Archiv der Kategorie: Das Jahr 2023

Vorletzter Spieltag in Sinsheim

LOGBUCHEINTRAG 2023-05-21

Der Tagesbefehl 27/2023 wurde mit Dienstbeginn pünktlich 0800 verkündet. Er beinhaltete Begriffe wie Hoffenheim – Investoren – Dietmar Hopp… Genug Material, um eine Art NOCHMEHRMOTIVATION bei unseren Marines und natürlich bei den Matrosen um Admiral Fischer zu erzeugen. So sah er dann aus:

So weit, so gut! Mehr gab es da gar nicht hinzuzufügen. Ca. 5000 mitgereiste Fans unterstützten unsere Mannschaft in herausragender Art und Weise. Schiedsrichter der heutigen Partie war Christian Dingert. Anstoß in Sinsheim genau 1530.
Die Fans der Gastgeber zündelten zunächst ein paar Rauchtöpfe. Unterbrechung bis zu Minute 6. Dann ging es endlich richtig los. Union zunächst das aktivere Team. Jedoch nur bis zum 16-er. Da war kein Durchkommen. Eine erste kleinere Chance nach 20 Minuten: Trimmi Freistoß auf Beeres Kopf. Aber der Ball verfehlte das Ziel. Nur drei Minuten später das 1:0. Eine Unachtsamkeit unserer Abwehrspieler nutzten die Hoffenheimer zur Führung. Sei dem nicht genug, entschied Herr Dingert in Minute 35 auf Elfmeter. Zunächst bewertete er die Aktion von Diogo als nicht strafstoßwürdig, aber der VAR zitierte ihn zum Fernseher. Wahrscheinlich war der VAR in diesem Falle Herr Hopp persönlich… Also 2:0 nach 36 Spielminuten. Verdammt. Obendrein auch noch GELB für unseren Spieler. Weiter mit GELB für Janik. Ich glaube, Herr Dingert mag unseren Verein irgendwie nicht… Sieben Minuten gab es obendrauf. Und potzblitz, 49. Minute Ecke Trimmi. Messerscharf auf den heranpreschenden Danilho. Sein knallharter Kopfball zerfetzte nahezu das Tornetz. Na bitte, da war doch wieder etwas wie Hoffnung! Bis zur Halbzeit passierte nichts.
Wiederanpfiff um 1652. Doppelwechsel durch Admiral Fischer: Für Diogo kam Timo und für Morten Aissa. Unsere Mannschaft übernahm nun das Heft des Handelns. In Minute 53 ergab sich für Sherry auch die Riesenchance, den Ausgleich herzustellen. Doch sein Kracher ging nur wenige Zentimeter über das Tor. Weitere 10 Minuten später war es erneut Sherry, der uns Unionern den Tooooor-Jubel auf die Zungen legte. Aber der TSG-Keeper brachte blitzschnell noch sein Bein dazwischen. Wechsel in der 69. Minute. Unser Käptn verließ den Rasen. Für ihn kam Josip. Und auch Jamie für Janik. Minute 78 GELB für Timo. Nächster Wechsel nach 80 Minuten: Für Paul kam Jordan. Wieder war es Sherry, dessen eigentliche Flanke in Minute 84 zum Torschuss mutierte. Aber TSG-Keeper Baumann bekam gerade noch so in die Fingerspitzen an die Murmel. Wieder GELB für uns: Zunächst Jerome, dann auch noch Sherry. Und dann auch noch in der 90. Minute das 3:1. Das Spiel schien gelaufen. Aber in der 95. Minute ein weiteres Mal der Anschluss: Aissa mit Rechts ins lange Eck. Noch waren mindestens 2 Minuten Zeit, wenigstens ein Pünktchen mitzunehmen. Unsere Leute nun ALLES NACH VORNE: Aber es half nichts, Konter nach 99 Minuten, 4:2 Endstand.
Fazit: Individuelle Fehler unserer eigenen Mannschaft machten uns allen am heutigen Tage das Leben zur Hölle! Aber eines können wir dem Team (unserem Team) von Admiral Fischer nicht absprechen: Sie haben alles gegeben. Dafür unseren herzlichsten Dank! Am Samstag (27.05.2023) haben wir es dann doch noch weites gehend selbst in der Hand, die Königsklasse zu erreichen. Mit einem Sieg gegen Werder Bremen sollten wir es schaffen. Dann müsste der SC Freiburg in Frankfurt mindestens 5 Tore schießen. Anstoß im Stadion An der Alten Försterei um 1530!
EISERN UNION

Persönlicher Kommentar: Wir hatten heute die einmalige Gelegenheit, diesen Verein, den kein Mensch braucht, Richtung 2. Liga zu schießen! Was für eine berauschende Vorstellung! Allein schon deshalb, da ein gewisser Herr Hopp noch immer als der Halsbringer dieser Region gefeiert wird. Als Mäzen habe er so viel für die Region getan… Ja wer glaubt denn diesen Scheiß? Er hat seine überflüssige Kohle in einen Fußballverein gepumpt. Zig Millionen von Euros! Für mich wäre er ein wirklicher Held, hätte er diese Kohle genommen und Pflegeheime, Schulen, Krankenhäuser, … gebaut. Aber diese Einrichtungen bringen ja keinen Gewinn. Die ausgegebene Kohle möchte der Herr ja gerne refinanziert wissen. Oder glaubt hier noch irgendwer an das Gute im Kapitalismus?
Dann ein ständig „GELB-FORDERNDER“ Prömel, Fußballgott???
Obendrein der VAR mit Schiedsrichter Dingert! Sinsheim-Nord-West konnte foulen nach Belieben. Bei unseren Jungs gab es bei jedem Zweikampf gar keine Diskussion, immer Freistoß für den Gastgeber. Es hat so was von genervt!
Wahrscheinlich entsteht hier der Eindruck, dass wir schlechte Verlierer sind. Kann sogar sein, wer verliert schon gerne? Aber gegen diese Truppe tut es doppelt so weh!! Entschuldigung…

Christi Himmelfahrt (oder auch Männertag)

LOGBUCHEINTRAG 2023-05-19

Bevor es heute losgehen konnte, erst einmal der Tagesbefehl:

Der heutige Tag stand ganz im Zeichen unserer „MÄNNER“, unserer MARINES!!!! Und dieser Tag verlangte logistisch gesehen so ziemlich alles, was man sich so denken kann. Aber KaLeu Heller hatte wieder einmal einen ausgeklügelten Plan und setzte seine Crew wie folgt ein:
– Das Anwesen von Obermaat Pfannschmidt im beschaulichen Zühlsdorf diente als operativer Stützpunkt für die Beobachtung möglicher Feindaktivitäten nördlich unseres Hauptquartieres. Unser KaLeu war an diesem strategisch wichtigstem Punkt natürlich persönlich zugegen. Zur Unterstützung befahl er Maat Wieck und Obermaat Kala auch dorthin. Zur weiträumigen Objektsicherung wurde abermals eine Radtour Zühlsdorf-Wandlitz unternommen. Bei dieser gab es natürlich einige kleinere Pannen, die aber in keinster Weise Folgen für unser U-Bootleben haben sollten.
– Maat Ziegra erhielt seinen geheimen Operationsort persönlich vom KaLeu. Niemand weiß so richtig, von wo aus er operieren sollte.
– Seekadett Nussbücker sollte in der sächsischen Hauptstadt Dresden die Elbe sichern.
– Na ja, und Leutnant Sekulla meldete dem Führungsstab, dass mit feindlichen Aktivitäten in der Nähe des (seit vielen Jahren stillgelegten) Bahnhofes Woringen zu rechnen sei.
Mit all diesen elementar einschneidenden Maßnahmen gab es nur eines: EGAL WER, EGAL WO, WIR ALLE HATTEN UNSERE AUFGABEN!!! Und vor allem galt unsere immerwährende Devise: Feindfahrt na klar, aber immer absolut friedlich! Weitere Details bedürfen keinerlei Schriftform. Bilder sagen einfach viel mehr als Worte. Daher hier nun ein kleiner fotografischer Einblick:

EUROPA – WIR SIND BEREIT

LOGBUCHEINTRAG 2023-05- 13

Bereits vor dem heutigen Heimspiel gegen die Streich-Freiburger stand eines fest: Auch in der Saison 2023-2024 sind unsere Matrosen mit Admiral Fischer auf internationaler Bühne vertreten!!! Für uns und unser geliebtes U-Boot bedeutet dies, dass wir auch im Herbst des Jahres 2023 wieder auf friedlichen Feindfahrten durch europäische Städte tingeln werden! Wie geil!! Es ist halt noch immer die Frage, ob es schlussendlich zur Champions-League reichen würde. Oder doch „NUR“ Europa-League oder „ETWA“ Conference-League? Wir haben noch immer alle Möglichkeiten! Watt ne steile Saison!! Ja und im heutigen Heimspiel gegen die Breisgauer ging es für beide Teams um äußerst wichtige 3 Punkte! Punktgleich, getrennt durch magere 4 Tore galt es nun, den bekloppten Brause-Sachsen auf den Versen zu bleiben. Punkt 0800 „bat“ der KaLeu seine Mannschaft zum Morgenappell. Das Ergebnis war dann der folgende Tagesbefehl:

Es ist in der Tat Woche für Woche interessant, wie es der KaLeu schafft, seine Marines zu motivieren! Ja und auch zu disziplinieren! Interessant diesmal die findige Wortwahl unseres Cheffes: „… einen Strich durch die Rechnung machen und ihm einen Streich spielen. Streich um Streich…“. Ja verdammt, besser kann es niemand formulieren! Nicht nur deswegen ist er eben UNSER KALEU!!!!! Folgend nun ein paar Fotos von den jeweiligen Anreisen:

Ob Bahn, Bus oder Schiff. Die jeweiligen individuellen Anreisen verliefen problemlos. Die RD meldeten absolute Gefechtsbereitschaft. Auch unsere verbündeten Landstreitkräfte mit Oberst Roger jr. (getarnt als glücklicher Familienausflug) besetzten strategisch wichtigste Orte im Stadion!! Und für unseren Leutnant war die heutige Aufgabe nicht ganz ohne: Freiburg, gut 200 km vom Illerwinkel entfernt, meldete verschlüsselt extremste Feindaktivitäten. Unser Funker jedoch konnte diese Nachrichten dechiffrieren. Somit war der Leutnant vorbereitet und konnte in Absprache mit dem Admiral und dem KaLeu entsprechende Gegenmaßnahmen einleiten. Wie diese konkret aussahen, obliegt hier absoluter Geheimhaltung!
Bevor nun vom eigentlichen Spiel berichtet werden wird, ist es unserer Crew eine absolute Ehre, unserem Mannschaftskapitän zu seinem 300. Spiel im Trikots der Schlosserjungs zu gratulieren! Ja verrückt. Wo ist nur die Zeit geblieben? Danke Trimmi!
Nachdem Präsi Zingler und Sportchef Ruhnert unseren Verteidiger auf unserem heiligen Rasen gewürdigt hatten, konnte es auch schon losgehen. Schiedsrichter Marco Fritz gab das Spiel frei. Unser Team wie gewohnt zunächst Richtung Wuhle. Sofort war klar, beide Mannschaften würden sich nichts schenken. Es ging schon recht forsch zur Sache. In Minute 5 dann ein langer Ball aus unserer Abwehrreihe. Direkt auf Sherry. Dieser zündete den Torpedo und ging ab. Gefühlvoller Pass auf Beere, der den Ball kontrollierte und dann aus 13 Metern abzog. Nicht exorbitant scharf, dafür sehr platziert. 1:0 für uns!! Das ging ja mal früh los! Den Breisgauern war es fortan anzumerken, dass ihnen dieses Tor so gar nicht passte. Was auch immer sie versuchten, sie kamen nie gefährlich vor Freddys Tor. Leider Gelb für Rani schon nach 15 Minuten. In Minute 27 war es abermals Rani, der einen Freiburger leicht berührte. Dieser sank zu Boden und es gab Freistoß. Nun ja. Jedoch konnten die daraus resultierenden Aktionen unser Tor in keine wirkliche Gefahr bringen. Gelb dann auch für Beere in der 33. Minute. Er traf den Gästekeeper am Bein. Dieser sank nahezu sterbend auf den Rasen. Schiedsrichter Fritz bewertete dies als Unsportlichkeit. Doch unsere Mannen ließen sich nicht beeindrucken. Ganz im Gegenteil: In der 36. Minute Doppelpass Sherry mit Robin. Unser Stürmer ließ einmal mehr alles stehen und tunnelte den Breisgauer Torhüter! 2:0!! Riesen-Stimmung im Stadion. Und unser Superstürmer „vermummte“ sich urplötzlich zum Spiderman. Leider sieht das DFB-Regular dafür den Gelben Karton vor. Schade. Doch Sherry ließ sich davon alles andere als beeindrucken! Nur 2 Minuten später: Freistoß Trimmi. Ballverlängerung im 16-er. Robin legte punktgenau ab auf Sherry. Dieser mit knallhartem Geschoss in das rechte untere Eck. Das war noch vor der Pause das 3:0!!! Verrückt. Das Tollhaus Alte Försterei schien nahezu aus allen Nähten zu platzen. Es fühlte sich so an, als ob wir mit unserem U-Boot in 900 Metern Tiefe operieren würden… Halbzeit.
Weiter dann um 1634. Unsere Matrosen ließen es etwas ruhiger angehen. Wer will es ihnen angesichts dieser respektablen Führung verdenken? Die Freiburger nun bemüht, eine Ergebniskorrektur einzuleiten. Dieses gelang leider auch in der 56. Minute. Ecke, Kopfball, Tor. Manchmal ist Fußball aber auch zu einfach. In der 62. Minute wechselte Admiral Fischer gleich mal 2 frische Kräfte: Danke an Andras und Kevin! Für sie kamen Morten und Jordan. Und dann passierte das, was es eigentlich zu vermeiden galt: Elfmeter für unsere Gäste. Und mit einer zum Kotzen führenden Arroganz lupfte der Freiburger Spieler den Ball in unser Tor. Ärgerlich war nur, dass Freddy beinahe noch den Ball erwischt hätte. Watt hätten wir da jefeiert??? Nun galt es aber, das Spiel wieder an uns zu nehmen. KaLeu Heller befahl umgehend allerhöchste Konzentration und für die Marines, für die es infrage kam, einen sofortigen Rum oder Whisky. Nächster Wechsel in der 71. Minute: Aissa für Janik. In der 79. Minute kam Robin gerade noch rechtzeitig seinen Schlappen vor den Ball. Sonst wäre es verdammt knapp geworden! Unsere Mannschaft dennoch zu diesem Zeitpunkt sichtlich bemüht, wieder aktiver am Spiel teilzunehmen und die Gäste vom Tor fernzuhalten. Dann kam die 80. Minute: Ein Bilderbuchkonter! Balleroberung Jordan, langer Ball auf Sherry. Torpedozündung! Querpass auf Aissa, der absolut kaltschnäuzig einschob. Sah so was von easy peasy aus, musste aber trotzdem erstmal so machen! 4:2. Das sollte doch nun reichen. Das Breisgauer Flaggschiff zeigte zusehends Schlagseite. 4 Volltreffer sollten doch zum Versinken reichen. Ihre 2 Treffer waren lediglich geringfügige Kratzer an der Außenseite unseres U-Bootes. Kurze Schnappatmung in der 86. Minute. Aber die Querlatte war in diesem Falle unser Poseidon und rettete absolut souverän den Vorsprung. Letze Wechsel dann noch: Jeremie für Sherry. Nico für Jerome. Dann war es endlich geschafft: Schiedsrichter Fritz pfiff die Partie ab. Grenzenloser Jubel. Dieser erinnerte irgendwie an Zeiten, als unsere Marines nach diversen Schlachten in unseren Heimathafen einliefen, mit Musik empfangen wurden, die Frauen kreischend jubelten und im Hauptquartier ein Matrosenbrett (also für jeden eines) und eiskalte Meckatzer auf sie warteten! Was für steile Momente im Leben!!!!
Nach diesen ganzen Turbulenzen versteht es sich von selbst, dass ein Teil unserer Marines noch ins COE 2.0 zog und dort den Tag auswertete. Dabei zeigte sich KaLeu Heller sehr spendabel und war hochzufrieden mit seiner Crew.
Fazit des sonnigen Tages: Unsere Mannschaft hat nun sage und schreibe 59 Zähler! Zwei Spieltage vor Ende der Saison. Dazu 3 Punkte Vorsprung vor dem SC Freiburg. Super spannend. Mal kieken, watt da am Ende bei rauskommt!!!

EISERN UNION

Auswärts in Augsburg

LOGBUCHEINTRAG 2023-05-06

Der Spieltag 31. Spieltag dieser Saison führte uns nach Augsburg. Kurze Erinnerung: Am 24.08.2019 war es Sebastian Andersson, der uns durch sein Tor in der 80. Minute das überhaupt erste Tor und somit den ersten Punkt in der obersten Spielklasse bescherte. In den folgenden Partien gegen die Fuggerstädter taten wir uns immer unheimlich schwer, konnten nur einen „DREIER“ einfahren. Für die Gastgeber ist diese Saison auch noch lange nicht durch. Das Abstiegsgespenst schwebte bedrohlich vor dem Anpfiff über der DWK-Arena.
Für unsere Marines begann der Tag wie gewohnt um 0600. Individueller Frühsport. Sportzeug KURZ trotz der arktischen Temperaturen. Danach Morgentoilette und Morgenappell um 0700. Der Tagesbefehl sah im Detail so aus:

Da es keine Fragen seitens der Marines mehr gab, war alles gesagt, geschrieben und befohlen. Leider war es keiner kleinen Abteilung unserer Mannschaft vorbehalten, diese Auswärtsschlacht live im Stadion zu verfolgen. Unser KaLeu aber schickte daher eine kleinere Abordnung der Landstreitkräfte vom Bataillon „ALTE-SCHWALBE-UNIONER“ nach Augsburg.

Bei unseren Marines gab es indes wenig zu vermelden. Die Vorbereitungen auf das schwierige Spiel sahen dann so aus:

Unser KaLeu vorbildlich in befohlener Winterkleidung. Im Hause von Maat Ziegra wurde sogar mit ROT-WEISSEN Tulpen dekoriert. Nun aber los:

Schiedsrichter heute war Florian Badstübner. In den Anfangsminuten verhielten sich unsere Matrosen erstmal sehr zurückhaltend. Nach vorne ging zunächst gar nichts. In Minute 9 ein Stürmerfoul von Beere. 2 Minuten später GELB für einen Augsburger nach einem Foul an Jerome. Erste Ecke in Minute 13. Den geklärten Ball hämmerte Jannik aber zurück Richtung FCA-Tor. Das Geschoss konnte jedoch abgefälscht werden. Nun wurde unsere Mannschaft etwas aktiver. Aber noch keine Torchance. Die nächste GELBE in Minute 19, wieder für einen FCA-Spieler. Große Chance dann in Minute 22: Beere schraubte sich hoch und köpfte. Aber der Keeper der Hausherren tauchte ab. Nun ging es hin und her. Sehr viele Zweikämpfe, keine gefährlichen Aktionen vor den Toren. Riesendusel kurz vor der Halbzeit, als Freddy den Ball nicht richtig traf. Aber der Augschburger Stürmer konnte kein entscheidendes Kapital daraus schlagen. Dann war Halbzeit. Fazit: Es war das erwartete Kampfspiel. Die Mannen um Admiral Fischer hatten nach schwachem Beginn etwas mehr vom Spiel und die besseren Halbchancen. Die Hausherren jedoch waren der Führung kurz vor Halbzeit verdammt nahe!
Weiter dann um 16:34. Union nun von links nach rechts ließ den Ball in eigenen Reihen. Der FCA dachte gar nicht dran, ihr Spiel zu ändern und sich locken zu lassen. Daher wieder erste kleinere Gelegenheiten. Aber weder Jerome (nach Flanke von Aissa), noch ein Eckball von Josip brachten die Augsburger in arge Bedrängnis. Ja und schon schlug es ein in unserem Tor: Minute 53, Flanke, Volleyabnahme, rumms. Gemeinsame Schockstarre. Ein Tor aus dem Nichts. Aber es waren ja noch gut 40 Minuten Zeit. Dennoch hinterließ dieser Volleytorpedo deutliche Spuren. Unsere Angriffsattacken blieben zunächst plan- und ziellos. Dann auch noch GELB für Aissa. KaLeu Heller trat nun mit Admiral Fischer in Kontakt und es wurden folgende Wechsel vorbereitet: Jordan für Beere, Jamie für Jannik und Andras für Aissa. Gespielt waren inzwischen 69 Minuten. Weitere 3 Minuten später GELB für Paul. In der 74. Minute fasste sich Jamie ein Herz und ballerte auf das FCA-Gehäuse. Sein Geschoss verfehlte aber nur wenige Zentimeter das Ziel. Dann kam Svenne für Paul. Also n bissel mehr Offensive. Aber die Zeit rann dahin. Auch Trimmi kam. Jerome verließ den Platz. In den letzten 10 Minuten eine Flanke nach der anderen. Aber es wurde nie ernsthaft gefährlich. Zumeist stand ein gut aufgelegter Koubek im Weg. Nach 4 Minuten Nachspielzeit war es dann soweit: Schiedsrichter Badstübner pfiff das Spiel ab. Unsere Crew saß wie versteinert vor der jeweiligen Glotze. Allgemeine Ratlosigkeit. Dennoch behielt wenigstens der KaLeu klaren Kopf und befahl sogleich per WhatsApp: „Männas! Diese kleine Schlacht heute haben wir verloren! Aber es gibt keinen Grund, die Köpfe in das Wasser zu stecken! Ein jeder überdenkt gefälligst seine heutige Arbeit und zieht für das Spiel am kommenden Samstag die richtigen Lehren!!!“
Dem gibt es nichts mehr hinzuzufügen. Sind wir gespannt, was da am 13.05.2023 inne Försterei abgeht. Dann wieder mit mehr Marines nah am Geschehen. Gegner die Breisgauer aus Freiburg.
EISERN UNION

Stammtisch vom 04. Mai 2023

LOGBUCHEINTRAG 2023-04-05

Nachfolgend nun ein kurzer Bericht zum Mai-Stammtisch in unserer Marine-Base:
Jetzt, wo mein Kopf wieder klarer wird kommen stückchenweise meine Erinnerungen. Gestern wurde es dann doch etwas länger. Die geplante Abgangszeit von 2100 war absolut nicht umzusetzen. Ich war dann 00:30 Uhr im Bett und Marian, der einige Minuten vor mir gegangen war, Dank Polizeieinsatz wegen einer Schlägerei in der U-Bahn erst um 01:00 Uhr. Auch nicht ganz unschuldig waren die beiden Künstlerinnen auf den Fotos, die darauf bestanden haben, mit uns ein Wiedersehen zu feiern. Mir dämmerte dann auch nach einigen Hefe und Obstkompotten, dass wir uns mit den beiden schonmal irgendwann vor Corona einen Umtrunk gegönnt hatten. Martina und Eva sind Schwestern. Martina Modedesignerin (meinfrollein) aus Bremen und Eva freischaffende Künstlerin aus Berlin-Charlottenburg, so Grafiken/Collagen etc. Sie sind nun auch U-1966 Fans. Wir haben auch festgestellt, dass wir alle nur Clone von uns selbst sind und unsere Originale im U-Boot Unterwasser sind. Das alles zu erläutern würde dann den Rahmen hier sprengen. Jedenfalls ging die ausgiebige Diskussion dann bis in die Nacht und ich glaube, wir sehen sie jetzt öfter… Unsere Crew war wieder super drauf und wir haben bleibende Eindrücke hinterlassen. Unterm Strich wird es für uns immer schwieriger, unsere geheime Mission zu erfüllen, weil wir immer mehr in die Öffentlichkeit geraten. Gestern war noch ein TV-Team am Nebentisch zum Interview. Der Moderator soll ein Top-Mann der BBC sein und der hat einen Linken befragt, den ich nicht kannte. Stefan kennt ja alle und der wusste bescheid. So nun aber ab in den Feierabend und Wochenende. Eiserne Grüße von

KaLeu Christian Heller

Heimspiel gegen Leverkusen

LOGBUCHEINTRAG 2023-04-29

Der heutige Spieltag bescherte uns die Leverkusener Pillendreher. Keine leichte Aufgaben, zählen diese seit Wochen zu den absoluten Topteams der Liga! Aber irgendwie gilt dies auch für die Fischer-Matrosen… Also deutete alles auf ein Spitzenspiel hin. Um es vorweg zu nehmen, das wurde es dann am Ende auch.
Der Tag begann für unsere Crew mit der Dienstausgabe. KaLeu Heller zauberte dabei folgenden Tagesbefehl aus seiner BäVo:

Der KaLeu setzte dabei auf eine völlig neue Variante: Erstmals wurden die streng geheimen Koordinaten einiger Marines veröffentlicht. Wahrscheinlich sollten diese unseren heutigen Gast zusätzlich verunsichern? Wie akribisch unsere Crew diesen Spieltag vorbereitete, zeigen die folgenden Fotos:

Zur Erklärung: Leutnant Sekulla erhielt im Vorfeld einen Brief. Absender KaLeu Heller. Der Inhalt unter anderem das Spieltagplakat. Mit der Maßgabe, dieses sichtoptimal zu positionieren. Der Leutnant tat wie ihm befohlen. Maat Wieck hingegen erhielt die Order, die Umgebung des Mains zu observieren. Besonderer Schwerpunkt der EISERNE STEG in Frankfurt/Main. Ein Klacks für unseren Maat! Der KaLeu selbst behielt es sich vor, das Spiel im Sektor 3 zu verfolgen. Mittendrin an der Basis, hautnah mit den Union-Fans, fernab der Ehrentribüne. Dies wiederum blieb Maat Ziegra vorbehalten. Dazu später mehr.
Um 1530 war es dann aber endlich soweit: Die äußerst filigranen und detaillierten Vorbereitungen unserer U-Bootbesatzung waren abgeschlossen. Schiedsrichter Marco Fritz pfiff das Spiel an. Anders als im letzten Heimspiel gegen die Bochumer heute beginnend wieder volle Attacke auf die Wuhleseite. Unsere Matrosen warteten zunächst einmal ab. Mal kieken, was die Chemietruppe zu bieten hatte. Aber die ließen sich zunächst nicht aus der Reserve locken. Doch nach gespielten fünf Minuten kamen unsere Kicker zum ersten Abschluss: Leider stellte Sherrys Schuss den Leverkusen-Keeper vor keine größeren Probleme. Dennoch war es irgendwie eine Initialzündung: Wir waren nun im Spiel! Und so begab es sich, dass es abermals Sherry war, der in Minute 8 abschließen konnte. Leider war ein Verteidiger der Leverkusen zur Stelle und konnte den Schuss abgrätschen. In Minute 11 war es dann Jordan, der sein Glück versuchte. Doch seine Direktabnahme konnte geklärt werden. Nur eine Minute später: Jerome schickte Janik auf der linken Seite. Seine gefühlvolle Flanke erwischte Jordan per Kopf, leider landete der Ball am Außennetz. Das Spiel beruhigte sich in den folgenden Minuten. Dennoch war es hochgradig spannend! Beide Mannschaften total fokussiert. Sehr dominant die Abwehrreihen. Keine der beiden Mannschaften ging ALL-IN. Dann war auch schon Halbzeit. Kleines Fazit: Ein absolutes Spitzenspiel. Beide Teams hellwach. Insbesondere die Verteidigungslinien. Unsere Matrosen hatten dann doch wohl die besseren Gelegenheiten, in Führung zu gehen.
Wiederanpfiff punkt 1633. Nun auf die Waldseite. Nach gespielten drei Minuten kam Jerome zum Abschluss: Sein Torpedo schlug leider deutlich über dem Gästegehäuse ein. In den darauf folgenden Minuten bekamen unsere Mannen das Spiel in den Griff. Diogo kassierte leider den GELBEN KARTON in Minute 64. Admiral Fischer wechselte dann. Andras für Aissa. Weitere Wechsel nach 78 Minuten: Svenne für Jordan und Morten für Janik. Nach gespielten 85 Minuten blieb die Erkenntnis, dass beide Mannschaften noch immer das volle Risiko scheuten. Danach schickte sich die Werkself an, die Schlagzahl etwas zu erhöhen. Wechsel in Minute 90: Jerome verließ das Geläuf, Nico kam rein in die Partie. Die Nachspielzeit wurde auf drei Minuten festgelegt. Aber auch da passierte nicht mehr viel. Abpfiff um 1722. Fazit: Die Abwehrreihen dominierten dieses Spiel. So richtig Torchancen ergaben sich nicht. Die Punkteteilung ist gerechtfertigt. Am kommenden Samstag reisen wir nach Augsburg. Es bleibt abzuwarten, was der KaLeu sich wieder einfallen lässt…
In der Einleitung wurde erwähnt, dass Maat Ziegra heute als VIP unterwegs war. Als das Spiel beendet war, traf er keinen geringeren als Kevin „Beere“. Natürlich „flüsterte“ er ihm, dass er heute gefehlt hat.

Ja und nachdem sich alle Gemüter beruhigt hatten, wurde diese Partie im COE2.0 ausgewertet:

In diesem Sinne, EISERN UNION

Der KaLeu sah diesen Tag wie folgt:
Bericht von Gestern. Trotz der scheinbar kürzeren Anfahrt mit der BVG, also ohne unzählige Viktoria-Biere wurde es wieder später als gedacht. Nach Straßenbahnstau erstmal ein Flaschbier bei Union-Ali. Dann ins Stadion. Nach Becher-Berliner und Fischbrötchen als Spielvorbereitung ging es in die AF-Arena. Das Spiel habt ihr ja gesehen und der Seku kann das auch viel besser beschreiben. Wir hatten lediglich die Hoffnung auf einen Sieg der uns Europa näher bringt. Aber das Unentschieden geht dann in Ordnung und wenn man diverse Großchancen nicht nutzen kann bleibt es beim Ein-Punkt-Gewinn. Nach dem Spiel noch einen kurzen Absacker und ein lecker Fischbrötchen, bevor es auf kürzestem Weg ins Coe 2.0 ging. Dort waren zuerst wenige, was sich aber schlagartig änderte. Nussi brachte Besuch zum Eisbeinessen mit. Friedrich mit seiner Partnerin waren sehr interessante Gesprächspartner. Ein Union-Fan aus München eben. Dazu gesellten sich noch Sam, Maat Tilo, Teichi, Phillip (Schnuppe), Erik (Keule) und viele andere. So verging die Zeit wie im Fluge und unsere Besatzung konnte neue Fans für unsere gute Sache gewinnen. Das alles begleitet von Bananenweizen und auch noch einen Schnaps dazu. Mein Heimweg war wie gewohnt etwas länger aber ohne Vorkommnisse. Ankunft 0030. Heute gehts mir aber super und die Sonne scheint… ab in die Jungfernheide zum Treffen ohne Fahrräder, was ein Novum darstellt. Auf ein neues dann und dann mit etwas mehr Torausbeute …

Auch die Fohlen können uns nicht aufhalten

LOGBUCHEINTRAG 2023-04-22

Was für ein wundervoller Aprilsonntag, den unsere Marines da gestern genießen durften! Doch auch heute gilt es, die Reihenfolge zu wahren und wir beginnen mit dem Morgenappell punkt 0840! KaLeu Heller ließ wieder alle strammstehen. Mit großen Augen und Ohren sogen sie die Worte von des KaLeus Lippen. Bzw. lasen sie seine Befehle schriftlich. Kurzum, hier nun alle wichtigsten Eckdaten:

Dem gab es natürlich absolut nichts hinzuzufügen! Während Maat Ziegra sich mit Bratwürsten eindeckte, schnabbulierte unser KaLeu schon mal auf seiner Terrasse. Alle weiteren Marines bezogen die Posten. Warum der KaLeu unseren Leutnant nach Hamburg delegierte wird wahrscheinlich sein kleines Geheimnis bleiben. Sei es drum, alle verfügbaren Marines waren da und es konnte dann auch endlich mal losgehen. Noch kurz zur Auswahl der Fotos: Bratwurst ist klar, KaLeu Heller ebenfalls, Maat Ziegra vorm TV und Leutnant Sekulla kümmerte sich um die 3 Woringer Hamburg-Marathon-Teilnehmer.

Jetzt aber zum Spiel: Schiedsrichter Martin Petersen pfiff die Partie pünktlich um 1730 an. Die Gladbacher Fans zündeten gleich mal ein Pyrofeuerwerk. Das Spiel kurz unterbrochen, es konnte dann aber schnell weitergehen. Nach nur 8 Minuten die erste GELBE für die Hausherren. Der Freistoß von Josip war dann leider etwas zu hoch angesetzt. Aber immerhin, ein erster Lichtblick! Bis zu Minute ging es hin und her. Beide Mannschaften schenkten sich nichts. Aber wirkliche Torchancen waren auch nicht zu verzeichnen. Dies änderte sich jedoch in Spielminute 22: Sherry machte im Mittelfeld Alarm und passte zu Beere. Der fackelte nicht lange. Sein Schuss landete jedoch am Außennetz. Und wieder GELB für die Fohlen. Gespielt gerade einmal 24 Minuten. Sie kamen einfach oft zu spät. In diesem Falle erwischte es Neuhaus, der sich gegen Jerome nicht anders als mit einem Foul zu helfen wusste. Unsere Matrosen weiter im Powermodus! Wieder Beere in Minute 28. Sein Schuss wurde gefährlich geblockt und konnte vom Gladbach-Keeper in höchster Not geklärt werden. Wir waren also voll drin in der Partie! Riesenaufreger in Minute 32: Thuram kam an unserem Strafraum zu Fall. Der Schiedsrichter bewertete die Situation als Foul und gab Freistoß. Und obendrein noch GELB für Aissa. Watt ne Fehlentscheidung!!!! Wo war da der VAR? Ich werde es einfach nicht kapieren. Zum Glück aber blieb der Schuss in unserer Mauer hängen. Doch nur 3 Minuten später erwischte es Beere: GELBER KARTON NR: 5. Damit Sperre im nächsten Spiel gegen die Pillendreher aus Vizekusen. Diese Situation versuchte ein Herr Stindl 3 Minuten später zu Gunsten seiner Mannschaft auszunutzen: Er zuppelte am Trikot unseres Stürmers und versuchte ihn so zu provozieren. Glücklicherweise blieb Beere cool und konnte somit weitermachen. Bis zur Halbzeit blieb die Partie spannend und sehr schnell. Es war nie langweilig. Aber auch ohne wirklich große Chancen. Herr Petersen pfiff zum Pausentee.
Wiederanpfiff um 1834. Beide Trainer sahen bisher keinen Grund zum Wechseln. Das Spiel nahm wieder Fahrt auf. Beide Teams mit offenem Visier. In Minute 54 flankte Jerome. Beeres Kopfball ging denkbar knapp daneben. Dennoch hatten wir Marines das gute Gefühl, heute ginge was in Gladbach. Und dieses gute Gefühl bekam weitere Nahrung in der 60. Minute: Eine butterweiche Flanke von Jerome nahm Sherry direkt volley und sein Torpedo schlug gnadenlos im Fohlentor ein. Hammer! Watt n Tor!!!! Aber noch standen 30 Minuten auf der Uhr. Und beide Teams gaben Vollgas. Es ging hin und her. Admiral Fischer wechselte dann in Minute 68: Für Beere kam Jordan und für Aissa kam Morten. Die Gladbacher wechselten dann auch gleich vier Spieler. Aber all die Wechsel änderten nichts am Spielverlauf. Unsere Matrosen waren hochmotiviert und ließen nach hinten einfach nichts zu. Nach 78 Minuten Doppelwechsel vom Admiral: Svenne für den wackeren Sherry, Milos für Janik. Die Fohlen drängten fortan etwas besser, jedoch blieben weitere Torchancen Mangelware. Weiterer Wechsel in unserem Team in Minute 87: Unser Dauerbrenner Christopher kam für Jerome. Dann wurden 4 Minuten Nachspielzeit angezeigt. Und kurz vor Ablauf zappelte der Ball im Tor der Gladbacher! 0:2 feierten unsere Auswärtsfahrer! Sieg! Aber leider wurde das Tor von Svenne abseitsbedingt aberkannt. Verdammt. Aber mehr war dann zum Glück nicht mehr passiert. Schluss, Ende, Abpfiff. AUSWÄRTSSIEG!!! Und dieser war nicht mal unverdient!!! Eine absolut gute Vorstellung unserer Mannschaft! Auch der KaLeu zeigte sich nicht ganz unzufrieden:

Dennoch gilt es nun. Am kommenden Samstag müssen wir ALLE beweisen, dass dieser Sieg nur ein kleiner Baustein auf dem Weg zu einer unglaublich sensationellen Saison war. Wir erwarten die Pillenmannschaft aus Leverkusen. Anstoß wird um 1530 sein. KaLeu Heller wird sein Team ordnungsgemäß einteilen. Warten wir ab. Der nächste LOGBUCHEINTRAG wird berichten.

Heimspiel gegen den VFL aus Bochum

LOGBUCHEINTRAG 2023-04-16

Am heutigen Sonntag fand der inzwischen 28. Spieltag der Fußball-Bundesliga-Saison 2022-2023 statt. Dabei empfingen unsere Wuhlekämpfer die Ruhrpott-Bochumer. Kein Spiel für schwache Nerven. Zunächst jedoch war Morgenappell. KaLeu Heller´s Tagesbefehl las sich dabei wie folgt:

Ritter Keule schon rein optisch im Vorteil… Bobby Bolzer mit leichtem Bauchansatz versuchte es mit einem süffisanten Lächeln zu kaschieren. Aber wird unser edler Ritter auch am Ende des Tages die Oberhand behalten? Nun folgend ein Versuch, den Sonntag aufzuarbeiten:
Befehlsmäßig trafen sich KaLeu Heller, Seekadett Nussbücker und Maat Ziegra an der Viktoria. Auch Azubi Paff war selbstredend vor Ort! Ein fotografischer Rückblick dokumentiert, wie hochkonzentriert unsere Marines die Sache angingen:

Die restlichen Marines bezogen pflichtbewusst ihre Posten. Somit war also unsererseits alles vorbereitet. Nun galt es, auf dem Rasen alles zu geben, um weitere drei Pünktchen auf unser Habenkonto einzufahren. Ab 1530 hatten unsere Fußballgötter die einmalige Chance, eine Serie von 19 ungeschlagenen Heimspielen auszubauen. Aber Vorsicht: Für den VFL aus Bochum ging es ums absolute Überleben, stecken sie doch mittendrin im Abstiegsstrudel.
Punkt 1530 eröffnete Schiedsrichter Stieler das Spiel. Unsere Gäste gewannen die Seitenwahl und so spielten wir zunächst auf die Waldseite. Sehr ungewohnt! Aber egal. Jerome zündete gleich mal den Turbo. Seine Flanke verpassten aber Kevin und Rani. Immerhin gab es gleich die erste Ecke. Danilhos Schuss ging aber über das Tor. Nach 10 Minuten war festzustellen, dass es eine ausgeglichene Partie war. Große Chancen waren leider nicht zu verzeichnen. In Minute 15 mussten die Bochumer auch schon zum ersten Mal wechseln: Fußballgott Kevin Schlotterbeck verließ mit einer klaffenden Oberschenkelwunde den Platz. Für ihn kam ein ebenfalls ehemaliger Köpenicker: Dominique Heintz – Fußballgott. Unsere Matrosen bekamen das Spiel besser in den Griff und näherten sich des Gegners Tor. Aber noch immer zu harmlos. Auch nach 35 Minuten das gleiche Bild. Union sehr bemüht. Doch mehr als ein paar harmlose Schüsschen waren nicht zu verzeichnen. Großer Aufreger in Minute 37: Jerome´s Flanke wurde immer lang und länger, bis sie schließlich auf der Latte landete. Das wäre es gewesen! Zur rechten Zeit. Mist. Dann wurden vier Minuten Nachspielzeit angezeigt. Nach 2 Minuten trat ein Bochumer Aissa auf den Knöchel. Freistoß in aussichtsreicher Position. Josip zirkelte den Ball gefühlvoll in die Ecke. Für Riemann (Bochumer Keeper) gab es nichts zu halten! Und schon war Halbzeit.
1634 ging es weiter. Die Bochumer kamen mutiger aus den Katakomben. In der 50. Minute GELB für Paule. Nur vier Minuten später dann sogar Elfmeter gegen uns mit dem Ausgleich. Was war da los? Verdammte Axt. Nach 60 Minuten kam unsere Mannschaft ab und an zu Kontern, die aber verpufften. Nächster Rückschlag in Minute 61: GELB-ROT für Paule. Ich verstehe es wieder einmal nicht. Da werden Zeitlupen gezeigt, in denen klar zu sehen war, dass der Bochumer einfädelt, als Paules Bein schon am Boden war. Also viel mehr eine Schwalbe. Es ist furchtbar derzeit. Und wie sich der Bochumer noch freute, an Unsportlichkeit nicht zu überbieten! Der Puls erreichte weitere drei Minuten später abermals unerkannte Sphären: Aissa schickte Beere. Der fackelte nicht lange und schoss aus spitzem Winkel. Der Ball klatschte gegen den Pfosten. Von da aus an Riemanns Rücken, von dort aus weiter ins Tor. Doch Herr Stieler bekam einen Tipp aus Köln. Nach minutenlanger Studie entschied er auf Abseits. Wenn überhaupt Abseits, dann maximal der kleine Finger von Beeres rechter Hand. Der Schiedsrichter war uns heute scheinbar nicht ganz so wohl gesonnen… 65. Minute Wechsel. Für Aissa kam Diogo. Unsere Mannen brauchten nun einige Zeit, diese ganzen Nackenschläge zu verarbeiten. Admiral Fischer wechselte in Minute 80: Danke an Janik. Für ihn kam Morten. Dann die Rieeeesenchance für Beere: In der 85. Minute flankte Sherry von der linken Seite. Sein gefühlvoller Ball flog Richtung zweiten Pfosten. Beere rauschte heran und köpfte mit voller Wucht. Aber der Ball landete leider nicht im Tor. Dreifachwechsel in Minute 87. Milos für Sherry, Nico für Jerome und Jordan für Beere. Dann war es überstanden. Tobias Stieler pfiff die Partie ab. Unsere wackeren Marines zog es alsdann in das COE 2.0. Es war ja ne ganze Menge aufzuarbeiten…

Fazit: Am Ende ein leistungsgerechtes Unentschieden. Wahrscheinlicher Knackpunkt die GELB-ROTE Karte für Paule. Nun heißt es regenerieren und volle Konzentration auf das Spiel am kommenden Sonntag in Gladbach! Anstoß ist um 1930! Wir sind sehr auf des KaLeu´s Tagesbefehl gespannt.

Auswärtsschlacht in Lüdenscheid-Nord

LOGBUCHEINTREAG 2023-04-08

ALS ALLERALLERALLERERSTESMAL: GLÜCKWUNSCH ADMIRAL FISCHER ZUM 200. PFLICHTSPIEL FÜR UNSEREN VEREIN!!! ABER VOR ALLEM: DANKE FÜR DAS BISHER GELEISTETE!!!!

Wir schreiben heute Tag 4 nach der Pokalschlappe Frankfurt. Dieses Spiel hat viele Fragen aufgeworfen. So wurde u.a. beim TEXTILVERGEHEN heftigst diskutiert. So z.B., ob Jordan mehr kann als nur geradeaus zu laufen und ob Lenni im Tor der richtige Mann sei. Puh, harter Tobak. Wir Marines waren jedoch sehr schnell einig, dass wir uns an solchen verbalen Auseinandersetzungen nicht beteiligen. Wir sollten uns am heutigen Tage an unsere Stärken erinnern und jeder Marine mit mindestens 110% Einsatz am Start sein. Unsere primäre Aufgabe ist es, Admiral Fischer den Rücken freizuhalten. Das heißt konkret, sämtliche Feindbewegungen aus der Luft (Erster Offizier namentlich geheim), von den Landstreitkräften (General Seckler) und vordergründig auf den Seewegen (das sind wir) sind im Keime zu ersticken. Das hat ja letztlich sehr oft gut funktioniert. Dienstbeginn heute pünktlich 0745 mit folgendem Tagesbefehl:

Noch eine kurze Anmerkung bevor das Spiel begann: Am heutigen trafen die die Top Vier der Tabelle aufeinander. Und der FC Wundervoll dabei mit am Start. Immer noch so was von unfassbar. Und das absolut Schärfste: Egal wie alle Partien enden, wir konnten max. einen Platz nach oben klettern. Was natürlich einen eigenen Sieg voraussetzen würde. Nach unten hatten wir 4 Punkte auf Freiburg Vorsprung. Da gab es also keinerlei Gefahr.
So bezog jeder Marine seinen ihm zugeteilten Posten Anpfiff um 1530 durch Schiedsrichter Daniel Schlager. Die erste Schlappe gleich bei der Platzwahl. Hummels gewann und wir hatten Anstoß. Rani am Ball. Nach 44 Sekunden gleich mal GELB für Süle nach einem Foul an unserem Sherry. Nach vier Minuten beinahe Elfmeter für uns, verbunden mit ROT für Kobel. Aber Beere war im Abseits. Mist. Das Spiel beruhigte sich nun etwas. Unsere Matrosen störten früh und stellten sich nicht „hinten rein“. Nach 16 Minute wieder GELB für Borussia: Sowas von Schwalbe im Strafraum! Aber der Schiedsrichter hatte es erkannt! Haben die das denn nötig gegen uns? Wie peinlich. Nach gespielten 25 Minuten war es nun doch optisch zu erkennen, dass der BVB am Spiel teilnahm. Wir nun doch etwas weiter zurückgezogen. Und schon fiel prompt der Führungstreffer. Das Tor von Malen war irgendwie nicht zu verteidigen. Fuck. Das passierte in der 28. Minute. Schnappatmung in Minute 43, als Freddy sensationell gegen Haller (nicht zu verwechseln mit KaLeu HELLER) klären konnte. Zugegeben, der BVB führte zur Halbzeit inzwischen nicht ganz unverdient. Unsere Mannschaft begann mutig. Jedoch bekam der Gastgeber das Spiel mehr und mehr unter Kontrolle. Abwarten, was Admiral Fischer in der Kabine seinen Mannen mit auf den Weg gab.
Keine Wechsel zunächst. Beide Fanlager skandierten zu Beginn der 2. Halbzeit: „Scheiß DFB…“ Vom KaLeu kam nun der Befehl eines VORTORRUMS. Unsere Matrosen nun noch weiter motiviert. In Minute 51 bekam Haller einen Freistoß. Nur der Schiedsrichter weiß warum. Dortmund blieb aber weiterhin am Drücker. GELB für Sherry nach 55 Minuten. Und dann kam Minute 61: Langer Ball aus unserer Verteidigung: Beere schraubt sich hoch. Sein Kopfball landete bei Sherry. Ablage auf Beere, der die Kugel überlegt in das Eck schob. Jawollo, wir waren wieder da!!! Nun noch ne knappe halbe Stunde. Doppelwechsel dann vom Admiral. Für Beere kam Kevin und Paule für Morten. Frische Kräfte. Unsere Mannen nun gut im Spiel. Und watt ne Chance in Minute 70: Sherry konnte in allerletzter Sekunde gebremst werden. Aber sie ließen sich nicht entmutigen und machten weiter. Hammerspiel unserer Matrosen zu diesem Zeitpunkt. Wechsel in der 74. Minute: Svenne für Sherry. Und immer weiter. Unsere Mannschaft war sehr gut im Spiel. Aber in der 79. Minute gingen die Dortmunder wieder in Führung. Ohje, das würde schwer werden! Nun gab es nur eines: Volle Attacke. Alle Torpedos frei! Admiral Fischer wechselte nach 84 Minuten noch Jordan ein. Danke an Janik. Ja und nach 90+4 Minuten war das Spiel beendet. Mist. Verloren. Starke zweite Halbzeit. Mund Abwischen und auf Bochum vorbereiten. Wird schwer genug.
UNVEU Eisern UNION

DFB-Pokal Viertelfinale in Frankfurt/Main

LOGBUCHEINTRAG 2023-04-04

Das Pokallos hätte schwieriger kaum sein können: Wir mussten am heutigen Abend in die Mainmetropole zur Frankfurter Eintracht. Diese sind immer ein ganz unangenehmer Gegner! Aber was solls, eine alte Fußballerweisheit lautet: „Wer den Pokal gewinnen will, muss in diesem Wettbewerb jeden schlagen!!“ Unser KaLeu begann schon in den frühesten Morgenstunden seinen Dienst. Punkt 0600 war Dienstausgabe und er verkündete folgenden Tagesbefehl:

Ein guter Plan und klare Befehle. Die jeweiligen Einsatzorte waren schlüssig. Und für Maat Ziegra war der Einsatzbefehl nicht unbekannt. Er hatte schon sehr oft bewiesen, dass er auch als „SoloMarine“ eine absolute Kampfkraft entwickeln kann. Er konnte sich ja absolut auf die befohlene Rückendeckung verlassen. Seine Anreise können wir uns etwa vorstellen:

Unterdessen trafen sich die restlichen Crewmitglieder in der Marinebase gegenüber dem Trockendock der Spree. Auch der VICTORIA-AZUBI Paff war mit von der Partie. Ein gemütlicher Abend bahnte sich an:

Besondere Wiedersehensfreude auch mit Maat Wieck, der seinen Landurlaub in Mecklenburg ohne besondere Vorkommnisse beenden konnte. Bliebe noch Leutnant Sekulla. Dieser tat nach erfolgreicher Inspektionsrunde wie ihm befohlen. Bewaffnet mit UNION-GIN und Meck-Weizen bezog er Stellung auf dem heimischen Sofa und kiekte in die Glotze. Ein Foto gibt es zum Glück nicht davon. Das würde zu viele Voll-Owers nach sich ziehen. Außerdem wollen wir (zumindest) nach außen hin ein seriöser Kreis bleiben…
Und schon ging es los: Anstoß um 1800. Schiedsrichter Bastian Dankert pfiff die Partie an. Gleich nach einer Minute erkämpfte Janik unsere erste Ecke. Ecken könnwa!!! Josip führte aus, Kolo Muani konnte leider ganz easy klären und übernahm fortan übernahmen die Gastgeber das Ruder. Unsere Verteidigungslinien hatten stramm zu tun! In Minute 11 klingelte es auch glatt in unserem Tor. 1:0 für Frankfurt. Aber noch war Zeit ohne Ende. KaLeu Heller war gerade mit seiner Ansprache (Ermahnung zur Ruhe und Mobilmachung aller verfügbaren Reserven- in diesem Falle Obstler) fertig, da stand es auch schon 2:0. Eine detaillierte Beschreibung dieser beiden Szenen erspare ich uns. Zwischen beiden Treffern lagen gerade einmal 97 Sekunden. Also immer noch viel Zeit. Als es aber nach 20 Minuten 3:0 stand, schwanden die Hoffnungen auf das Halbfinale. Doch halt, da war noch was: Herr Dankert stiefelte zum TV und sah dann, dass dem Tor eine Abseitsstellung vorausging. Also revidierte er seine Entscheidung. Dusel in der 28. Minute, als der Ball gegen unsere Latte krachte. Zu diesem Zeitpunkt war von unserer Mannschaft nicht viel zu sehen. Das änderte sich auch nicht sonderlich bis zur Halbzeit.
Admiral Fischer erkannte diesen Sachverhalt wohl auch und entschied sich zu einem Dreifachwechsel: Paul J. für Diogo, Svenne für Janik und Morten für Paul S. Unser Spiel wurde etwas besser. Was vielleicht auch daran lag, dass die Eintracht nicht mehr letzter Konsequenz agierte. So gab es bis Minute 60 keine nennenswerten Aktionen. Wechsel in selbiger Minute: Danke Kevin. Für ihn kam Jordan. Doch besser wurde unser Spiel nicht. Nun tickte langsam die Zeit gegen uns. Der Anschlusstreffer musste her. In der 77. Minute kam Jamie für Sherry. Nur kurze Zeit später ein Freistoß aus aussichtsreicher Position. Aber Josips Schuss ging über das Tor. Unklar ist, warum es beim Frankfurter Handspiel in der 90+1 Minute trotz VAR keinen Elfmeter gab. Ob es damit am Ende noch zur Verlängerung gereicht hätte, mag spekulativ sein. Das Fazit zu diesen 90 Minuten kann nur sein: Frankfurt ist völlig verdient weiter und wir können uns voll auf die auszutragenden Partien in der Bundesliga konzentrieren.

Anmerkung: Wir schreiben den 04.04.des Jahres 2023. Am heutigen Tage sind unsere geliebten Fussballmatrosen aus dem DFB-Pokal ausgeschieden. Es ist nicht lange her, da geschah selbiges im Achtelfinale der Europa-League. Bittere Abende! Wer verliert schon gerne? Aber mit etwas Abstand kehrte immer wieder eines zurück: Der absolute STOLZ!!!! Wir können auf 4 Jahre zurückschauen, in denen unser Verein sooooo viel erreicht hat! Natürlich auch dank uns…😎. Jetzt hier alles aufzuzählen wäre zu viel des Guten. Ein jeder, der diesen Logbucheintrag gelesen hat, weiß, was gemeint ist!
In diesem Sinne immer weiter
EISERN UNION