eliteeinheit um Wandlitz das Gefühl, dass vom Dreiländereck (Bregenz-Tirol-Bayern) absolut keine Gefahr drohe! Sollte doch ein feindlicher Angreifer (meist als gutgelaunter Touri getarnt) einen Versuch des Durchbruchs starten, wurde er umgehend zu einem Stiegl-Bier eingeladen. Nun ja, da versteht unser Maat absolut keinen Spaß! Danke lieber Maat Tilo für deinen unermüdlichen Einsatz!
Für unseren Leutnant ließ sich der Kaleu etwas ganz besonderes einfallen: Getarnt als Ehepaar auf Silberhochzeitsreise schickte er den Leutnant nebst Frau Gemahlin auf auch für ihn bis dato unbekanntes Terrain. Mit der Aufgabe, die Fernpassstraße B179 in Oberpinswang zu sichern. Denn die Straße im Bezirk Reutte in Tirol ist sehr bekannt für feindliche Durchbrüche nach Wandlitz. Ihre territoriale Lage mit dem Übergang zur BAB 7 wird immer wieder von feindlichen Aktivitäten missbraucht. Aber auch an besagtem Vatertag gab es kein Durchkommen. Selbst auf dem Koflerjoch war er äußerst wachsam und lud einen sich nähernden (potentiellen) feindlichen Kundschafter auf ein Gipfelbier ein. Somit war dieser außer Gefecht gesetzt und die nachrückenden Bataillone drehten völlig hilflos wieder ab! Die Meldung ging unverzüglich an den Kaleu, der somit die an seiner Seite wacker kämpfenden Marines weiter motivieren konnte. Danke Leutnant Seku!
Eine Woche ist es nun her, dass unsere Fußballgötter in Freiburg ein phänomenales Spiel abgeliefert hatten und am Ende mit einem klaren 4:1 die Heimreise antraten. Unsere Führungsoffiziere waren einstimmig der Meinung, dass kein Logbucheintrag zu diesem sensationellen Spiel erfolgen soll. Der Hauptgrund: Die heute nach Köpenick angereisten Bochumer (mit Polti ein absoluter Fußballgott in ihren Reihen) sollten aber auch gar nichts ausspionieren können. In Bezug auf Taktik unserer Crew z.B. Dennoch muss ich an dieser Stelle eines loswerden: Unser Leutnant war einmal mehr für die Sicherung der südlichen Verteidigungslinie verantwortlich. Saß also ganz leger auf dem Sofa. Meck-Weizen und Union-Rum bildeten einen wunderschönen Rahmen. Seine Frau leistete ihm noch etwas Gesellschaft. Mit herrlich duftendem Kaffee und einem Stück Kuchen. Dann kam der Moment, als alle Protagonisten den Platz in der Freiburger Arena betraten. Und unser Leutnant war dann außer sich, als er sah, wer das Spiel leiten wird: Herr Brych. Leutnant Seku nahm einen gewaltigen Schluck des Bieres und polterte los: „So eine Mist, dieser Schiedsrichter! Wir haben schon so gut wie verloren!!!“ Seine liebe Frau Gemahlin erkannte nun den richtigen Zeitpunkt für eine kurze Verabschiedung. Als sie dann gegen 1728 äußerst vorsichtig zurückkehrte und einen Blick Richtung Fernseher riskierte, fragte sie ganz vorsichtig, warum es denn 1:4 stand! Bei dem schlechten Schiedsrichter. Ja nun, unser Leutnant kam nicht umhin und gab ganz kleinlaut zu, dass Herr Brych nicht ganz so schlecht war und schon hier und da nicht nur gegen unsere Mannen gepfiffen hatte… Und dann war es endlich auch schon soweit: Unsere Fußballgötter zogen sich nach Beendigung der Partie diese schnieken roten „UNVEUROPA“– Shirts über. Denn es stand nun absolut fest: Auch in der Saison 2022-2023 spielen unsere Schlosserjungens europäisch. Was für ein Wahnsinn? Was für eine geile Saison? Was für geile letzte drei Jahre? Bliebe nur noch die Frage, in welchem Wettbewerb sich unsere Helden messen werden. Und genau das wurde nun heute schlussendlich geklärt: Und der Tag lief aus Sicht unserer U-Bootbesatzung folgendermaßen: Bevor es richtig losgehen konnte, erteilte der Kaleu folgenden Tagesbefehl:
Und so begab es sich, dass ein Dreierteam, bestehend aus dem Kaleu, Seekadett Nussmann und Maat Tilo, den Seeweg zur Anreise nutzte. Leutnant Seku saß wie befohlen in Woringen und versuchte traditionell mit Meck-Weizen und Union-Rum (never change a winning team!!) seine Nervosität etwas in den Griff zu bekommen. Dies gelang jedoch nicht wirklich. Unsere Spree-Seefahrer erreichten dann gemeinsam die geliebte Alte Försterei. Dort trafen sie keine Geringeren als Heinz Werner und „Potti“ Matthies. Dann ging es auch schon fast los. Sehr emotionale Momente, als Prömel, Busk, Oczipka, Ujah und Abdullahi verabschiedet wurden. Danke an euch und viel Glück in der Zukunft! Zeit nun, dass Schiedsrichter Marco Fritz pünktlich um 1530 die letzte Partie einer saugeilen Saison 2021-2022 anpfiff. Super Stimmung auf den Rängen. Und eine große Erwartungshaltung bei unseren Marines. Hier nun in kurzen Auszügen ein paar Fakten zum Spiel: – 2´ Kurzer Schreck, als Becker am Boden liegen blieb. – 5´ Toooor für Union! Prömel setzt seiner tollen Leistung in den letzten Jahren die Krone auf! Das bedeutet zu diesem Zeitpunkt Platz 5! – 14´ Stuttgart geht gegen EFFZE Kölle 1:0 in Führung. Läuft wie am Schnürchen. – 19´ Für Becker geht es doch nicht weiter. Wechsel. Für ihn kommt Michel. – 23´ Ein Schuss vom eingewechselten Michel trifft einen Bochumer an der Hand. Die Unioner fordern vehement einen Elfmeter. – 24´ Nach dem Videobeweis zeigt Herr Fritz auf den Punkt. – 25´ Awoniyi verwandelt den Strafstoß! 2:0 für unsere Mannschaft!!! Dies bedeutet, die anderen Teams können tun und lassen was sie wollen. Union ist mit diesem Ergebnis in der Europa League. Irre!!! – 44´ Viel ist in den letzten 20 Minuten nicht passiert. Leider geht Michel etwas zu ungestüm in einen Zweikampf und sieht dafür den „Gelben Karton“. Halbzeit. – 46´ Michel blieb dann auch in der Kabine. Vermutlich, da der Schiedsrichter zu verstehen gab, dass er bei der nächsten Kleinigkeit vom Platz fliegen würde. Für ihn kam Voglsammer. – 55´ Unsere Gäste schlagen eiskalt zu. Aus 8 Metern köpft Zoller die Kugel in das Tor. Verdammte Axt, nun hieß es wieder um die Europa League zittern. Oder gelingt es unserer Mannschaft, zeitnah den alten Abstand wiederherzustellen? – 58´ Leverkusen geht 1:0 gegen Freiburg in Führung. Also noch ist nichts passiert. – 61´ Köln gleicht aus. Die Nervosität nimmt erschreckende Ausmaße an. – 66´ Wechsel im Fischer-Team: Schäfer kommt für Haraguchi. – 67´ Tooor schallt es durch ganz Woringen. Unser Leutnant springt vom Sofa hoch. Aber nein, der Ball landet nicht im Tor. Voglsammer wird über rechts geschickt und bringt die Kugel in die Mitte zu Awoniyi. Der kommt aus sieben Metern zum Abschluss und scheitert an Esser, der per Fuß pariert. Das darf doch nicht wahr sein. – 79´ Und da fällt das 2:2. Asano legt links im Strafraum zurück auf Löwen. Der hat zu viel Platz und schlenzt den Ball mit viel Gefühl in die lange Ecke. Oh no, warum? – 82´ Doppelwechsel bei den Eisernen: Öztunali kommt für Ryerson und Behrens kommt für Khedira. – 83´ Wieder hat unsere gesamte Crew den Torschrei auf den Lippen: Behrens spielt den Ball auf den völlig freistehenden Öztunali. Aber sein Schuss stellte Esser vor keine großen Schwierigkeiten. – 86´ Langer Ball auf Behrens, der bringt die Kugel aus spitzem Winkel aber nicht an Esser vorbei. Drei dicke Torchancen versiebt. Hoffentlich rächt sich das nicht noch! – 88´ Jetzt aber: TOOOOOOR!!!!!! Ein langer Ball prallt irgendwie zu Awoniyi, der legt sich die Kugel im Sechzehner auf den linken Fuß und spitzelt den Ball aus sieben Metern ins linke Eck. Europa League, wir nahen! – 90´ Freiburg gleicht aus. Also weiter zittern. – 90´+4 Der VFB geht wieder in Führung. – ABFIFF Nun ist es in Stein gemeißelt: Der 1.FC Union Berlin spielt in der kommenden Saison in der Europa League. Dort geht es ohne irgendwelchen Qualimist direkt in die Gruppenphase. Es ist unfassbar, was diese Mannschaft um Admiral Fischer geleistet hat. Aber natürlich geht auch ein riesen großes Kompliment an unsere Crew mit ihrem immer umsichtigen Kaleu. Mit seinen Tagesbefehlen und Anordnungen bewies er mehrfach Kompetenz und Fingespitzengefühl. Hier nun noch ein paar Fotos eines überragenden Nachmittags: